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Tagesarchiv 2. Februar 2016

Mann zündet zwei Wohnungen an

02 Dienstag Feb. 2016

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Brand, Feuerwehr, Kriminalität, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Polizei

Offensichtlich aus persönlichen Problemen heraus hat ein 27-jähriger Neustrelitzer in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße in seiner eigenen und einer weiteren Wohnung Feuer gelegt, zu der er ebenfalls Zugang hatte. Gegen 5.30 Uhr am heutigen Morgen meldete er dann den Brand.

Die Feuerwehr evakuierte den Anrufer und brachte ihn mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Im Rahmen einer Vernehmung durch die Kripo räumte er die Tat ein. Der Mann befindet sich jetzt bei Verwandten.

Es mussten noch weitere Bewohner des Hauses durch die Feuerwehr evakuiert werden. Diese konnten nach Abschluss der Brandbekämpfung wieder zurück in ihre Wohnungen. Der entstandene Sachschaden wird auf 10 000 Euro geschätzt.

Landeszuweisungen an Neustrelitz in zwei Jahren nur noch ein Durchlaufposten

02 Dienstag Feb. 2016

Posted by Strelitzius in Haushalt

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Schlagwörter

Bevölkerung, Finanzen, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Neustrelitz hat nur durch Flüchtlinge und Ausländer in der Stadt einen positiven Bevölkerungstrend. Das machen Zahlen deutlich, welche die Kämmerei jüngst im Rahmen des Haushaltsbeschlusses der Stadtvertretung (Strelitzius berichtete) vorstellte. Danach lebten Ende 2014 exakt 20 888 Menschen in der Stadt bei einem Ausländeranteil von 384, Ende 2015 waren es 20 979 Einwohner bei einem Ausländeranteil von 622. Nach wie vor wird in Neustrelitz mehr gestorben als geboren. Auch gibt es mehr Weg- als Zuzüge.

Mit der Bevölkerungsentwicklung verknüpft sind die Landeszuweisungen. Sie gehen zurück und unterschreiten 2018 die Summe, welche die Kommune an den Landkreis als Umlage zu zahlen hat und die für 2016 um rund eine Million auf rund 8,11 Millionen Euro ansteigt. Anders gesagt: Schwerin kann das Geld demnächst gleich an den Landkreis überweisen, obwohl es dringend zur Erledigung von Aufgaben an der kommunalen Basis, sprich in Neustrelitz, gebraucht wird.

Bewerbungsfrist läuft: Produktives Lernen sehr gefragt

02 Dienstag Feb. 2016

Posted by Strelitzius in Bildung

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Schlagwörter

Ausbildung, Jugend, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Schulen, Wesenberg

Das Produktive Lernen in der Region steht nach wie vor hoch im Kurs. Das hat eine Informationsveranstaltung gezeigt, die Ende Januar in Mirow stattfand, wie mir Lehrerin Martina Wenk erzählt hat. Noch bis zum 3. März können Bewerbungen eingereicht werden, dann erfolgt die Auswahl für das neue Schuljahr über Aufnahmegespräche.

Beim Produktiven Lernen versuchen Schüler, in einer flexiblen, praxisorientierten Schulausgangsphase in zwei bis vier Jahren die Berufsreife oder sogar die Mittlere Reife zu erreichen. Eine Gruppe pro Jahr wird gebildet, die momentane Stärke liegt bei elf Schülern. „Wir hatten auch schon eine Gruppe mit 16 Jugendlichen“, so Martina Wenk. Von Rechlin bis Feldberg reiche der Bereich, aus dem die jungen Leute kommen. Sie wechseln frühestens nach der siebenten und spätestens nach der neunten Klasse hierher.

Das Produktive Lernen ist organisatorisch an die Regionalschule mit Grundschule Wesenberg angegliedert, Lernort ist aber die Adresse der Mirower Grundschule im Leussower Weg 9a. Es wird von vielen Firmen in der Region unterstützt, die Praktika anbieten, und gilt als Erfolgsmodell.

Wesenberger Kino hängt doch noch eine Woche dran

02 Dienstag Feb. 2016

Posted by Strelitzius in Film

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Schlagwörter

Freizeit, Kino, Kultur, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Wesenberg

Heidi

Anuk Steffen als Heidi, Bruno Ganz als Almöhi und Quirin Agrippe als Geißenpeter (von links) in der Welt der Berge. Foto: Filmstarts

Christiane Bongartz hat ihre Planungen kurzfristig noch einmal geändert. Eigentlich wollte sie bereits zur Wochenmitte zum alljährlichen Berlinale-Besuch aufbrechen. Aber das Western-Epos „The Revenant – Der Rückkehrer“ und der Pilger-Film „Ich bin dann mal weg“ laufen auch an der Woblitz so gut, dass die Kino-Chefin noch eine Woche drangehängt. „Die Roadshows für die Kinowirtschaft als Rahmenprogramm haben wir schon bei den Münchener Filmtagen gesehen“, schreibt mir die Filmfreundin. Und auch auf die Party rund um die Berlinale könne sie mal ein Jahr verzichten.

Um die Sache ganz rund zu machen, hat Christiane Bongartz noch einen Familienfilm mit ins Programm genommen – die Neuverfilmung des Klassikers „Heidi“, den die Kritik sehr zu loben weiß. Wir erinnern uns:  Waisenmädchen Heidi lebt mit seinem Großvater, dem Almöhi, abgeschieden in einer kleinen Holzhütte in den Schweizer Bergen. Sie und ihr Freund, der Geißenpeter, führen ein unbeschwertes Leben. Doch eines Tages wird Heidi aus der Almidylle herausgerissen… Es ist also im Wesenberger Kino in den nächsten Tagen noch einmal für jeden Geschmack etwas dabei.

Nach der Berlinale sind Killer unter sich

Nach der Berlinale wird es in dem kleinen Lichtspielhaus dann so richtig blutig, wie mir die Betreiberin bereits verraten hat. Quentin Tanatinos neuestes Werk „The Hateful 8“ gelangt auf die Leinwand, in dem Killer unter sich sind. Und wie man lesen durfte, hatte der Meister seit „Kill Bill“ nicht mehr so viel Spaß beim Filmen.

„Heidi“ läuft am Donnerstag, Freitag, Montag und Dienstag jeweils um 17 Uhr sowie am Sonnabend und Sonntag um 15 Uhr. „Ich bin dann mal weg“ ist am Donnerstag und Montag um 20 Uhr, am Sonnabend um 17 Uhr und am Sonntag um 18 Uhr zu sehen. Und „The Revenant – Der Rückkehrer“ wird Freitag bis Sonntag und am Dienstag jeweils um 20 Uhr gezeigt. 

Und am Mittwoch kommender Woche ist Christiane Bongartz dann wirklich weg zur Berlinale.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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