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Neustrelitz hat nur durch Flüchtlinge und Ausländer in der Stadt einen positiven Bevölkerungstrend. Das machen Zahlen deutlich, welche die Kämmerei jüngst im Rahmen des Haushaltsbeschlusses der Stadtvertretung (Strelitzius berichtete) vorstellte. Danach lebten Ende 2014 exakt 20 888 Menschen in der Stadt bei einem Ausländeranteil von 384, Ende 2015 waren es 20 979 Einwohner bei einem Ausländeranteil von 622. Nach wie vor wird in Neustrelitz mehr gestorben als geboren. Auch gibt es mehr Weg- als Zuzüge.
Mit der Bevölkerungsentwicklung verknüpft sind die Landeszuweisungen. Sie gehen zurück und unterschreiten 2018 die Summe, welche die Kommune an den Landkreis als Umlage zu zahlen hat und die für 2016 um rund eine Million auf rund 8,11 Millionen Euro ansteigt. Anders gesagt: Schwerin kann das Geld demnächst gleich an den Landkreis überweisen, obwohl es dringend zur Erledigung von Aufgaben an der kommunalen Basis, sprich in Neustrelitz, gebraucht wird.
Da muss sich niemand wundern. Die Politik der Stadtentwicklung haben die Verantwortlichen bis heute nicht gelernt..und da gehört was dazu, hat man doch eine sehr schöne Stadt im Rücken.