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neu.sw Bauleiter Danilo Plate (gelbe Warnweste) und Vorarbeiter Matthias Günther vom „Wasserservice Adler“ im Gespräch an der Glasfaserbaustelle im Verdiring in Broda. Foto: Neubrandenburger Stadtwerke

Das Glasfasernetz der Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) wächst und wächst: Jetzt haben im Neubrandenburger Stadtteil Broda die Arbeiten begonnen. Konkret sind die Bagger am Verdiring am Werk. Die vorhandene Kabelnetzstruktur wird durch Glasfaser ersetzt. Damit macht neu.sw das Stadtgebiet fit für die zunehmenden Anforderungen an die digitale Infrastruktur. In Broda können davon etwa 2.150 Haushalte profitieren.

Über den Ausbau informiert neu.sw vor Ort: Am 15. und 22. September steht das Infomobil der Stadtwerke am REWE im Ludwig-van-Beethoven-Ring 6. Jeweils von 14 bis 20 Uhr erläutern neu.sw Fachleute Interessierten die Pläne und die damit verbundenen digitalen Möglichkeiten.

Wichtig: neu.sw schließt keine Verträge an der Haustür ab und setzt niemanden unter Druck. Auch die von unseriösen Anbietern teilweise behauptete Abschaltung bestehender TV- oder anderer Dienste ist mit dem Ausbau nicht verbunden.

Interesse ist groß: fast 3000 Adressen bisher

Das Interesse am Glasfaserausbau ist in Neubrandenburg groß. Bereits jetzt haben fast 3.000 Adressen mit insgesamt 21 000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten einen neu.sw Glasfaseranschluss. Für weitere 8.600 Wohn- und Geschäftshäuser liegt die moderne Glasfaser bereits unmittelbar vor der Tür.

Insgesamt nutzen mehr als 24.000 Kundinnen und Kunden fitflat Produkte der Neubrandenburger Stadtwerke für Fernsehen, Internet oder Telefonie. Während neu.sw im Umland von Neubrandenburg in den vergangenen Jahren mithilfe von Förderprogrammen des Bundes und des Landes eine neue Glasfaserinfrastruktur bis in die Haushalte aufgebaut hat, entwickelt das Unternehmen in Neubrandenburg das bestehende Netz schrittweise weiter.

Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s

Die Glasfaserversorgung reicht heute bereits bis zu den Netzknoten in den Stadtgebieten. Von dort führen Koaxialkabel weiter bis in die Haushalte. Über diese Netzstruktur sind schon jetzt Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s möglich. Nach und nach werden auch die letzten Abschnitte bis zu den Haushalten durch Glasfaser ersetzt – so wie nun in Broda. Die Bauarbeiten übernimmt dort im ersten Bauabschnitt die Friedländer Firma „Wasserservice Adler, Tief- & Rohrleitungsbau GmbH“.

Ziel ist am Ende die flächendeckende Versorgung mit Internet, Fernsehen und Telefon über Glasfaser in der gesamten Stadt. Kundinnen und Kunden können ihr Interesse unter www.fitflat.de/interesse-glasfaser anmelden.

Über den Glasfaserausbau von neu.sw und neu-medianet

Seit vielen Jahren treiben die Neubrandenburger Stadtwerke gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft neu-medianet den Glasfaserausbau in Neubrandenburg und im Umland voran. Innerhalb der Vier-Tore-Stadt wurden unter anderem das Brauereiviertel, Monckeshof sowie das Wohngebiet Am Blumenborn in der Südstadt und Teile des Wohngebietes Am Steep erschlossen. Aktuell läuft der Ausbau in verschiedenen Etappen im Jahnviertel, in Fritscheshof, auf dem Lindenberg Süd und nun auch in Broda. Im Umland konnten im Rahmen des von Bund und Land geförderten Breitbandausbaus große Versorgungslücken in den Gebieten Altentreptow, Friedland, Burg Stargard und Penzlin sowie rund um Stavenhagen geschlossen werden.