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Ausstellung, Burg Stargard, Eisbrenner, Konzert, Malerei, Mecklenburg-Strelitz, Musik, Sindern
Am Sonntag, den 30. August, gibt es für alle Kulturinteressierten gleich zwei spannende Programmpunkte auf der Burg Stargard zu erleben. Um 14.30 Uhr findet die Vernissage zur Ausstellung „Gaben der Erde“ statt. Zu sehen sind die farbenprächtigen Ölbilder von Sofia Eisbrenner im Eingangsbereich des Museums.
Mit leuchtenden Farben und ausdrucksstarken Kompositionen würdigt sie die Schönheit, die Mystik und die Fülle der Natur. Ihre Werke laden dazu ein, die Gaben der Erde mit neuen Augen zu betrachten und die Kraft von Farbe, Licht und Leben zu erleben. Geboren und aufgewachsen in Moskau, studierte Sofia Eisbrenner Geschichte und Kunstgeschichte in Dresden. Von Kindheit der Zeichnung und Malerei zugewandt, geprägt durch die Expressionisten Chagall, Modigliani, Paul Klee und Paula Modersohn-Becker, hat sie auf dem Vier Winde Hof gemeinsam mit Ihrem Mann Tino Eisbrenner einen Ort für Kunst- und Kulturliebhaber geschaffen. Die Ausstellung wird dann bis zum Saisonende am 31. Oktober gezeigt.
Letzter Termin der Konzertreihe
Zum vierten und letzten Termin der Konzertreihe „KräuterGartenKlänge“ in dieser Saison spielt Corry Sindern anschließend um 15.30 Uhr auf der Burg Stargard. Seit 2012 lebt die Musikerin in Himmelpfort, einem Ortsteil von Fürstenberg/Havel in Brandenburg. Ihr künstlerisches Schaffen ist geprägt von dem Wunsch, mit Musik, Stimme und Begegnung etwas Verbindendes, Wertschätzendes und Sinnstiftendes zu bewirken.
Bereits im Alter von sieben Jahren entdeckte sie ihre Begeisterung für die Musik. Mit großer Entschlossenheit überzeugte sie ihre Eltern, ein Klavier anzuschaffen, um das Instrument zu erlernen. Im Laufe der Jahre kamen Gitarre und Geige hinzu, ebenso das Singen, das sie bis heute begleitet. Als Mutter von vier Kindern entwickelte Corry Sindern ein besonderes Bewusstsein für die Bedeutung der eigenen Stimme – sowohl im musikalischen als auch im persönlichen Sinn. Diese Erfahrung prägt ihr Verständnis von Ausdruck, Begegnung und Kommunikation. Ihre staatlich anerkannte Ausbildung absolvierte sie als Korrespondentin für Englisch, Französisch und Deutsch.
Die Musik versteht sie jedoch als eine universelle Sprache, die Menschen unabhängig von Herkunft oder Sprache miteinander verbindet. Während einer Phase des gesellschaftlichen Stillstands ließ sie sich in der Methode URSANG ausbilden. Heute begleitet sie Menschen dabei, ihren eigenen Klang zu entdecken und ihn als Teil eines größeren Ganzen wahrzunehmen. Für Corry Sindern ist Musik weit mehr als Kunst: Sie ist ein Weg, Menschen miteinander in Verbindung zu bringen und Räume zu schaffen, in denen persönlicher Ausdruck, Achtsamkeit und gemeinsames Erleben möglich werden.
Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Die Künstlerinnen freuen sich über freiwillige Spenden.

