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Das Produktive Lernen in der Region steht nach wie vor hoch im Kurs. Das hat eine Informationsveranstaltung gezeigt, die Ende Januar in Mirow stattfand, wie mir Lehrerin Martina Wenk erzählt hat. Noch bis zum 3. März können Bewerbungen eingereicht werden, dann erfolgt die Auswahl für das neue Schuljahr über Aufnahmegespräche.

Beim Produktiven Lernen versuchen Schüler, in einer flexiblen, praxisorientierten Schulausgangsphase in zwei bis vier Jahren die Berufsreife oder sogar die Mittlere Reife zu erreichen. Eine Gruppe pro Jahr wird gebildet, die momentane Stärke liegt bei elf Schülern. „Wir hatten auch schon eine Gruppe mit 16 Jugendlichen“, so Martina Wenk. Von Rechlin bis Feldberg reiche der Bereich, aus dem die jungen Leute kommen. Sie wechseln frühestens nach der siebenten und spätestens nach der neunten Klasse hierher.

Das Produktive Lernen ist organisatorisch an die Regionalschule mit Grundschule Wesenberg angegliedert, Lernort ist aber die Adresse der Mirower Grundschule im Leussower Weg 9a. Es wird von vielen Firmen in der Region unterstützt, die Praktika anbieten, und gilt als Erfolgsmodell.