Ein wildes Piratenabenteuer für alle ab acht Jahren kann man am kommenden Sonntag, den 2. Februar, um 16 Uhr, im Schauspielhaus in Neubrandenburg erleben. „Johnny Hübner greift ein“ ist ein richtiger Theaterspaß mit Sven Jenkel: Ein Schauspieler, ein paar Requisiten und viel Phantasie – mehr braucht es nicht für dieses 45-minütige Abenteuer! Mit der mobilen Produktion ist die Theater und Orchester GmbH übrigens auch in Klassenzimmern unterwegs.
Die Komödie „Das Schlafzimmer von Alice“ war im Neubrandenburger Schauspielhaus immer ausverkauft und ist ab dem 1. Februar nun endlich im Landestheater Neustrelitz zu erleben. Im Schlafzimmer von Alice geht es stürmisch zu, denn dort versucht sie, die Silvesterturbulenzen und ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen, und das ist nicht einfach. Ihr Mann ist Bürgermeister, Schürzenjäger, und er muss sein Image aufpeppen. Deswegen sind am Silvesterabend auch der PR-Manager, der Polizeipräsident und eine Journalistin (seine Geliebte) zu Gast, doch plötzlich wird ihr Mann überfallen und ausgeraubt. Die Ereignisse überschlagen sich…
Ulrich Hubs ereignisreiche Komödie nimmt wunderbar komisch das Beziehungsgeflecht und die Kumpanei der kleinstädtischen Hautevolee aufs Korn. Vorstellungen: 1. und 7. Februar, 14. März, 4. April, jeweils 19.30 Uhr, sowie am 13 April um 16 Uhr.
Sehr zu empfehlen: die ersatzweise auf den Spielplan gerückte Komödie „Otello darf nicht platzen“. Foto: Christian Brachwitz
Die Vorstellungen der Stücke „The Cosmic Five“ am morgigen Sonnabend, den 21. Dezember, um 19.30 Uhr, im Schauspielhaus Neubrandenburg, und „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ am Montag, den 23. Dezember, um 15 Uhr, im Schauspielhaus Neubrandenburg, müssen betriebsbedingt leider abgesagt werden. Die Vorstellungen entfallen ersatzlos.
Die Vorstellung von „Effi B.“ am Mittwoch, den 25. Dezember, im Landestheater Neustrelitz, muss ebenfalls betriebsbedingt abgesagt werden. Als Ersatz wird „Otello darf nicht platzen“ gespielt, eine Komödie von Ken Ludwig (Strelitzius berichtete).
Alle Besucher, die zu den Vorstellungen des galaktischen Theaterspaßes „The Cosmic Five – Helden und ihre Lieder aus dem All“im Schauspielhaus Neubrandenburg in einer passenden Verkleidung erscheinen, erhalten ein Freigetränk! Eine galaktische Verkleidung gesucht, angezogen und los geht es mit dem Sightseeing-Trip zum Mond!
Raumpilotin Laika, die früher ihr Taxi durch Moskaus Häuserschluchten steuerte, wußte, dass diese Reise keine ganz normale werden sollte… Die bordeigene Androidin reagierte nicht wie sonst auf Befehle, die beiden Passagiere Lara, eine junge YouTube-Influencerin, und Julian, ein junger US-Serienstar, hatten eigentlich keine Lust auf den Trip – aber als noch ein Alien dazu kommt, ist die Superheldentruppe vollständig.
„The Cosmic Five“ fliegen singend durch das All! Ihre Songs wie „Major Tom“ von Peter Schilling, Frank Sinatras „Fly me to the Moon“ oder David Bowies „Space Oddity“ werden dabei begleitet von echten holografischen Musikern – der Mos-Eisley-Band – für beste Unterhaltung ist also gesorgt!
In Vergessenheit geraten: Adolf Hasses „Semele“. Foto: Rupert Larl/Innsbrucker Festwochen
Über die Osterfeiertage 2020 wird Schloss Rheinsberg mit seinem Schlosstheater und Landschaftspark zum Musenhof. Unter dem Motto „Gefährliche Liebschaften“ lädt die Prinzenstadt zum zweiten Mal zu Osterfestspielen ins Ruppiner Seenland: Oper, Konzert und Schauspiel treten dabei mit Literatur, Landschaft und Architektur in einen interdisziplinären Dialog und lassen das geistige Klima des 18. Jahrhunderts wieder aufleben. Wie zu Zeiten der preußischen Prinzen Friedrich und Heinrich werden in dem brandenburgischen Städtchen auf diese Weise Kultur, Musik und Natur zu einem Gesamtkunstwerk vereint.
Verbindendes Thema der diesjährigen Osterfestspiele ist die Liebe in verschiedenen Facetten – von der fatal endenden barocken Tändelei in antikem Gewand, dem intriganten Spiel adliger Protagonisten bis zur verhängnisvollen Leidenschaft über Standesgrenzen.
Götz Schubert (links) und Manuel Munzlinger gastieren im Landestheater.
Eine weihnachtliche Humoreske wird am Freitag, 20. Dezember, um 19.30 Uhr, im Landestheater Neustrelitz beschert. Die Zeit mit Lametta, Verwandtenbesuch und kalorienreicher Schlemmerei ist nicht jedermanns Sache – trotzdem kommt sie immer wieder. Da müssen wir durch. Am besten ertragen wir sie, wenn wir uns entspannt zurücklehnen. Die hilfreichsten Anregungen, die Weihnachtszeit genussvoll zu durchleben, geben Götz Schubert und Manuel Munzlinger in ihrem Musik/Hör/Spiel „Friede, Freude, Weihnachtskekse“.
Einen modernen, unverkrampften Blick auf die Weihnachtszeit mit vielen denk- und merkwürdigen Ereignissen – das versprechen die neuen literarischen Fundstücke, die sich im Laufe des Abends mit überraschend humorvoller Musik ergänzen und zu einer einzigartigen Collage verschmelzen. Ein Musik/Hör/Spiel eben, dass in dieser Form selten zu erleben ist. Jenseits einer Wasserglaslesung agiert der grandiose Schauspieler Götz Schubert lebhaft auf der Bühne und bewegt sich durch alle Nuancen der Weihnachtsseligkeit. Er schimpft und lallt, er heuchelt und berührt – fast autobiografisch anmutend spielt er sich durch die neuen Texte. Getragen wird er vom spannenden Soundtrack des Crossover-Spezialisten Manuel Munzlinger, der die Emotionen der Geschichten mit einer jazzenden Oboe faszinierend hörbar werden läßt.
TICKETS: Im Theater-Service in der Strelitzer Straße 38, unter 03981 206400 oder unter www.theater-und-orchester.de
Morgen wird es im Neustrelitzer Landestheater so richtig turbulent. Die Komödie „Otello darf nicht platzen“ von Ken Ludwig in der Inszenierung von Oliver Trautwein hat um 19.30 Uhr Premiere, und es gibt noch Karten.
Zum Inhalt: Der weltberühmte Tenor Tito Merelli (Frank Metzger) hat zugesagt, als „Otello“ im Opernhaus Cleveland zu gastieren. Die ganze Stadt ist im Opernfieber! Doch Merelli fällt durch zu viele Tabletten aus. Eine Absage kommt nicht infrage und so schlüpft Max (Michael Goralczyk), die rechte Hand des Operndirektors und selbst passionierter Tenor, in die Rolle… Die Vorstellung findet statt, das Publikum merkt den Betrug nicht. Doch Merelli wird kurz vor Vorstellungsbeginn wieder wach! Panisch springt er in das zweite Kostüm und rast zur Opernbühne… Aber dort steht ja schon sein Doppelgänger! Außerdem zu erleben Michael Kleinert, Benjamin Muth, Angelika Hofstetter, Martina Block, Anika Kleinke und Judith Mahler,
Weitere Vorstellungen: 23., 29. November, 13. Dezember. jeweils um 19.30 Uhr, sowie am 31. Dezember um 16 und 20 Uhr (Restkarten).
Die Titelfigur der nächsten Schauspiel-Premiere am Landestheater Neustrelitz „Otello darf nicht platzen“ von Ken Ludwig ist ein Operntenor! Die Premiere des bekannten Stücks findet am Sonnabend, den 16. November, um 19.30 Uhr statt.
Der weltberühmte Tito Merelli hat zugesagt, als „Otello“ im Opernhaus Cleveland zu gastieren. Die ganze Stadt ist im Opernfieber! Doch Merelli fällt durch zu viele Tabletten in einen Tiefschlaf und verpasst die Vorbereitungen und offenbar die Vorstellung selber. Der Operndirektor ist in heller Aufregung, denn eine Absage kommt nicht infrage! Max, seine rechte Hand und selbst passionierter Tenor, muss für Merelli einspringen. Das Publikum merkt den Betrug nicht. Die Vorstellung findet statt! Doch Merelli wird kurz vor Vorstellungsbeginn wieder wach! Panisch springt er in das zweite Kostüm und rast zur Opernbühne… Aber dort steht ja schon sein Doppelgänger!
Die Inszenierung hat Oliver Trautwein besorgt. Eine Stückeinführung durch das Regieteam und Darsteller gibt es bereits am kommenden Sonntag, den 10. November, um 11 Uhr, im Landestheater. Der Eintritt ist frei! Weitere Vorstellungen: 23., 29. November, jeweils 19.30 Uhr, Silvester 16 und 20 Uhr.
Der berührende Monolog „Judas“ über Schuld und Erlösung, Freundschaft und Verantwortung ist am kommenden Freitag, den 25. Oktober, um 11 Uhr, noch einmal in der Stadtkirche Neustrelitz zu sehen. In der Rolle des Judas ist Philipp Oliver Baumgarten zu erleben. Die Vorstellung ist ausverkauft, wer Glück hat, kann an der Tageskasse noch Rücklaufkarten bekommen.
Wer war dieser Mann, dessen Name noch heute als Inbegriff des Verrats gilt? Was trieb ihn dazu, Jesus, den Erlöser, für 30 Silberlinge preiszugeben? Und warum hängte er sich dann auf, kurz nach seinem Verrat? Das kann nur Judas Iskariot selbst beantworten und so lässt ihn Autor Lot Vekemans 2000 Jahre nach seinem Tod wiederauferstehen und sich der Öffentlichkeit erklären, denn offensichtlich hat er schwer an seiner Tat zu tragen.
Einmal Mond und zurück in drei Stunden: „The Cosmic Five – Helden und ihre Lieder“ hat am Freitag um 19.30 Uhr im Schauspielhaus Neubrandenburg direkt aus dem All Uraufführung. Regie hat Tatjana Rese geführt, zu erleben sind Momo Böhnke, Karin Hartmann, Thomas Pötzsch, Klaudia Raabe und Josefin Ristau.
An Bord die übliche zahlungskräftige Kundschaft: eine junge YouTube-Influencerin, und Julian, ein junger US-Serienstar. Beide haben keine Lust auf diesen Trip und Luna, die Raumpilotin, hat gleich ein komisches Gefühl. Früher steuerte sie ihr Taxi durch Moskaus Häuserschluchten; als die Autos dann begannen, alle von selbst zu fahren, schulte sie um auf Raumpilotin für Orbit- und Mondumkreisungen, war ja im Grunde auch nichts anderes. Aber dieser Flug schon. Die bordeigene Androidin reagiert nicht wie sonst auf Befehle, die beiden Passagiere sind gelangweilt, aber wenigstens die holografische Musicbox, die lustigerweise aussieht wie eine echte Band in schlechten Kostümen, funktioniert einwandfrei! Alle Songs, wie z. B. Frank Sinatras „Fly me to the Moon“ oder David Bowies „Space Oddity”, klingen einfach spitze! Live dabei die Mos-Eisley-Band mit Margarethe Hafner-Akazawa (Kontrabass), Bert Wenndorff (Keybord, Gitarre), Damian Krebs (Schlagzeug). !
Weitere Vorstellungen: 27. Oktober, 16 Uhr, 21. Dezember, 19.30 Uhr und 31. Dezember, 17 Uhr, anschließend Tanz mit der Mos-Eisley-Band ins neue Jahr.