Aufgrund der abgelegenen Baustellen mitten im Wald und der Bodenverhältnisse kam besondere Technik für den Materialtransport zum Einsatz.Foto: NPA Müritz
In der vergangenen Woche wurden die ersten Schritte im Moor-Schutzprojekt für den Bullowsee abgeschlossen. Der See, der zwischen Leussow und Roggentin liegt, ist seit den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts durch die Anlage eines Grabens auf der westlichen Seite des Gewässers von sinkenden Wasserständen betroffen. Infolge dieses Eingriffs schrumpft der See zunehmend, was sich vor allem negativ auf das umliegende 42 Hektar große, kalkreiche Niedermoor auswirkt. Dieses einzigartige Feuchtgebiet, das eine außergewöhnliche Artenvielfalt beherbergt, wurde aufgrund seiner Bedeutung als Lebensraum unter den Schutz der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie gestellt.
Herzliche Einladung zum Orgelkonzert mit dem Fahrradkantor Martin Schulze am morgigen Donnerstag, 26. September, um 19.30 Uhr, in der Dorfkirche Leussow. Der Kirchenmusiker ist schon seit langer Zeit regelmäßiger Gast an den Orgeln in unseren Kirchengemeinden. Auf dem Programm stehen Werke der norddeutschen Barockzeit wie die Musik von Dietrich Buxtehude und Nikolaus Bruhns.
Als Kontrast dazu erklingen Kompositionen von kirchenmusikalischen Tonschöpfern aus der DDR. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird freundlich gebeten.
Kann es einen schöneren Sommerabend geben als den gestrigen in Leussow? Schwer vorstellbar angesichts der vielen Glücksmomente, die das Ensemble Carolinum unter Leitung von Maestro Reinhard Gust seinem Publikum in der Dorfkirche beschert hat. Seit mehr als zwei Jahrzehnten geben die Gymnasiasten hier ihre Konzerte, und immer wieder sind die Auftritte überwältigend.
Es ist nicht nur die verblüffende musikalische Qualität, die zu erleben ist, sondern auch die ungeheure Freude der Chormitglieder und Instrumentalisten an der Darbietung. Nicht umsonst hat es am Ende niemanden mehr auf den Kirchenbänken gehalten, die jungen Leute wurden zu Recht gefeiert und um eine Zugabe gebeten. Stimmt es wehmütig, dass das eine oder andere herausragende Talent mit dem Abitur das Ensemble verlassen wird, so darf man andererseits sicher sein, dass die Lücken schnell wieder geschlossen sein werden.
Die Konzertbesucher wurden beim Eintritt in das Gotteshaus mit Tango-Klängen begrüßt. Nach dem Einzug der Sängerinnen und Sänger erklang Händels „Vom Frieden singen unsere Lieder“, bevor in bewährter Weise internationale Folksongs folgten. Bei „Wir lagen vor Madagaskar“ erreichte die Stimmung ihren ersten Höhepunkt. Lieder für den Frieden und gegen Umweltzerstörung fehlen in keinem Programm der Caroliner. Dass auch Hannes Waders „Es ist an der Zeit“ aufgeführt wurde, zeugt von Mut und ist mir wie immer, wenn ich dieses Lied höre, sehr ans Herz gegangen. Genial die Caroliner-Version des City-Werkes „Dünnes Eis“.
Mit Film- und Musicalsongs sowie internationalen Pop-Titeln kehrte der Frohsinn in die Kirche zurück. Die Zwölftklässler hatten anlässlich ihres bevorstehenden Abgangs das „Haus am See“ von Peter Fox witzig umgetextet, „Azzurro“ erinnerte an das kürzliche Italien-Gastspiel, und bei „Barbara Ann“, Klassiker der Beach Boys, flippten Künstler und Publikum endgültig aus. Mit dem gemeinsamen Gesang von „Der Mond ist aufgegangen“ klang der großartige Konzertabend aus, bevor es noch einmal zu Bratwurst und Getränken vor die Kirche ging.
Danke für dieses ganz wundervolle musikalische Geschenk! Mit stehenden Ovationen ist das Ensemble Carolinum am Abend für sein Sommerkonzert in der Dorfkirche Leussow bedacht worden. Der Beifall und die Hochrufe galten auch Ensemblechef Reinhard Gust. Der Maestro leitet mit dem heutigen Auftritt und dem ebenso traditionellen Gastspiel der Gymnasiasten am Sonntag um 17 Uhr im Useriner Gotteshaus die letzten beiden Male Chor und Instrumentalgruppe.
Die Gymnasiasten feierten ihren Lehrer nicht minder. Ausführliche Berichterstattung morgen Vormittag hier im Blog. Allen meinen Lesern noch einen schönen Abend und eine gute Nacht.
Maestro Reinhard Gust hat am Ende des umjubelten Konzertes noch selbst zur Gitarre gegriffen.
Das mobile Büro des Bundestagsabgeordneten Johannes Arlt hält am morgigen Dienstag, den 23. April, von 13.30 bis 15 Uhr in Leussow, Ortsteil von Mirow, in der Nähe der Dorfkirche. An Bord ist ein Mitarbeiter aus dem Team von Johannes Arlt, der die aktuellen Informationen zum Gebäudeenergiegesetz im Gepäck hat.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, bei einer Tasse Tee Fragen zu stellen, Lob und Kritik zu äußern und dem Bundestagsabgeordneten ein Halbjahreszeugnis auszustellen. Johannes Arlt ist es wichtig, eine Einschätzung seiner Arbeit zu erhalten und die Menschen in seinem Wahlkreis an seiner politischen Arbeit zu beteiligen.
Die Kirchengemeinde Mirow lädt herzlich ein zum Orgelkonzert mit dem Fahrradkantor Martin Schulze am 24. Mai um 19.30 Uhr in die Dorfkirche Leussow. Auf der Orgel erklingen europäische Werke des 18. bis 19. Jahrhundert. Der Eintritt ist frei, über eine Spende freuen sich die Veranstalter sehr.
Die musikalische Fahrradtour wird an der Johanniterkirche in Mirow auf der Schlossinsel gestartet.
Die Kirchengemeinden Lärz/Schwarz, Mirow, Wesenberg und Schillersdorf laden am Trinitatis-Sonntag zur „Musik auf Rädern“ ein. Am 12. Juni um 10.30 Uhr wird an der Johanniterkirche in Mirow mit einer Andacht gestartet. Hier besteht auch die Möglichkeit, einen Blick auf die Baufortschritte in der Johanniterkirche zu werfen.
Waltraud Fahrnow, Hans-Ulrich Hahn, Anke Schwirrath und Henry Tesch bei der Übergabe der Ehrung vor dem Dorf-Gemeinschafts-Haus (von links). Ganz vorn der kleine Noah.
Der Leussower Dorfverein „Ut Leussow“ ist mit der Mirow-Münze des Monats März 2022 geehrt worden. Mit Freude nahmen die Vorsitzende, Anke Schwirrath, und Vorstandsmitglied Hans-Ulrich Hahn die Ehrung aus den Händen von Mirows Bürgermeister Henry Tesch und seiner Stellvertreterin Waltraud Fahrnow entgegen. Der Verein wurde 1994 gegründet, feiert also in zwei Jahren sein 30jähriges Bestehen. Aus einer ehemals kleinen Dorfzeitung ist der Spruch „Ut Leussow“ übrig geblieben, der heute so eine Art Erkennungszeichen für Leussow ist.
Auch für den in der Kleinseenplatte beheimateten Puppenspieler Christian Bahrmann sind wieder schwere Zeiten angebrochen.
Der erfolgreich angelaufene Puppenspielherbst erhält durch die strengen Corona-Vorschriften in der Mecklenburgischen Seenplatte einen herben Dämpfer: So muss die geplante Veranstaltung „Kasper und die Weihnachtsüberraschung“ am morgigen Freitag, den 26. November, in der Wesenberger Kirche leider ausfallen, wie mir Enrico Hackbarth von der Touristik GmbH mitteilt.
Eine gute Nachricht: Die Vorstellung am Freitag, den 3. Dezember, um 17 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus in Leussow wird stattfinden. Hier spielt der bekannte Puppenspieler Christian Bahrmann das Stück „Das Weihnachtsrotkäppchen“. Die Veranstaltung wird durch den Leussower Dorfverein organisiert und unter „2G Plus“ –Bedingungen stattfinden. Das bedeutet, dass nur Geimpfte und Genesene Zutritt haben, welche einen tagesaktuellen Negativtest nachweisen können. Lediglich Kinder unter 7 Jahren sind davon ausgenommen. Für ältere Kinder ist die Vorlage eines Negativtests notwendig. Wer über solch einen Negativtest nicht verfügt, egal ob Kind, geimpft oder genesen, kann diesen vor Ort machen. Es wird empfohlen, entsprechend früher da zu sein.
Ob die geplanten Vorstellungen in Priepert am 10. und in Wustrow am 17. Dezember stattfinden können, steht noch nicht fest. Theoretisch besteht noch die Möglichkeit, dass sich die Corona-Situation im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte soweit entspannt, dass einer Durchführung nichts entgegensteht. Ein Fünkchen Hoffnung bleibt. Informationen dazu auf