Keine gute Nachricht zum Jahreswechsel: Die rund 1,7 Millionen Kunden der AOK Nordost müssen im nächsten Jahr höhere Beiträge zahlen. Der Zusatzbeitrag steigt von derzeit 1,9 % auf 2,7 %. Seit gestern steht fest, dass sie damit die teuerste Krankenkasse ist (siehe Anlage unten). „Für den Verbleib in der AOK Nordost spricht trotz gestiegener Beiträge die Präsenz in Beratungsstellen vor Ort“ so Günter J. Stolz, Mitglied des Verwaltungsrates der AOK Nordost, gegenüber Strelitzius.
Der Zusatzbeitrag wurde in Deutschland 2015 in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt. Die Krankenkassen können damit finanzielle Engpässe ausgleichen die sich aufgrund von Besonderheiten ergeben. Mit dessen Anhebung zum Jahreswechsel müssen insbesondere gut verdienende Versicherte tiefer in die Tasche greifen. Viele werden daher über einen Wechsel nachdenken. Aufgrund der Erhöhung besteht ein Sonderkündigungsrecht. Selbst wer dem AOK System treu bleibt und zu einer günstigeren Kasse wechselt, etwa der AOK Bayern (Zusatzbeitrag 1,58 %) oder AOK Bremen/Bremerhaven (1,38 %) kann locker 20-30 € monatlich einsparen, und das bei unveränderten Versicherungsleistungen.
Der durchschlagende Erfolg seines jüngsten, schneeinspirierten Werkes hat den Mirower Hobbydichter Gerhard Möhl zu neuen Versen animiert. Immerhin bekam er sogar Fanpost aus Montevideo. So viel Anerkennung ist nicht jedem Lyriker hierzulande beschieden.
Außerdem hatte mein Blogfreund und Kellerbühnen-Schauspielkollege auch zu Weihnachten vor einem Jahr nicht das Licht der Öffentlichkeit gescheut und bei Strelitzius publiziert. Könnte sein, dass uns da eine Tradition ins Haus steht. Nun also das jüngste Poem des Autors. Ohne der Literaturkritik vorgreifen zu wollen, darf ich an dieser Stelle bereits das hohe Maß an Authentizität in den nachfolgenden Zeilen hervorheben. Und dem Dichtkünstler ein frohes Fest wünschen.
Die bescheidenen Weihnachtswünsche eines Zehnjährigen
Alle Kinder, klein und groß, denken jetzt das eine bloß: Bin ein Jahr ich brav gewesen? Ward mein Wunschzettel gelesen? Bringt der Weihnachtsmann, der gute, mir Pakete statt der Rute? Wird an alles er auch denken, was ich bitte mir zu schenken? Lieber, guter Weihnachtsmann, ich erinnere dich daran, was auf meiner Liste steht, dass auch nichts verloren geht.
Weihnachtsmann, du stehst am Ruder, bring mir bitte keinen Bruder und erst recht nicht eine Schwester, so was will ich nicht, mein Bester, denn ich weiß mit solchen Rangen sowieso nichts anzufangen. All die schönen Spielzeugsachen werden sie kaputt mir machen.
Lieber bringe mir, mein Guter einen neuen Heimcomputer. Mein PC, das ist doch klar, war schon alt nach einem Jahr. Videokonsole hinten dran, ach bitte, lieber Weihnachtsmann.
Zudem brauch dringend ich ein Handy zwecks SMS mit Freundin Mandy. Ein Fernseher wär auch nicht schlecht, und ein Player wär mir recht. Lieber Weihnachtsmann, verstehs, dazu gehören DVDs. Außerdem, da brauche ich ein Mountainbike, ich bitte dich. Pack oben drauf noch Inlineskates, wie Peter hat, mit denen gehts. Das hätte ich doch glatt vergessen: Wäre es nicht angemessen, an den Sommer schon zu denken und ein Surfbrett mir zu schenken?
Klamotten kann ich immer brauchen, außerdem noch was zu rauchen. Zigaretten, eine Stange, Weihnachtsmann, sei bloß nicht bange. Auch wenn Mutter schimpfen tut und den Vater bringt’s in Wut. Mir verbieten sie den Schmauch, dabei rauchen sie doch auch.
Dann hätt ich gern noch ein paar Scheine, na, du weißt schon, was ich meine, Geld natürlich, alter Mann, dass ich mir was kaufen kann. Die Kohle bitte nicht zu wenig, zu gern wär ich ein kleiner König. Die Freunde würden mich beneiden. Sind meine Wünsche nicht bescheiden?
Vorfreudig denk ich an das Fest, nun besorge du den Rest. Lieber, guter Weihnachtsmann, spanne deinen Schlitten an. Nimm Flugzeug, Bahn oder den Bus, dass ich nicht ewig warten muss auf die paar wirklich kleinen Sachen. Ich denke schon, das lässt sich machen. Hast du dann alles mir vermacht, wünsche ich dir ‘ne stille Nacht!
Haben in Mirow beraten: Christine Kittendorf von der BI und stellvertretende Bürgermeisterin, Dr. Uwe Kumm, Annemarie Schaak vom Straßenbauamt Neustrelitz, Henry Tesch, Jörg Türmer, Dr. Andreas Herold, Ullrich Teichmann von der BI und Marko Könnecke vom Straßenbauamt Neustrelitz.
Der auf Initiative und Einladung von Bürgermeister Henry Tesch regelmäßig stattfindende „Strukturierte Dialog“ zur Umgehungsstraße in Mirow zwischen der Bürgerinitiative Umgehungsstraße (BI) Mirow e.V., dem Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern sowie dem Straßenbauamt Neustrelitz hat sich in seiner letzten Sitzung des Jahres 2023 mit einem Zeitplan zur Realisierung des umfangreichen Bauvorhabens in Mirow befasst. Jörg Türmer vom Ministerium informierte über die einzelnen Maßnahmen und Planungsschritte, die seit dem letzten Treffen erfolgt sind. Dr. Andreas Herold vom Straßenbauamt Neustrelitz konnte mit seinen Kollegen detailliert darlegen, in welchen zeitlichen Abfolgen was umgesetzt werden kann, welche einzelnen Bauwerke hierzu errichtet werden müssen, wie der Stand der Flächenankäufe sich darstellt und wie Ausgleichsmaßnahmen aussehen werden.
„So weit waren wir noch nie“, fasste Dr. Uwe Kumm, Vorsitzender der BI, für alle Teilnehmer zusammen, „gerade auch, was die einzelnen detaillierten Planungen betrifft.“ Gleichzeitig machte er aber deutlich, dass die Proteste auf der Straße weitergehen werden, bis die, wie er formulierte, „Entscheidung für den Bau der Umgehungsstraße in Mirow vorliegt“.
Bürgermeister Henry Tesch sagte, „es ist erfreulich zu sehen und zu wissen, dass alle Seiten auf einen zügigen Baustart vorbereitet sind. Einigkeit besteht ebenfalls darüber, sofort nach der Gerichtsentscheidung durch das Oberverwaltungsgericht zusammen zu kommen.“ Dort ist eine Klage einer Starsower Anliegerin gegen den Verlauf des Südabschnitts anhängig. Gegen den Westabschnitt wurden keine Einsprüche erhoben.
Mit dem Fördermittelbescheid des Ministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen vom 14. Dezember 2023 ist die finanzielle Untersetzung des BIWAQ-Projektes NordStart-Akademie in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg für die kommenden Jahre gesichert. Seit 2009 ist das Projekt im Reitbahnviertel, Vogelviertel und der Ihlenfelder Vorstadt tätig. Nach erfolgreicher Antragsstellung kann es nun bis mindestens zum Ende der fünften BIWAQ-Förderrunde im Sommer 2026 fortgeführt werden.
Das Programm BIWAQ steht für „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ und wird vom Bund und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Ziel ist es, die Integration in Arbeit zu fördern und zur Stärkung der lokalen Ökonomie beizutragen. Dabei verknüpft BIWAQ quartiersbezogen lokale Bildungs-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktprojekte mit städtebaulichen Maßnahmen. Projekte wie die NordStart-Akademie in Neubrandenburg entwickeln wirksame Instrumente für die konkreten Bedürfnisse der Anwohnerinnen und Anwohner vor Ort. Zugleich kooperieren die Projekte eng mit Partnern wie dem Quartiersmanagement, lokalen Vereinen und Akteuren der Wirtschaftsförderung.
NordStart Akademie
Das Projekt NordStart-Akademie wird durch eine Kooperation der Stadtverwaltung Neubrandenburg und der TFA-Akademie GmbH realisiert. Es zeichnet sich u.a. durch folgende Leistungen aus:
§ zentrale Anlaufstelle für Anwohnende mit und ohne Migrationshintergrund § Förderung des interkulturellen Austausches § Unterstützung und Vernetzung der lokalen Unternehmen § Ausbau der vorhandenen Netzwerkstrukturen in den Stadtteilen § Intensive Kooperation mit Jobcenter und Arbeitsagentur
In einem Geflügelbestand in Krümmel wurde das hochpathogene aviäre Influenza-A Virus, Subtyp H5N1 durch virologische Untersuchung nachgewiesen. Damit wurde am gestrigen 21. Dezember der Ausbruch der Geflügelpest im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte amtlich festgestellt, wie das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises mitteilt.
Um den Seuchenbestand wurde eine Sperrzone, bestehend aus einer Schutzzone mit einem Radius von mindestens 3 km und einer Überwachungszone mit einem Radius von mindestens 10 km festgelegt. Nähere Angaben für Geflügelhalter in den anhängenden Dateien.
Wenn am Heiligen Abend die Kerzen leuchten und die festliche Stimmung Einzug hält, bleibt das Müritzeum traditionell geschlossen – so auch in diesem Jahr. Doch schon am 25. Dezember öffnen sich wieder die Türen zu einer Welt voller faszinierender Naturentdeckungen, die den Weihnachtstrubel für ein paar Stunden vergessen lässt und das gemeinsame Erleben in den Mittelpunkt stellt.
Bis zum Silvestertag haben Besuchende dann täglich von 10 bis 18 Uhr Zeit, durch die Aquarienlandschaft, die aktuelle Sonderausstellung „Glanzlichter“ oder die Erlebnisausstellung zu streifen. Am Silvestertag schließt das Müritzeum bereits um 15 Uhr, damit alle Gäste rechtzeitig ihre eigenen festlichen Pläne umsetzen und sich auf den Jahreswechsel vorbereiten können. Aber keine Sorge, am 1. Januar geht es bereits weiter – ab 13 Uhr startet das Natur-Erlebnis-Zentrum ins Neue Jahr und heißt alle Besuchenden herzlich willkommen.
Die Friedhofsverwaltung der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg empfiehlt aufgrund der Auswirkungen des Sturmtiefs „Zoltan“, die Friedhöfe in den kommenden Tagen nicht zu betreten. Einige Bäume sind in Folge der orkanartigen Böen umgekippt oder angehoben. Auch bei schwächerem Wind können in den kommenden Tagen noch Äste hinunterfallen und Personen gefährden.
Zwischen den Feiertagen erfolgt eine Schadensaufnahme sowie die Beräumung der Bäume und Äste. Alle Beerdigungen und Trauerfeiern können jedoch planmäßig stattfinden.
Die Wesenberger Feuerwehr musste in der vergangenen Nacht gleich drei Mal ausrücken. Zunächst wurde sie gegen 23.25 Uhr nach Klein Quassow beordert. Hier war ein Baum vom Sturm gefällt auf einen Bungalow gekippt.
„Vor Ort bestätigte sich die Meldung, jedoch sahen wir als Feuerwehr hier keinen Handlungsbedarf, da es sich nicht um eine Gefahrenlage handelte. Der Baum lag fest und sicher auf dem Dach, es wurde niemand verletzt und im Innenraum gab es keine sichtbaren Schäden. Die Eigentümer wurden von uns an ein Privatunternehmen verwiesen und der Bereich abgesperrt“, so Wehrführer René Deparade gegenüber Strelitzius.
Das alte Lokschuppenareal am Neubrandenburger Bahnhof ist der künftige Standort des Digitalen Innovationszentrums (DIZ) und Herzstück des künftigen Bahnhof-Quartiers. Seit gestern steht fest, wie das denkmalgeschützte Areal gestaltet und umgebaut werden soll. Als beste Mischung aus zukunftsfähiger Neugestaltung des Areals und Denkmalschutz wertete die Jury mit deutlicher Mehrheit den Entwurf der AFF Architekten aus Berlin. Dieser konnte mit einer zurückhaltenden, aber dennoch modernen Neuordnung der Fassaden und Innenräume überzeugen. Insbesondere überzeugte auch das vorgeschlagene, modulare und hochflexible Holzbausystem zum Innenausbau.
Silvio Witt, Oberbürgermeister der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg: „Mit dieser Entscheidung ist ein weiterer Meilenstein für die zukünftige Nutzung des Lokschuppen-Areals als digitales Zentrum unserer Stadt gelegt. Der Gestaltungsentwurf ist innovativ und lässt die alte Bausubstanz gleichzeitig neu aufleben.“
Aufgabe der Planungsbüros war es, Ideen zur Gestaltung der Freiflächen einzureichen, die den Raum öffentlich erlebbar machen und zudem eine neue Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Vogelviertel schaffen. Entscheidend war aber vor allem die Empfehlung der beteiligten Büros zum Umgang mit der denkmalgeschützten baulichen Substanz. Sie sollte eine hohe Flexibilität für die Nutzung bieten und innovative Raumideen vorschlagen.
Alle Wettbewerbsbeiträge werden im neuen Jahr im Rathaus-Foyer für die interessierte Öffentlichkeit ausgestellt, bevor es an die konkrete planerische Konkretisierung der siegreichen Idee geht. Im Folgenden wird die Vision im politischen Raum sowie bei Fördermittelgebern präsentiert. Denn: Die Sicherung der Finanzierung ist der nächste wesentliche Schritt auf dem Weg zur Umsetzung dieser Vision.
„TRÄUMEN und STAUNEN“, unter diesem Motto, lädt die Circus-Familie Ortmann in den nun 3. Warener Weihnachtscircus vom 22. Dezember bis zum 2. Januar auf den Festplatz zum Amtsbrink ein. Eine Tradition in Waren/Müritz, die viele Einheimische und Gäste zu schätzen wissen. Das zeigen Zuschauerstimmen aus dem vergangenen Jahr, der Circus solle jedes Jahr wiederkommen.
„Wir freuen uns, in diesem Jahr ein komplett neues und internationales Weihnachtscircus-Programm präsentieren zu können. Unsere Gäste dürfen sich auf viele Artisten, lustige Clowns und natürlich die Lieblinge der Kinder freuen, die Tiere. Es erwarten Sie internationale Künstler aus Tschechien, der Slowakei, Polen, Spanien und Deutschland, sie allen agieren in und über der Manege“, heißt es in der Ankündigung.