Michael Görlach, Sachgebietsleiter im SBA Neustrelitz, Jens Krage, Leiter im SBA Neustrelitz und Jörg Türmer, Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, Referat Straßenbau (rechts von vorn) sowie Bürgermeister Henry Tesch mit Ursula Pilz, Dr. Uwe Kumm, Christine Kittendorf und Kevin Lierow-Kittendorf von der BI (links von vorn) beim Strukturierten Dialog zur Umgehungsstraße Mirow.
Mit dem symbolischen ersten Spatenstich zur Ortsumgehung Mirow am 26. März dieses Jahres haben das Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, das Straßenbauamt Neustrelitz und die Bürgerinitiative Umgehungsstraße Mirow (BI) vereinbart, die bis dahin mehrfach im Jahr stattgefundenen Gespräche am Tisch des Bürgermeisters zukünftig einmal im Jahr durchzuführen. Bürgermeister Henry Tesch hatte hierzu jetzt die jeweiligen Vertreter nach Mirow eingeladen. Auf der Tagesordnung beim „Strukturierten Dialog“ standen Informationen zum Planungs- und Baufortschritt, Fragen seitens der BI sowie eine Vorortbegehung.
Mit einem neuen Gesprächsformat möchten die Mitglieder der Fraktion PULS|LINKE|GRÜNE mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Neustrelitz in den Dialog treten. Bislang fanden einige Fraktionssitzungen öffentlich statt, jedoch war die Resonanz eher überschaubar. Vielleicht lag dies an der späten Uhrzeit oder am gewählten Ort – deshalb will die Fraktion mit kleineren Angeboten an mehrere Orte der Stadt gehen.
Um das Zukunftsversprechen, die Seenplatte zur familienfreundlichsten Region Deutschlands zu machen, mit Leben und Ideen zu füllen, will Johannes Arlt in den kommenden Wochen mit den Bürgern in den Dialog treten. Dafür lädt der Landratskandidat am 5. April in Waren junge Familien von der Müritz zu einem Familienfrühstück ein. Zwischen 10 und 12 Uhr soll es bei einer entspannten Runde um Probleme und Lösungsansätze gehen. Zwischen 15 und 17 Uhr stehen dann die Anliegen der Senioren im Mittelpunkt, die zu Kaffee und Kuchen eingeladen werden. Beide Veranstaltungen finden im SPD-Bürgerbüro in der Rosa-Luxemburg-Straße 16 c statt.
Der Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt lädt am Freitag, den 30. August, gleich zu zwei Dialogveranstaltungen ein. Der Volksvertreter ist persönlich mit seinem mobilen Büro im Wahlkreis unterwegs und macht zunächst von 15.45 bis 17.15 Uhr Station in Blankenförde. Der Bus öffnet seine Türen in der Nähe der Dorfkirche, und interessierte Bürger sind herzlich eingeladen vorbeizukommen, Fragen zu aktuellen Themen aus Berlin zu stellen und Wünsche und Kritik zu äußern.
Am Abend setzt Johannes Arlt seine Tour fort und lädt von 18.15 bis 20.15 Uhr zu „Bürgerzeit, Bratwurst und Brause“ nach Blankensee vor die Feuerwehr, Rödliner Str. 12A, ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dort zu Bratwurst und kühlen Getränken eingeladen und haben die Gelegenheit mit ihm ins Gespräch zu kommen.
Johannes Arlt freut sich darauf, persönlich mit den Menschen vor Ort in den Dialog zu treten und auf ihre Fragen und Anliegen einzugehen. Es ist ihm wichtig, über die Themen zu sprechen, die die Bürger in seinem Wahlkreis beschäftigen. Jeder ist herzlich willkommen, sich mit ihm in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen.
Haben in Mirow beraten: Christine Kittendorf von der BI und stellvertretende Bürgermeisterin, Dr. Uwe Kumm, Annemarie Schaak vom Straßenbauamt Neustrelitz, Henry Tesch, Jörg Türmer, Dr. Andreas Herold, Ullrich Teichmann von der BI und Marko Könnecke vom Straßenbauamt Neustrelitz.
Der auf Initiative und Einladung von Bürgermeister Henry Tesch regelmäßig stattfindende „Strukturierte Dialog“ zur Umgehungsstraße in Mirow zwischen der Bürgerinitiative Umgehungsstraße (BI) Mirow e.V., dem Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern sowie dem Straßenbauamt Neustrelitz hat sich in seiner letzten Sitzung des Jahres 2023 mit einem Zeitplan zur Realisierung des umfangreichen Bauvorhabens in Mirow befasst. Jörg Türmer vom Ministerium informierte über die einzelnen Maßnahmen und Planungsschritte, die seit dem letzten Treffen erfolgt sind. Dr. Andreas Herold vom Straßenbauamt Neustrelitz konnte mit seinen Kollegen detailliert darlegen, in welchen zeitlichen Abfolgen was umgesetzt werden kann, welche einzelnen Bauwerke hierzu errichtet werden müssen, wie der Stand der Flächenankäufe sich darstellt und wie Ausgleichsmaßnahmen aussehen werden.
„So weit waren wir noch nie“, fasste Dr. Uwe Kumm, Vorsitzender der BI, für alle Teilnehmer zusammen, „gerade auch, was die einzelnen detaillierten Planungen betrifft.“ Gleichzeitig machte er aber deutlich, dass die Proteste auf der Straße weitergehen werden, bis die, wie er formulierte, „Entscheidung für den Bau der Umgehungsstraße in Mirow vorliegt“.
Bürgermeister Henry Tesch sagte, „es ist erfreulich zu sehen und zu wissen, dass alle Seiten auf einen zügigen Baustart vorbereitet sind. Einigkeit besteht ebenfalls darüber, sofort nach der Gerichtsentscheidung durch das Oberverwaltungsgericht zusammen zu kommen.“ Dort ist eine Klage einer Starsower Anliegerin gegen den Verlauf des Südabschnitts anhängig. Gegen den Westabschnitt wurden keine Einsprüche erhoben.
Das Bündnis #unteilbar–Solidarisches Neustrelitz hatte zum Bürgerdialog mit Experten rund um aktuelle Fragen zur Energieversorgung eingeladen. Foto: Shiva Rauch
Gut informiert, beruhigt, dankbar – das sind die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung „Gemeinsam durch die Krise – Wie bleiben Wohnen und Energie bezahlbar?“ Das Bündnis #unteilbar – Solidarisches Neustrelitz hatte am 26. Januar in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie in Neustrelitz zu einem Bürgerdialog eingeladen (Strelitzius berichtete). Dieser Einladung folgten Bürgerinnen und Bürger in die Aula der IGS „Walter Karbe“ und benannten ihre Fragen und Sorgen rund um die Themen Energieversorgung und Bezahlbarkeit der Mieten.
Nach einer Begrüßung durch Stadtpräsident Ernst-August von der Wense als Vertreter des Bündnisses #unteilbar führte der Geschäftsführer der Stadtwerke Frank Schmetzke aus, wie sich das Unternehmen seit Langem innovativ und vorrausschauend mit der Energieversorgung in Neustrelitz beschäftigt. Das Stichwort Versorgungssicherheit wurde mehrfach betont und ausführlich dargestellt, dass mit den entwickelten Maßnahmen auch in Krisenzeiten für die Bevölkerung ein wirksames Fundament gelegt wurde.
Die Bedeutung der sozialen Verantwortung gegenüber den Mieterinnen und Mietern hoben auch die Geschäftsführer der Wohnungsgenossenschaften Uwe Engelmann, Dirk Walde und Frank Weißbach hervor. Die Fragen der Anwesenden umfassten die Unterstützung bei Mieten für Senioren, eigene Möglichkeiten von Sparmaßnahmen oder die Einrichtung von alternativen Energien in Mietwohnungen, Nutzungsverhalten und vieles mehr.