Schlagwörter
Dialog, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Ortsumgehung

Der auf Initiative und Einladung von Bürgermeister Henry Tesch regelmäßig stattfindende „Strukturierte Dialog“ zur Umgehungsstraße in Mirow zwischen der Bürgerinitiative Umgehungsstraße (BI) Mirow e.V., dem Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern sowie dem Straßenbauamt Neustrelitz hat sich in seiner letzten Sitzung des Jahres 2023 mit einem Zeitplan zur Realisierung des umfangreichen Bauvorhabens in Mirow befasst. Jörg Türmer vom Ministerium informierte über die einzelnen Maßnahmen und Planungsschritte, die seit dem letzten Treffen erfolgt sind. Dr. Andreas Herold vom Straßenbauamt Neustrelitz konnte mit seinen Kollegen detailliert darlegen, in welchen zeitlichen Abfolgen was umgesetzt werden kann, welche einzelnen Bauwerke hierzu errichtet werden müssen, wie der Stand der Flächenankäufe sich darstellt und wie Ausgleichsmaßnahmen aussehen werden.
„So weit waren wir noch nie“, fasste Dr. Uwe Kumm, Vorsitzender der BI, für alle Teilnehmer zusammen, „gerade auch, was die einzelnen detaillierten Planungen betrifft.“ Gleichzeitig machte er aber deutlich, dass die Proteste auf der Straße weitergehen werden, bis die, wie er formulierte, „Entscheidung für den Bau der Umgehungsstraße in Mirow vorliegt“.
Bürgermeister Henry Tesch sagte, „es ist erfreulich zu sehen und zu wissen, dass alle Seiten auf einen zügigen Baustart vorbereitet sind. Einigkeit besteht ebenfalls darüber, sofort nach der Gerichtsentscheidung durch das Oberverwaltungsgericht zusammen zu kommen.“ Dort ist eine Klage einer Starsower Anliegerin gegen den Verlauf des Südabschnitts anhängig. Gegen den Westabschnitt wurden keine Einsprüche erhoben.