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Keine gute Nachricht zum Jahreswechsel: Die rund 1,7 Millionen Kunden der AOK Nordost müssen im nächsten Jahr höhere Beiträge zahlen. Der Zusatzbeitrag steigt von derzeit 1,9 % auf 2,7 %. Seit gestern steht fest, dass sie damit die teuerste Krankenkasse ist (siehe Anlage unten). „Für den Verbleib in der AOK Nordost spricht trotz gestiegener Beiträge die Präsenz in Beratungsstellen vor Ort“ so Günter J. Stolz, Mitglied des Verwaltungsrates der AOK Nordost, gegenüber Strelitzius.
Der Zusatzbeitrag wurde in Deutschland 2015 in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt. Die Krankenkassen können damit finanzielle Engpässe ausgleichen die sich aufgrund von Besonderheiten ergeben. Mit dessen Anhebung zum Jahreswechsel müssen insbesondere gut verdienende Versicherte tiefer in die Tasche greifen. Viele werden daher über einen Wechsel nachdenken. Aufgrund der Erhöhung besteht ein Sonderkündigungsrecht. Selbst wer dem AOK System treu bleibt und zu einer günstigeren Kasse wechselt, etwa der AOK Bayern (Zusatzbeitrag 1,58 %) oder AOK Bremen/Bremerhaven (1,38 %) kann locker 20-30 € monatlich einsparen, und das bei unveränderten Versicherungsleistungen.
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