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Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat heute die erwartete Allgemeinverfügung zum so genannten Verbrennungsverbot für pflanzliche Abfälle für die Stadt Neustrelitz erlassen. Die Allgemeinverfügung tritt am morgigen 14. August in Kraft.

Die Pflanzen-Abfall-Verordnung des Landes Mecklenburg-Vorpommern verbietet grundsätzlich das Verbrennen. Allerdings gestattet die Verordnung Ausnahmen im März und Oktober, wenn den Bürgern keine Möglichkeit für die umweltgerechte Entsorgung zur Verfügung steht. Auf diese Ausnahmeregelung und das Gewohnheitsrecht haben sich bislang viele Kleingärtner und Grundstückseigentümer berufen. Jedoch steht in Neustrelitz der Wertstoffhof für die Abgabe von pflanzlichen Abfällen zur Verfügung.

Die Stadtvertretung hatte am 3. März 2021 beschlossen, dass zukünftig diese Ausnahmeregelung für die Stadt Neustrelitz und ihre Ortsteile nicht mehr angewendet werden darf. Das heißt: pflanzliche Abfälle dürfen in Neustrelitz nunmehr zu keiner Zeit verbrannt werden. Sie müssen im eigenen Garten kompostiert oder zum Wertstoffhof gebracht werden. Zuwiderhandlungen werden als Ordnungswidrigkeit geahndet.

Die Allgemeinverfügung des Landkreises wurde heute auf der Internetseite www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de bekannt gemacht.