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Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte kam es erneut zu Betrugsstraftaten zum Nachteil älterer Menschen. In Neustrelitz und Waren hatten die Täter zum einen mit dem Enkeltrick und zum anderen mit dem Gewinnspielversprechen Erfolg.

In Neustrelitz wurde ein 77-Jähriger Opfer eines Enkeltricks. Ein männlicher Anrufer gab sich zuvor als Enkel aus, der dringend eine hohe Summe Bargeld für einen Autokauf benötigt. Der Geschädigte konnte die geforderte Summe von 30.000 Euro nicht aufbringen. Er übergab stattdessen 6000 Euro Bargeld, eine Goldkette und mehrere Goldmünzen an eine unbekannte Frau. Die Übergabe fand am gstrigen Donnerstagnachmittag in der Nähe des Wohnortes des Geschädigten statt. Der Geschädigte übergab das Geld und die Gegenstände in einer Aldi-Tüte an eine ca. 40-jährige Frau namens Maria. Sie war ca. 1,70 Meter groß, von korpulenter Gestalt und sprach mit ausländischem Akzent. Sie hatte brünette, schulterlange Haare und trug ein beigefarbenes Kleid.

In Waren fiel ein Betrug eines Gewinnspielversprechens durch eine Mitarbeiterin eines Geldinstituts auf. Sie bemerkte einzelne Überweisungen einer Kundin, die einen Gesamtwert von knapp 7500 Euro ergaben. Es stellte sich heraus, dass die Kundin seit Mitte April mehrere Anrufe von einem Herrn Dr. Baumann auf ihrem Festnetztelefon erhielt, welcher angab, für die Lotterie „6 aus 49“ aus Basel in der Schweiz zu arbeiten. Herr Dr. Baumann stellte der Geschädigten einen Gewinn von 58.900 Euro in Aussicht. Für den Erhalt musste die Geschädigte jedoch verschiedene Beträge überweisen. Dank der aufmerksamen Mitarbeiterin der Bank konnten weitere Überweisungen verhindert werden.