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Nach einem guten Jahr pandemiebedingter Pause hat es heute Abend in der Aula der Schule endlich wieder eine Veranstaltung gegeben: KuMuLi, die Leistungsschau der Zwölftklässler in Kunst, Musik und Literatur.

Trotz schwieriger Zeiten haben die Gymnasiasten einmal mehr ein beeindruckendes Bekenntnis zur Kultur abgegeben und für eine lückenlose Fortsetzung der KuMuLi gesorgt, die zuletzt am 11. März 2020, bevor es in den Lockdown ging, veranstaltet worden war. Auch wenn diesmal nur wenige Gäste kommen konnten – Elternvertreter und Parter des Carolinums – wurde eines deutlich: Das Bedürfnis, wieder kulturelle Angebote wahrnehmen zu können, ist riesig. Die Caroliner erreichten mit ihren Beiträgen auf der Bühne und den in der Aula und im Foyer ausgestellten Arbeiten mühelos die Herzen der Besucher.

„Wir sind sehr froh, trotz der komplizierten Situation für uns alle wieder eine KuMuLi durchführen zu können“, so Schulleiter Henry Tesch, der ausdrücklich die Leistungen der Schüler unter diesen Bedingungen hervorhob. „Es hat in der Geschichte immer herausfordernde Zeiten gegeben. Eine Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sie dabei mit der Kultur umgeht“, so Tesch. „Lasst die Kultur nicht untergehen!“

In einem kurzen Programm wurden Bilder vorgestellt und Texte vorgetragen, in denen sich viel Nachdenklichkeit, aber auch Optimismus fanden. Fünf junge Musikerinnen spielten und sangen stellvertretend für das mehr als 100 Mitglieder zählende Ensemble Carolinum und spannten den Bogen von Robert Schumann bis zu „Mamma Mia“ von ABBA.

Während heute Schüler der 11. und 12. Klassen die Leistungsschau besuchen konnten, sollen nach und nach auch die anderen Jahrgangsstufen Gelegenheit dazu bekommen. Drei Bilder (unten in der Dia-Show auf den Stühlen) werden versteigert, sie sind demnächst auf der Webseite der Schule zu sehen, wo auch bis zum 21. April geboten werden kann. Der Erlös soll zur Gestaltung der diesjährigen Abi-Feier dienen. Fällt diese aus, was natürlich niemand hofft, wird das Geld für einen guten Zweck gespendet. Vielleicht hat das Carolinum demnächst auch ein neues Logo. Als Anregung erhielt Schulleiter Henry Tesch ein von Dana Sperling gemaltes Schulbild geschenkt.

Anzumerken ist, dass das Carolinum seinem Ruf treu geblieben ist, deutschlandweit und darüber hinaus ein Vorreiter in Sachen Schutz vor Corona zu sein. Das Testen gehört von Beginn der Pandemie an zum Schulalltag, und natürlich mussten sich auch alle Besucher heute einem persönlichen Schnelltest unterziehen. Zum Einsatz kam außerdem die noch taufrische Luca-Melde-App. Mit großem Sicherheitsaufwand will die Schule am Freitag in der Strelitzhalle auch ihre Sportlerehrung durchführen.