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Schwanenteich: Ab Montag wird gebaggert

Foto: Stadt Neubrandenburg

Der Neubrandenburger Schwanenteich wird in den nächsten Wochen ausgebaggert (Strelitzius berichtete). Mit den vorbereitenden Arbeiten dazu wird am kommenden Montag, 1. Februar, begonnen. Läuft alles wie geplant, dann ist das Gewässer bis Ende Februar vom Schlamm befreit.

Der Schwanenteich ist zu etwa zwei Dritteln zugewachsen und weist nur noch eine geringe Wassertiefe auf. Die letzte Entschlammung liegt 20 Jahre zurück. Geplant ist nun, rund 1.500 Kubikmeter Schlamm aus dem Teich zu baggern. Zur Abtrocknung der Sedimente ist eine Zwischenlagerung auf angrenzenden Entwässerungsflächen vorgesehen. Die Sedimente werden nach dem Trocknen unter anderem zur Bodenmodellierung im Umfeld des Schwanenteichs verbaut oder anderweitig wiederverwertet. Dies soll bis Mitte April geschehen. Neben der Ausbaggerung wird die Uferbefestigung ausgebessert, der Ablauf des Gewässers wird erneuert und im Umfeld werden fünf Bäume gepflanzt.

Die Gesamtkosten für Planung und Bau belaufen sich auf rund 190.000 Euro. Bereits im Sommer 2020 wurden Baugrunduntersuchungen und Vermessungen unter Beachtung der Naturschutz-Kriterien vorgenommen. Während der Bauarbeiten wird für Fußgänger eine Umleitung ausgeschildert.

Neubrandenburg fahrrad- und fußgängerfreundlich

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ist mit Beginn des Jahres 2021 neues Vereinsmitglied in der „Arbeitsgemeinschaft für fahrrad- und fußgängerfreundliche Kommunen Mecklenburg-Vorpommern e. V.“ (AGFK MV). „Der Autoverkehr wird in unserer Stadt weiter wichtig bleiben, weil viele Menschen zu ihrem Arbeitsplatz in Neubrandenburg pendeln und die Vier-Tore-Stadt Kreuzungspunkt mehrerer Bundesstraßen ist. Gleichzeitig wollen wir die Interessen der Fußgängerinnen und Fußgänger sowie der Radfahrenden stärker berücksichtigen. Sei es bei der Verkehrsplanung mit der Neugestaltung von Straßen und Wegen oder im Alltag, beispielsweise bei der Umleitung an Baustellen“, betont Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt.

Mit dem Beitritt zur „Arbeitsgemeinschaft fahrrad- und fußgängerfreundlicher Kommunen Mecklenburg-Vorpommern“, der Umsetzung eines Beschlusses der Stadtvertretung, hat auch die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg einen Schritt in eine veränderte Zukunft der Mobilität gemacht, hebt der Oberbürgermeister hervor. Seit 2017 gibt es einen Zusammenschluss von interessierten Kommunen zum Initiativkreis der „Arbeitsgemeinschaft fahrrad- und fußgängerfreundlicher Kommunen Mecklenburg-Vorpommern“ (AGFK MV). Die Hansestädte Rostock, Stralsund, Greifswald, Wismar und Anklam, die Städte Schwerin und Neustrelitz sowie die Gemeinde Heringsdorf haben im Oktober des vergangenen Jahres die offizielle Vereinsgründung vollzogen.