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Patryk Tomala

Ein starkes Stück Ehrenamt: Seit Kurzem sind 111 Objekte aus 16 Häusern im Virtuellen Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern auch auf Polnisch abrufbar. Die Idee für eine polnische Version des digitalen Angebots hatte der Historiker Patryk Tomala im Frühjahr 2020. Der Wahlneubrandenburger beließ es nicht bei der bloßen Anregung, sondern arbeitet sich seitdem ehrenamtlich Stück für Stück durch das Portal.

Patryk Tomala hat Geschichte und Kulturwissenschaften in Polen und Tschechien studiert und 2016 sein erstes Geschichtsbuch „Emin Pasza. Wieczny tułacz” veröffentlicht. Momentan arbeitet er an einem neuen Buch über den deutschen Kolonialismus und bereitet seine Dissertation vor. Zudem betreibt er einen kulturellen Blog und leitet den Verein „Semper Silesiana”.

Insgesamt 52 Museen geben unter der Adresse www.landesmuseum-mv.de Einblick in ihre Ausstellungen. Sie erzählen gemeinsam die Geschichte Mecklenburgs und (Vor-)Pommerns, der drei DDR-Nordbezirke und des 1990 gebildeten gemeinsamen Bundeslandes. Das Virtuelle Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern ging im Dezember 2014 online und ist seitdem mehrfach erweitert worden, unter anderem um eine plattdeutsche und eine englische Version. Über die Fortschritte wird regelmäßig im Strelitzius Blog berichtet. Das Onlineportal ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Mecklenburg mit dem Museumsverband in Mecklenburg-Vorpommern e.V., das durch das Ministerium fürBildung, Wissenschaft und Kultur MV gefördert wird.