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Nun weiß man ja nicht, ob Strelitzer Polizeiberichte auch fernab gelesen werden. Vermuten lässt es sich, wenn in bester Lage der Residenzstadt, nämlich direkt am Markt, von sehr Auswärtigen ein Showroom für Tresore eröffnet wird. Eine Geschäftsidee, die angesichts einer überbordenden Einbruchskriminalität in der Region durchaus zeitgemäß erscheint. Angebot und Nachfrage, in der Neustrelitzer Stadtmitte dürfte die Zusammenführung beider Komponenten zumindest den Versuch wert zu sein. Und da gibt es ja durchaus spannende Fragen zu beantworten. Zum Beispiel kommt es ja gehäuft vor, dass Kriminelle die Tresore einfach mitnehmen und sich später in aller Ruhe ihren Verschlussmechanismen widmen. Könnte ich mir in einer Show gut vorstellen.

Früher war unter gleicher Anschrift übrigens Kunst zu betrachten, ich lasse das mal außen vor. Und als Lokalpatriot ist man ja dankbar für jedes Alleinstellungsmerkmal, auch wenn es nur eine Safe-Show ist. Man kann natürlich verwaiste Ladenlokale in Neustrelitz durchaus kulturell nutzen. Unter gleich vier Adressen der Innenstadt ist die Ausstellung „Licht und Leere“ des Neustrelitzer Installationskünstlers Christoph Drews zu betrachten. Leider kam ich heute bei Tageslicht vorbei, die Kunst war also ausgeknipst, und bin deshalb nicht rezensionsfähig. Strelitzius nimmt gern Meinungen entgegen.