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Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Eine Ehe im eigentlichen Sinne ist am Mittwoch im Standesamt der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg nicht besiegelt worden. Ein Verbund fürs Leben ist es dennoch. In dieser Woche wurden die Verträge zur Fusion der Standesamtsbezirke Neubrandenburg, Amt Penzliner Land und Amt Neverin unterzeichnet.

Der Standesamtsbezirk Neubrandenburg gehört mit rund 80.000 Einwohnern nun zu einem der größten im Land. Ab 1. Januar 2021 werden somit rund 3.000 sogenannte Personenstandsfälle (Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle) beurkundet. Geheiratet werden kann im Zollhaus im Friedländer Tor, auf Belvedere, im Franziskanerkloster, auf dem Fahrgastschiff „Mudder Schulten“, auf dem Flughafen Neubrandenburg-Trollenhagen, in der Konzertkirche und neu für die Vier-Tore-Städter: auf der Alten Burg Penzlin.

Mit den Onlineangeboten des Neubrandenburger Standesamtes (unter anderem elektronische Personenstandsregister, elektronische Anforderung von Personenstandsurkunden, Onlinetrauungskalender und der elektronischen Sammelakte) bietet der Standesamtsbezirk der Vier-Tore-Stadt Leistungen an, die heute schon die Anforderungen des Onlinezugangsgesetzes erfüllen. „Es gibt – auch auf Bundesebene – nicht viele Standesämter, die dieses Leistungsspektrum anbieten“, betonte Standesamtsleiter Andreas Beck. Mit der Fusion stehen diese Leistungen in vollem Umfang nun auch den Einwohnern des Amtes Penzliner Land zur Verfügung. Mit dem Amt Neverin kooperiert die Stadt Neubrandenburg bereits seit Anfang der 1990-iger Jahre.