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Lorenz Caffier

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier hat sich voll hinter die Aktion der Polizei gegen den „Querdenker“-Bus gestellt, dessen widerrechtlich eingereiste Insassen gestern von Neustrelitz aus außer Landes gebracht worden sind (Strelitzius berichtete). Wie der Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte, dürfen „unsere Polizistinnen und Polizisten nicht zum Spielball für gesellschaftliche Entwicklungen gemacht werden“. Er sei froh, dass die Justiz das Einreiseverbot bestätigt hat.

Eine Blogfreundin hat mir heute morgen den „Kölner Stadtanzeiger“ geschickt, in dem Caffier zitiert wird. Die „Querdenker“-Bewegung nannte Caffier eine Herausforderung für die demokratische Gesellschaft. „Wir müssen uns dem noch intensiver entgegenstellen. Die teilweise aggressive Argumentation im Internet bereitet mir Sorge.“

So sollen laut Kölner Stadtanzeiger“ die mit dem festgesetzten Bus reisenden Prominenten der „Querdenker“ nach der Bestätigung des Einreiseverbotes durch das Verwaltungsgericht Greifswald dazu aufgerufen haben, massenhaft nach MV einzureisen und in der Landeshauptstadt zu demonstrieren. Ihre eigene Aktion sollen sie als „Sternfahrt gegen Faschismus“ ausgegeben haben, so die Zeitung unter der Überschrift „‚Querdenken‘ stilisiert sich als Antifa“.

Auch Leser meines Blogs äußerten sich empört. Derartige Leute hätten in MV nichts zu suchen, so der Tenor. Man hätte sie schon an der Grenze stoppen sollen.