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Zu einem Raub einschließlich einer gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil einer 30-jährigen deutschen Frau und ihres fünf Monate alten Säuglings soll es am gstrigen Dienstag zwischen 16.30 und 17 Uhr in der Neubrandenburger Bahnhofshalle gekommen sein. Nach dem jetzigen Kenntnisstand durchquerte die Geschädigte bereits kurz nach 15 Uhr die Halle, um zum Einkaufen in die Innenstadt zu gehen. Dabei wurde sie aus einer vierköpfigen Personengruppe, die dort auf einer Bank saß, angesprochen und zum Stehenbleiben aufgefordert. Die Frau ignorierte dies und setzte ihren Weg fort.

Als sich die Frau auf dem Heimweg befand und erneut durch die Bahnhofshalle ging, soll die Geschädigte von der besagten Personengruppe umringt und von hinten zu Boden getreten worden sein. Dabei sollen ihr zudem 70 Euro Bargeld entwendet worden sein. Eine Tatverdächtige soll außerdem dem im Kinderwagen liegenden Säugling ins Gesicht geschlagen haben. Zwei unbekannt gebliebene Frauen sollen auf die Situation aufmerksam geworden sein und der Geschädigten geholfen haben. Anschließend begab sich die Frau nach Hause und verständigte über eine Bekannte die Polizei.

Die Hintergründe und der Tatablauf sind derzeit unklar und Gegenstand der Ermittlungen im Kriminalkommissariat Neubrandenburg. Die Polizei sucht zur Aufklärung der Tat Zeugen, die sich am 26. Mai zwischen 15 und 17 Uhr am Neubrandenburger Bahnhof, insbesondere in der Bahnhofshalle aufgehalten haben und Angaben zu der genannten Personengruppe machen können.

Die Polizei sucht zudem die beiden unbekannte Frauen, die der Geschädigten beim Aufstehen geholfen haben sollen. Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 55825224 entgegen.