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Der Luisen-Tempel im Schlosspark Hohenzieritz

Die Luisen-Gedenkstätte in Hohenzieritz öffnet am morgigen Dienstag wieder und wartet mit einigen Überraschungen auf die Besucher. Als neue Exponate werden Erinnerungsstücke an die Königin Luise gezeigt, die seit 1815 in der Säule des Luisen-Tempels im Park zu Hohenzieritz eingelassen waren. Dabei handelt es sich um Metalltäfelchen, die die Geschwister von Luise mit Trauerhymnen versehen ließen. Zudem werden die Beigaben ausgestellt, die Luises Gemahl Friedrich Wilhelm III. für Hohenzieritz stiftete und ebenfalls in der Säule im Park eingelassen waren. Die Gedenkmünze auf die Leipziger Völkerschlacht und das Luisen-Kreuz spiegeln die politische Bedeutung Luises für das Königreich Preußen wider.

Die Stücke wurden 1947 aus der Säule entfernt und wenige Zeit später dem damaligen Landesmuseum Schwerin übergeben. Bis vor kurzem waren alle Memorabilien im Kulturquartier Neustrelitz ausgestellt und hatten dort ihren sinnstiftenden Platz. Schließlich gab es auch im ehemaligen Landesmuseum im Neustrelitzer Schloss, das 1945 abbrannte, ein Luisen-Gedächtniszimmer, wo Erinnerungsstücke an die Königin gezeigt wurden. Die teilweise Rückführung der Memorabilien aus der Gedenksäule nach Hohenzieritz in die Luisen-Gedenkstätte soll ihre Bedeutung für den historischen Ort verdeutlichen.

Mit einigen im Kulturquartier verbliebenen Objekten aus der Gedenksäule wird aber diese für die mecklenburgische Geschichte wichtige Stiftung von 1815 auch weiterhin in Neustrelitz präsent sein. Das Kulturquartier unterstützte die Rückführung.

Bis zum 24. Mai bekommen die Besucher freien Eintritt.

Öffnungszeiten:

12. Mai bis September
Dienstag bis Sonntag, feiertags: 10 bis 17 Uhr

Oktober
Sonnabend, Sonntag, feiertags: 10 bis 16 Uhr

Weitere Informationen: www.mv-schloesser.de/hohenzieritz