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Die in unserer Region gut bekannte Journalistin Kathrin Matern hat sich zusammen mit ihrem Filmteam über einen Zeitraum von drei Jahren mit Schicksalen von Minderjährigen beschäftigt, die als Inoffizielle Informanten vom Ministerium für Staatssicherheit angeworben wurden. Gedreht wurde unter anderem in Rostock und Neustrelitz. Der als Ergebnis ihrer Recherche entstandene Dokumentarfilm „Die Stasi im Kinderzimmer“ wurde bereits auf mehreren Festivals und im Fernsehen gezeigt.

Am 21. November wird Kathrin Matern zusammen mit zwei der vier Protagonisten ihres Films, dem Rostocker Christian Ahnsehl und Anna Frieda Schreiber, als Teenager noch unter dem Namen Andreas Schreiber aufgewachsen, das Gymnasium Carolinum besuchen, um ihren neuen Film zu zeigen. Im Anschluss daran wollen die Gäste mit den Schülern ins Gespräch kommen.

Das 30. Jahr seit der Maueröffnung nimmt das Gymnasium Carolinum mit Unterstützung des Schulvereins zum Anlass, Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, sich mit komplexen Zusammenhängen unserer Geschichte und ihren Nachwirkungen bis in die Gegenwart auch über den Unterricht hinaus auseinanderzusetzen und diese besser zu verstehen. Was für viele Lehrer, Eltern und Großeltern erlebte Geschichte ist, kennt die heutige Schülergeneration, bereits im 21. Jahrhundert geboren, nur aus Geschichtsbüchern, Filmen und Erzählungen der Verwandten.

Die Veranstaltung beginnt um 13.50 Uhr in der Aula und ist öffentlich. Für Film und Diskussion sind rund 90 Minuten angesetzt. Um namentliche Anmeldung über info@carolinum.de wird gebeten.