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Mit einer Themenwoche vom 21. bis 24. Oktober soll unter dem Motto „Zeit im Umbruch – Erinnerung an die friedliche Revolution von 1989“ in Neubrandenburg mit teilweise retrospektiven Rückschauen zum Ereignis selbst, Betrachtungen der Entwicklung der Stadt in den Jahren zwischen 1989 und 2019 und Auseinandersetzungen mit Zukunftsthemen gedacht werden.

21.10.2019, 19 Uhr

Ausstellungseröffnung „INNENSTADT IM WANDEL – Neubrandenburgs Zentrum in den letzten 30 Jahren“ 1989 – 2019 – Veränderungen im Stadtbild seit der Wende/ Rückschau auf die Stadtentwicklung im Stadtarchiv

Eine Auswahl von Fotos und Dokumenten des Stadtarchivs soll die städtebaulichen Veränderungen seit 1989 veranschaulichen. Insbesondere dokumentarisch die Fort- und Rückschritte der Stadtentwicklung kritisch hinterfragen. Ein Blick zurück und der Vergleich zu heute wird interessant für viele Einwohner der Stadt. Die Ausstellung kann bis zum 31.12.2019 besichtigt werden.

22.10.2019, 19 Uhr

Speed-Debating – „Neubrandenburg spricht“ in der Kirche St. Michael

Unter dem Motto: „Neubrandenburg spricht“ sollen politisch konträre Menschen während einer Diskussionsrunde zusammenkommen. Dabei agieren die Besucher in jedem Fall aktiv. Ziel dieses Gedankenaustauschs (Speed-Debating) soll es sein, generationsübergreifend Bürger zusammenzuführen, Vorurteile abzubauen und Toleranz zu üben. Dabei soll es nicht ausschließlich um die Ereignisse im Herbst vor 30 Jahren gehen, sondern politische und persönliche Entwicklungen und deren Auswirkungen von damals bis in unsere heutige Zeit, werden ebenfalls thematisiert.

23.10.2019, 17 Uhr

„Zwischen uns die Mauer“ – Filmabend in der Kinokirche Latücht

Dr. Sabine Bergmann-Pohl, die Präsidentin der letzten Volkskammer der DDR vor der Wiedervereinigung, wird als Gast und Gesprächspartnerin erwartet. Anschließend gibt es den Film „Zwischen uns die Mauer“. Der Film ist eine deutsch-deutsche Lovestory in der Regie von Norbert Lechner und basiert auf einem Roman von Katja Hildebrand (nach wahren Begebenheiten). Er spielt zwischen 1986 und 1989. Die 17jährige Anna aus Westdeutschland fährt mit einer Jugendgruppe in die DDR und verleibt sich in den Pfarrerssohn Philipp. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Der Film spart die perfiden Methoden der DDR-Sicherheitsorgane im Bemühen, die Liebenden aus Ost und West nicht zueinander zu lassen, nicht aus, aber letztlich ist die Grenze offen und sie kommen zueinander. D. h., der Film hat ein Happy End. Einlass ist ab 16:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

24.10.2019, 14 Uhr

Einweihung der Stele „Friedliche Revolution von 1989“ vor dem Rathaus

Mit dem Platz vor dem Rathaus haben sich die Stadtvertreter Neubrandenburgs mehrheitlich dafür entschieden, einen dauerhaften Ort der Erinnerung zu schaffen und sind damit einer Idee von Oberbürgermeister Silvio Witt gefolgt.

24.10.2019, 19 Uhr

Festveranstaltung im Güterbahnhof zur Erinnerung an die politische Wende 1989

Mit einer Festveranstaltung mit Podiumsbeiträgen von politischen Aktivisten der Zeit von 1989, einer Präsentation von Bildmaterial der Ereignisse in Neubrandenburg von 1989 und einer musikalischen Präsentation sowie einer Festrede endet die Themenwoche.

Die Stadt Neubrandenburg hat für ein dezentrales Denkzeichen und die geplante Themenwoche Zuwendungsbescheide von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erhalten und von der Landeszentrale für politische Bildung.