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Architekt Christian Peters (Dritter von links) bei der Auszeichnung in Schwerin. Fotos: Studio Jung

Das Neustrelitzer Architekturbüro Christian Peters hat im Rahmen der Vergabe des Landesbaupreises für sein denkmalgeschütztes Objekt „Johann-Heinrich-Voß-Haus“ in Penzlin mit einer baulichen Erweiterung, die sich wiederum in die Typologie vorhandener Gebäude einfügt, eine Belobigung in der Kategorie „Bausumme ab 1.000.000 Euro“ erhalten.

Der Preis wurde am Dienstag im Plenarsaal des Landtages in Schwerin zum 11. Mal vergeben. Ingenieurkammer, die Architektenkammer, das Bauministerium und der Bauverband des Landes M-V würdigen Bauherren, Architekten, Ingenieure und Bauausführende für ihre Kreativität und ihr Können.

Unter 41 Bewerbungen, die aus dem gesamten Bundesland eingegangen sind und eine breite Palette von Bauwerken zeigen, die sich mit aktuellen Entwicklungen in der Architektur auseinander gesetzt haben, wurden hervorragende Beispiele zeitgenössischer Baukunst ausgezeichnet.

Das prämierte Voß-Haus, das ehemalige Rektorenhaus, wurde zu einer Literaturausstellung für den Dichter, Übersetzer und Wissenschaftler Johann Heinrich Voß umgebaut und liegt in der historischen Innenstadt von Penzlin am alten Marktplatz in unmittelbarer Nachbarschaft zur Marienkirche. Das Gebäude ist komplex nutzbar als Voß-Literaturmuseum, Stadtbücherei, Stadtarchiv, Touristeninformation mit Mehrzwecksaal und hat eine öffentliche Toilette unter anderem für Konzertbesucher in der Marienkirche.