Zu einer Modenschau wird am kommenden Sonnabend, den 10. Juni, um 14 Uhr, an den Mühlenberg in Röbel eingeladen. Es haben sich wieder ein paar Frauen und Kinder zusammengefunden, die fröhliche, bunte Sommermode aus dem Sommerladen Minzow, dem Go In, aus dem Müritz Kaufhaus und Brillen von Familie Wolters präsentieren, wie mir meine Minzower Blogfreundin Susanne Fischer-Geißler schreibt. Moderiert wird die Modenschau von Grete Weingart, dazu gibt es fetzige Musik.
Skulpturen von Elke Harders aus Rechlin und die Bilder von Birgit Genske aus Neubrandenburg sind ab kommenden Sonntag, 30. April, im „Sommerladen Naturmode“ von Susanne Fischer-Geißler in Minzow, Ortsteil von Leizen, zu sehen. Die Ausstellung „Ausschließlich weiblich“ in der Galerie und im schönen Bauerngarten wird um 14 Uhr bei Kaffee, Wein und Häppchen eröffnet.
„Ich versuche, mit wenigen Ausnahmen, regionale KünstlerInnen auszustellen“, so die Hausherrin gegenüber Strelitzius. „Auf die Arbeiten von Elke Harders und Birgit Genske freue ich mich ganz besonders.“
Den „Sommerladen Naturmode“ in einem alten, restaurierten Stall an der Dorfstraße 58 gibt es am 1. Juli seit 17 Jahren. Mittlerweile kommen die Kundinnen aus ganz Mecklenburg und Brandenburg, um aus dem breiten Angebot nachhaltig produzierter Bekleidung zu wählen.
Annabell Elgaß (links) und Lena Mühlenberg eröffnen am 1. April den Laden „Eis am Kreis“ in Neustrelitz neu. „Wir erfüllen uns einen langjährigen Traum und das mitten in der Mecklenburgischen Seenplatte und der wunderschönen Residenzstadt Neustrelitz“, so die beiden Existenzgründerinnen gegenüber Strelitzius.
Beide sind erst 23 Jahre alt und haben nach eigener Aussage „eigentlich überhaupt keine Ahnung, ob das alles so klappen wird wie wir uns das vorstellen und ob wir dem Eisladen, der jetzt bereits seit 2004 schon zum Stadtbild von Neustrelitz gehört, gerecht werden können. Aber wir sind voller Euphorie und Tatendrang, den Leuten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, die in unseren Laden kommen, um unser selbstgemachtes Eis zu probieren.“
Annabell und Lena übernehmen „Eis am Kreis“ von ihrem ehemaligen Chef, der nun in den wohlverdienten Ruhestand geht und dessen einziger Wunsch es war, dass der Eisladen weiterhin mit Herzblut und Liebe geführt wird. Die beiden jungen Frauen arbeiten seit mehr als fünf Jahren bei „Eis am Kreis“ und kennen deshalb jeden Winkel in- und auswendig. „Wir werden die ganze Saison von April bis Oktober fast jeden Tag selbst im Laden stehen und sind dafür bekannt, dass wir immer gut gelaunt, offen, fröhlich und vor allem herzlich jeden Gast willkommen heißen.“
Ich bin jetzt auch unter die Kleber gegangen. Also, ich habe mich nicht zu denen gesellt, die man vom Asphalt kratzen muss. Meine Holde hat nach fast drei Jahrzehnten Ehe immer noch eine hohe Meinung von mir und ganz Sparfüchsin mich mit der anspruchsvollen Aufgabe betraut, neben dem Einkauf auch noch Rabattmarken zu befestigen.
Nun erfreue ich mich in der Tat einer gewissen Vorbildung. Etwa nach einem Viertel der Zeit an der zehnklassigen allgemeinbildenden polytechnischen Oberschule hatte mir meine Mutter selig das Kleben von Konsummarken übertragen. Die Leser im Osten passender Jahrgangsstufe wissen, wovon ich schreibe. Allerdings geschah das damals entspannt im stillen Kämmerchen. Kein Vergleich mit heute, wo die gewinnbedeutenden Marken unter den Bedingungen eines quirligen Supermarktes an die Ware zu bringen sind.
Aus lauter Gemeinheit sind die Rabatte auch noch unterschiedlich. Es gilt also auf dem Weg zum Maximalprofit, die Hochprozentigen der teuersten Ware im Korb und die Niedrigprozentigen der billigsten zuzuordnen und sie daran zu fixieren. Eine Herausforderung, an der heutige Bildungsnotstand-Kids selbst nach der Hälfte der Schulzeit scheitern dürften. Und dann ist der Aufkleber auch noch so zu platzieren, dass der Strichcode des nunmehr Schnäppchens nicht überdeckt wird.
Die Neustrelitzer und die Leute aus dem Umland der Residenzstadt dürfen sich auf den Neustrelitzer Osterfrühling 2023 am 1. April von 10 bis 24 Uhr freuen. Das beliebte Stadtfest kehrt nach wahrscheinlich 13 Jahren Pause zurück. So ganz genau wussten die Verantwortlichen bei der heutigen Pressekonferenz im Rathaus nicht, wann es zum letzten Mal gefeiert wurde. Auf jeden Fall ist es viel zu lange her!
Die Stadt unterstützt den gemeinsam mit dem Unternehmerverband Mecklenburg-Strelitz veranstalteten Osterfrühling in diesem Jahr mit rund 10.000 Euro aus ihrem Aktivitäten-Budget. Übereinstimmend erklärten Bürgermeister Andreas Grund und Unternehmerpräsidentin Daniela Preuß aber, dass der Neustart nur im Zusammenhang mit der geförderten Bestallung von City-Manager Falko Gildhorn möglich geworden ist. „Der City-Manager ist bei den Händlern und Gewerbetreibenden ganz offensichtlich hochwillkommen“, betonte Bürgermeister Grund.
„Es werden immer mehr Mitstreiter. Falko Gildhorn holt die Leute einfach ab und ins Boot“, äußerte sich auch Daniela Preuß lobend. „Toll, dass es mit ihm auf Anhieb gelungen ist, den Osterfrühling neu zu beleben.“ Der Manager wehrte bescheiden ab. Es sei bei allem Zeitaufwand kein Problem gewesen, in Neustrelitz Interessenten für eine Beteiligung am Osterfrühling zu finden. Etwa 50 Mitstreiter sitzen im Boot, spontane Teilnahmemöglichkeiten sind laut Gildhorn noch gegeben.
In der Mecklenburgischen Kleinseenplatte ist heute mit xoolia ein Online-Handelsunternehmen an den Start gegangen. Vom Firmenstandort in Priepert aus wird direkt mit etablierten Herstellern verhandelt und der Zwischenhandel ausgeschaltet. Dadurch werden immer die günstigsten Preise für den Kunden herausgeholt: sehr gute Qualität zum Schnäppchenpreis.
Mehr noch: Wenn das gleiche Produkt woanders günstiger zu bekommen ist, wird die Differenz zum xoolia-Preis erstattet. Strelitzius ist Werbepartner des Start-ups. Seine Leser erhalten sogar freundliche 15 Prozent Rabatt. Der Gutscheincode lautet „Leserbonbon“.
Noch ist viel Platz im Shop, aber nach und nach werden sich die Regale füllen. Es lohnt sich also unter www.xoolia.de nachzuschauen, was es Neues im Angebot gibt. Und wer den xoolia-Newsletter bestellt, verpasst ohnehin nichts. Strelitzius wünscht guten Einkauf und der jungen Firma natürlich jeden erdenklichen Erfolg.
Am Ostersonnabend öffnet das Slawendorf in Neustrelitz wieder seine Pforten für das Publikum. Ein großer Mittelaltermarkt begrüßt über Ostern seine Gäste von nah und fern. Unter dem Titel „Ostern-Anno-Domini“ führt die Veranstaltung vom 8. bis zum 10.April durch mehrere mittelalterliche Jahrhunderte und nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte unserer Region.
Bereits am 29. und 30. April lädt das Slawendorf erneut zu einem Highlight ein. In Kooperation mit dem Imkerverein-Neustrelitz findet ein Töpfermarkt statt, auf dem den kreativen „Ton-Technikern“ unserer Gegend eine Plattform geboten wird.
Interessenten, die sich in diese Veranstaltungen mit themengerechten Beiträgen einbringen wollen, sind herzlich willkommen. Noch gibt es für beide Veranstaltungen einige freie Plätze.
Wer also noch aktiv an einer der beiden Veranstaltungen teilnehmen möchte, bewerbe sich bitte beim Förderverein unter: foerderverein@slawendorf-neustrelitz.de
Als Vertreter der Generation Ü 60 verfüge ich über ein ausgezeichnetes Langzeitgedächtnis. Es wurde dieser Tage vom Supermarkt meines Vertrauens mal wieder aktiviert. Ich erinnerte mich unmittelbar vor den Fleischkühlschränken an den blöden Witz aus Schülerjahren, wo der Sieger eines Skatturniers gar nicht froh ist über seinen Erfolg, weil das gewonnene halbe Schwein auf dem Balkon immer umfällt. Und mir schoss wieder der Brüller ein, wie zwei Mitarbeiter eines Schlachthofes auf dem Beifahrersitz eines Trabbis ein mit Mantel und Hut verkleidetes Borstenvieh am Pförtner vorbeischmuggeln und der einen Lachkrampf kriegt, weil im Betrieb Kollegen arbeiten, die aussehen wie ein Schwein.
In der Tat wurde mir per Reklametafel in der Kaufhalle auf Vorbestellung ein halbes Schwein angeboten, grob zerlegt und zu einem Kilopreis, von dem ich mal vermute, dass er vorteilhaft ist. Statt die mir ebenfalls eingepflanzte Rechenmaschine anzuwerfen, wetzte ich in Gedanken die Messer und bezog auch mein sonstiges Sortiment an Heimwerkzeugen von der Kreissäge bis zu Hammer, Meißel und Beil ein. Denn nach der Grobzerlegung muss ja logisch die Feinzerlegung folgen. Streng genommen, ist ja ein halbes Schwein schon grob zerlegt. Wer weiß, welche handwerklichen Herausforderungen da noch lauern, da ist bestimmt mehr Virtuosität gefragt als beim Tranchieren der alljährlichen Weihnachtsente.
Für Bücherfreunde gibt es „zwischen den Jahren“ in Neustrelitz wichtige Termine: Von Dienstag, 27. Dezember, bis Freitag, 30. Dezember hat das Antiquariat am Hafen jeweils zwei Stunden (14 bis 16 Uhr) geöffnet. Es können wegen Platzmangels allerdings bis auf Weiteres keine Bücher angenommen werden.
Achtung: Zum Bücherstöbern bitte warm anziehen, denn der Antiquariatsspeicher ist nicht beheizbar. Deshalb ist nach diesen Öffnungstagen bis Ostern weiter Winterpause.