Das zentrale Thema der „ZukunftsMusik Frühling“ 2025 der Neubrandenburger Philharmonie am 14. März um 19 Uhr in der Konzertkirche ist die „Auferstehung der Natur“, die der Frühling symbolisch repräsentiert. Chefdirigent Daniel Geiss: ,,Wir brauchen einen Reset, einen Neustart im Umgang mit der Natur. Gemeinsam mit jungen Menschen von Neubrandenburger Schulen, der Tanzaktion und der Jugendkunstschule gehen wir der Frage nach, wie wir unsere Umwelt bewahren. Was muss geopfert werden, damit der Planet für kommende Generationen lebenswert bleibt? Sind wir bereit, auf liebgewonnene Gewohnheiten zu verzichten? Und wie nachhaltig ist unser Lebensstil tatsächlich?“
Deutsche Tanzkompanie und Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz laden mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Landestheater Mecklenburg e.V. am Sonntag, dem 18. Juni, um 11 Uhr, zu einer besonderen Matinee ins Kulturquartier ein. TANZ – EIN LEBEN blickt mit Gesprächen, persönlichen Erinnerungen und Film(ausschnitten) auf ein besonderes Kapitel in der Geschichte von Tanz und Ballett in Ostdeutschland. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht Thomas Vollmer, der gerade erst seinen Abschied von der Neustrelitzer Kompanie und von der Bühne bzw. dem Berufsleben nahm. Es musiziert Torsten Harder. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter info@kulturquartier-neustrelitz.de oder 03981-23909-99.
„Mit Meistertänzer Thomas Vollmer und anderen prominenten Gästen, wichtigen Gestaltern der Tanzszene, wollen wir auf (s)eine große Bühnenlaufbahn blicken“, schreibt mir Marco Zabel, Geschäftsführender Direktor der Deutschen Tanzkompanie. „Dazu gehören die Anfänge, nicht zuletzt aber die Zeit nach 1990. Und damit auch der Blick auf Tanz und Tanztheater in der DDR sowie im vereinten Deutschland.“ Eine besondere Rolle spiele dabei das Tanztheater in der Prägung durch Tom Schilling, das auch einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der Deutschen Tanzkompanie hatte.
Vor drei Jahren schon einmal zu Gast im Schlosstheater: Die Kinder Ballett Kompanie Berlin mit dem „Nussknacker“, Foto: Yan Revazov
Am vierten Adventswochenende hebt sich der Vorhang im Rheinsberger Schlosstheater zwei Mal zum Tanzmärchen „Peter Pan“. Über 40 Kinder der Kinder Ballett Kompanie Berlin präsentieren die zauberhaften Abenteuer des Jungen, der nie erwachsen wird, in einer Choroeografie von David Simic.
Peter Pan, der Held des englischen Autors James Matthew Barrie (1860 – 1937), zählt zu den beliebtesten Gestalten der Kinderliteratur; er begeisterte Generationen von Kindern und inspirierte zahlreiche Künstler. Auch Choreograf David Simic ist fasziniert von Peter Pan, seit er als Kind eine Ballettfassung in seiner Heimat Belgrad erlebte. Nun bringt er die Abenteuer von Peter und seiner Freundin Wendy mit dem Piratenkapitän Hook und der Fee Tinkerbell mit seiner Kinder Ballett Kompanie auf die Bühne.
Emöke Pöstenyi, noch immer voller Temperament, und Bastienne Voss mit den Mirower Buchhändlern Grit und Peter Schmitt.
Große Emotionen am gestrigen Pöstenyi-Abend in der Remise auf der Mirower Schlossinsel. Es waren vor allem Bilder, die sprachen und wohl keinen der rund 60 Besucher bis hin aus Neustrelitz zur Halbzeit des Literaturherbstes unberührt ließen. Immer wieder brandeten Applaus und Jubel im bis auf den letzten Platz besetzten Saal auf.
Die Gäste, die der Einladung der ob der Resonanz gerührten Mirower Buchhändler Grit und Peter Schmitt gefolgt waren, durften in Anwesenheit des einstigen Stars des Fernsehballetts Emöke Pöstenyi filmisch verfolgen, wie die Chefchoreografin des Ensembles 2002 vom MDR gefeiert wurde. Damals wurde sie 60-jährig in den Ruhestand verabschiedet. Sie hatten aber auch das Privileg auf der Leinwand mitzuerleben, was bei den Proben abging, wenn „Folterfrieda“, so der Kosename, in dem ihr eigenen Perfektionismus eine zuvor im Spiegel der Küchentür daheim entwickelte Choreografie mit den Tänzerinnen und Tänzern einstudierte. Und natürlich gab es Bilder, die die Ausnahmebegabung selbst in Aktion zeigten, darunter an der Seite von Susan Baker.
Gefragte Gesprächspartner: Emke Pöstenyi und Wolfgang Kohlhaase.
Emöke Pöstenyis nicht minder prominenter Ehemann, Drehbuchautor, Regisseur und Schriftsteller Wolfgang Kohlhaase, gab den in Mirow präsentierten gebundenen Erinnerungen seiner Frau „Das Fernsehballett. Mein Leben mit dem Tanz“ ein Geleitwort, besser wohl eine Liebeserklärung: „Ich entdeckte nach und nach ihre schöne Seele und ihr gutes Herz, ihre Fantasie, ihren schnellen Zorn und ihre Großzügigkeit, ihren der Welt zugewandten Verstand, ihr Mitgefühl mit Mensch und Tier, ihre Moral in der Arbeit, ihren Eigensinn und ihre Hilfsbereitschaft, alles in allem ein autonomes System namens Emöke, in dessen Nähe ich mich gern aufhalten wollte“, so Kohlhaase. Er hat dem Ballett nach eigener Aussage immer nur „von der Seite“ zugesehen.
Wir haben Emöke Pöstenyi, mit der wir hier im Osten in meiner Altersklasse aufgewachsen sind, gestern Abend in Mirow intensiv erlebt, und wir verehren sie noch immer alle. Wenn ich von uns schreibe, schließe ich auch die Schauspielerin und Autorin Bastienne Voss ein, die den Abend moderierte und schon als Kind Emöke Pöstenyi im Haus der Eltern kennenlernen durfte.
+++ Achtung! Die Vorstellung des Tanzmärchens „Der Nussknacker“ ist inzwischen ausverkauft +++
Im Rheinsberger Schlosstheater Programm läutet das Tanzmärchen „Der Nussknacker“ der Kinder Ballett Kompanie Berlin am 1. Dezember um 15 Uhr die Adventszeit ein.
Nach der Bescherung und den wunderschönen Feierlichkeiten am
Heiligen Abend fällt die kleine Klara im Weihnachtszimmer in einen
tiefen Schlaf. Sie träumt von einer phantastischen Reise in das
märchenhafte Zuckerland, auf der sie vom Nussknacker, ihrem
schönsten Geschenk, begleitet wird. Genauso wie Peter I.
Tschaikowskys berühmte Ballettmusik greift auch die Inszenierung
der Kinder Ballett Kompanie Berlin wesentliche Motive aus E. T. A.
Hoffmanns Märchen „Nussknacker und Mausekönig“ auf: Bevor die Reise
des kleinen Mädchens losgeht, kommt es zum Kampf zwischen Mäusen
und Spielzeugsoldaten. Als der Nussknacker schließlich zum
lebensgroßen Prinzen wird und Klara in das Land ihrer Träume
begleitet, erlebt das Mädchen, wie es ist, groß zu werden und dass
Träume sich erfüllen können, wenn man sie nur ernst genug nimmt.
Und schließlich gibt es ein großes Fest …
Die Inszenierung von David Simic verspricht eine herrliche
Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Peter I. Tschaikowsky berühmte
Musik ist für viele unmittelbar mit dem Weihnachtserlebnis
verbunden und entführt in eine nostalgische Welt, in der tanzende
Schneeflocken, ein Weihnachtsbaum und die Freude an einem ganz
besonderen Gefühl zu traumgleichem Ausdruck kommen.
Mit dem Ballett „Der Nussknacker“ von Peter Tschaikowski gastiert das Staatliche Akademische Theater Belarus am 7. Dezember um 19.30 Uhr im Landestheater Neustrelitz. Präsentiert wird die Aufführung vom Russischen Ballettfestival Moskau, das seit Jahren mit namhaften Theatern Russlands und Weißrusslands zusammenarbeitet.
Der „Nussknacker“ ist eine beliebte Kindergeschichte, die seit der Uraufführung 1892 im vollendeten Zusammenspiel von Choreografie und Komposition zu den beliebtesten Ballettklassikern gehört. Die Geschichte der kleinen Marie, die am Weihnachtsabend einen Nussknacker von Ihrem Onkel Drosselmeier geschenkt bekommt und davon träumt, dass er sich in einen Märchenprinzen verwandelt, fasziniert jedes Mal aufs Neue.
Seit seiner Gründung 1970 in Minsk wurden am Staatlichen Akademischen Theater Belarus mehr als hundert Theater- und Ballettstücke aufgeführt. Das heutige Repertoire umfasst mehr als dreißig verschiedene Genres: von Theateraufführungen, Opern, der klassischer Operette, Musical, musikalische Komödie bis hin zu Rock-Opern, Ballett, Gala-Konzerten sowie Kinderballett und Kinderspektakel. Die begabtesten und professionellsten Künstler des Theaters meistern mit Kreativität und Perfektion selbst schwierigste künstlerische Aufgaben, sie und die Ensembles wurden mehrfach durch nationale und internationale Preise ausgezeichnet.