Marten Ball (CDU-Ortsvorstand), Marc Reinhardt (CDU-Landtagsfraktion), Daniel Peters, Max Odebrecht, Tanzkompaniechef Marco Zabel, Patrick Scholz (CDU-Stadtvertreter), Torsten Fritz (CDU-Ortsvorstand, von links).
Auf Einladung des Stadtpräsidenten Max Odebrecht besuchten am Mittwoch der CDU-Landesvorsitzende Daniel Peters, der designierte CDU-Landratskandidat Thomas Müller sowie der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Neustrelitz, Patrick Scholz, gemeinsam verschiedene Einrichtungen in der Residenzstadt. Ziel war es, sich mit den Verantwortlichen auszutauschen und einen unmittelbaren Eindruck von den Anliegen vor Ort zu gewinnen.
Heute ist es endlich soweit: Die Operette VIKTORIA UND IHR HUSAR feiert ihre Premiere und eröffnet damit die „Festspiele im Schlossgarten Neustrelitz 2023“. Und die werden in Erinnerung bleiben als große musikalische Weltreise. Denn Paul Abrahams Operette entführt uns von Tokio über St. Petersburg bis ins ungarische Dorozsma. Mit einer sehnsuchtsvollen Geschichte und bekannten Schlagern wie „Mausi, süß warst du heute Nacht“ und „Reich’ mir zum Abschied noch einmal die Hände“. Vom 7. bis zum 29. Juli auf dem Schlossberg Neustrelitz.
Etwas Neues erwartet uns auch am Ende jeder Vorstellung von „Viktoria und ihr Husar“. Wo bisher ein Feuerwerk den krönenden Abschluss unserer Operetten bildete, wird nun eine Lichtshow die Besucher verzaubern. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit heißt es in diesem Jahr also: Lichtkunst statt Feuerwerk – ohne Lärm, Verschmutzung und Brandgefahr.
Doch nicht nur die Operette weiß zu überzeugen, auch das Begleitprogramm hat es in sich. Mit THE MAGIC OF QUEEN „CLASSIC“ verneigen sich Sänger Markus Engelstaedter und Band am 25. Juli vor einer der größten Rockbands aller Zeiten: Queen mit ihrem charismatischen Frontmann Freddie Mercury. Ein unvergessliches Erlebnis!
Nur einen Tag später werden DIE DREI KLEINEN SCHWEINCHEN das ein oder andere Kinderlächeln hervorzaubern. Die Neubrandenburger Philharmonie plant mit dem Klassiker eine moderierte Entdeckungstour durch das Orchester, und das mitten im Neustrelitzer Tiergarten.
Abends geht es dann zurück auf die Festspielbühne. Dort präsentiert die Deutsche Tanzkompanie ein großes Open-Air-Event mit CARMINA BURANA und Ausschnitten aus der Produktion FEUER – Der Zyklus der Elemente.
In den vergangenen Jahren hat sich das Tanzfest der Deutschen Tanzkompanie im Garten des Kulturquartiers Mecklenburg-Strelitz immer sehr großer Beliebtheit bei den Neustrelitzer*innen erfreut und – trotz der Coronaeinschränkungen – eine eigene Tradition entwickeln können. Präsentiert hatte die Tanzkompanie dabei immer eine Mischung von Highlights aus verschiedenen Produktionen der Kompanie.
Aufgrund der aktuell sehr hohen Termindichte von Gastspielen außerhalb der Stadt und Auftritten der Kompanie in Neustrelitz, insbesondere der Mitwirkung bei den Festspielen im Schlossgarten, kann es im Sommer 2023 leider kein Tanzfest im Kulturquartier geben. Allen Tanzfans und Freund*innen der Deutschen Tanzkompanie sei das große Open-Air Event mit Carls Orffs „Carmina Burana“ und Ausschnitten aus der jüngsten Produktion „Feuer“ auf dem Neustrelitzer Schlossberg am 26. Juli empfohlen. Für das Jahr 2024 ist wieder ein Tanzfest im Kulturquartier vorgesehen – die Planungen hierfür laufen bereits.
Deutsche Tanzkompanie und Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz laden mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Landestheater Mecklenburg e.V. am Sonntag, dem 18. Juni, um 11 Uhr, zu einer besonderen Matinee ins Kulturquartier ein. TANZ – EIN LEBEN blickt mit Gesprächen, persönlichen Erinnerungen und Film(ausschnitten) auf ein besonderes Kapitel in der Geschichte von Tanz und Ballett in Ostdeutschland. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht Thomas Vollmer, der gerade erst seinen Abschied von der Neustrelitzer Kompanie und von der Bühne bzw. dem Berufsleben nahm. Es musiziert Torsten Harder. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter info@kulturquartier-neustrelitz.de oder 03981-23909-99.
„Mit Meistertänzer Thomas Vollmer und anderen prominenten Gästen, wichtigen Gestaltern der Tanzszene, wollen wir auf (s)eine große Bühnenlaufbahn blicken“, schreibt mir Marco Zabel, Geschäftsführender Direktor der Deutschen Tanzkompanie. „Dazu gehören die Anfänge, nicht zuletzt aber die Zeit nach 1990. Und damit auch der Blick auf Tanz und Tanztheater in der DDR sowie im vereinten Deutschland.“ Eine besondere Rolle spiele dabei das Tanztheater in der Prägung durch Tom Schilling, das auch einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der Deutschen Tanzkompanie hatte.
Während rundum im Strelitzer Land der Tanz in den Mai für viele Mitmenschen ein obligatorischer Termin ist, hat mir mein Blogpartner Marc Zabel, Geschäftsführender Direktor der Deutschen Tanzkompanie, ein paar Eindrücke vom gestrigen Welttanztag in Neustrelitz geschickt. Ganz im Sinne der Vielfalt des Tanzes, wie er an diesem weltweit begangenen Tag vorgestellt wird, stand auch das Programm in der Deutschen Tanzkompanie.
So präsentierte sich das Ensemble der DTK auf der heimischen „Bühne“, gab Interessierten vor Ort und per Stream mit einem öffentlichen Training unter der Leitung von Vinicius da Silva Einblicke in den Arbeitsalltag der Kompanie. Leidenschaft und Spaß – für beides bürgt das Tanzhaus der Deutschen Tanzkompanie. Die jungen Amateure unter dem Dach der DTK ernteten erneut begeisterten Applaus, ebenso wie Lena Liebling für die Arbeit mit ihren Schützlingen.
Dann wieder die Profis: Eine Woche nach der Premiere konnten die Besucher drei Ausschnitte aus der aktuellen Produktion FEUER aus dem Zyklus der Elemente im Ballettsaal erleben. Lars Scheibner steuerte kurze Erläuterungen bei, insbesondere zu seinen choreographischen und inhaltlichen Intentionen.
Nach der gelungenen Premiere des Tanzdramas „Der Zyklus der Elemente: FEUER“ der Deutschen Tanzkompanie, nächste Aufführung am Landestheater Neustrelitz erst am 26. Mai, sind anlässlich des diesjährigen Welttanztages am kommenden Sonnabend, 29. April, Ausschnitte aus der Inszenierung zu sehen.
Hier das Programm der Tanzkompanie zum Welttanztag, die ihre Besucher am Sitz Wilhelm-Riefstahl-Platz 7 in Neustrelitz erwartet.
13:30 Uhr Einlass 13:45 – 14:45 Uhr Klassisches Training 15:00 Uhr Auftritt Tanzhaus 15:15 Uhr Auftritt Tanzkompanie Ausschnitte aus „FEUER“
Zusätzlich soll das Training auf den Social Media-Kanälen der Deutschen Tanzkompanie gestreamt werden.
Die neueste Inszenierung der Deutschen Tanzkompanie „Der Zyklus der Elemente: FEUER“ (Strelitzius berichtete) erlebt am kommenden Freitag, den 21. April, um 19.30 Uhr, im Landestheater Neustrelitz ihre Uraufführung. Feuer, Wasser, Luft und Erde – die vier Elemente sind das uralte Bild einer Sehnsucht nach Erkenntnis. Woraus besteht die Welt in ihrem Innersten? Wo befindet sich der Mensch im Verhältnis zur Natur? Welche geheimnisvollen Kräfte treiben die Bewegungen von Sternen, Planeten, Pflanzen, Tieren und Menschen an?
Neben der tänzerischen Nacherzählung von großen literarischen Stoffen, hat sich die Deutsche Tanzkompanie auch immer wieder abstrakten Themen wie Umwelt, Flucht, Heimat oder Überleben gestellt. Gleich zu Beginn des mehrere Spielzeiten umfassenden Elemente-Zyklus‘ wendet sich die Deutsche Tanzkompanie mit der Produktion FEUER, Choreografie und Inszenierung Lars Scheibner, dem auf den ersten Blick wildesten, dem unberechenbarsten aller Elemente zu.
Die Deutsche Tanzkompanie tritt am kommenden Freitag, den 3. März, um 19.30 Uhr, im Landestheater Neustrelitz mit dem Erfolgsstück „Carmina Burana“ auf. Noch sind Karten zu haben.
„Ich habe dies Aufführung bereits vor ein paar Monaten gesehen und war total begeistert“, schreibt mir Dietmar Bartosik aus Neustrelitz. „So werde ich mir dieses Stück am kommenden Freitag nochmals ansehen. Die Tanzkompanie hat dafür ein volles Haus verdient.“ Gern rührt Strelitzius, der die „Carmina Burana“ in der Fassung der Deutschen Tanzkompanie ebenfalls schon erlebt hat und beeindruckt war, die Werbetrommel.
Tickets unter 03981-20 64 00 oder direkt buchen unter www.tog.de
Winterferienzeit ist Märchenzeit, und eine gute Gelegenheit für den Theaterbesuch mit der ganzen Familie bietet sich auch: am Sonntagnachmittag, 12. Februar, um 16 Uhr, mit der Deutschen Tanzkompanie und dem Tanzmärchen „Schneeweißchen und Rosenrot“ im Landestheater Neustrelitz. Kinder brauchen Märchen – und Erwachsene nicht minder. Gleiches gilt für die Liebe, von Beginn an das zentrale Motiv des Stücks.
Tanzkritiker Boris Gruhl schrieb über die Neubrandenburger Premiere: „Jutta Ebnother versteht es in ihrer erzählenden Choreografie durch die Tanzstile verschiedener Zeiten und Epochen zu führen. Klassische Strenge wird aufgelöst, indem sie bei den beiden Schwestern immer wieder die schwingenden Bewegungen hoffnungsvoller Leichtigkeit auf der halben Spitze nutzt. Die erst verwandelten, dann aber in männlicher Pracht von Zottelfell und scharfem Adlerschnabel befreiten Prinzen können kraftvoll auftrumpfen. Und der eigentlich ja gar nicht so unsympathische Zwerg kann am Ende fröhlich weitertanzen und sich freuen, sicherlich nicht zum letzten Mal davongekommen zu sein.“
Gruhl schließt seine Rezension: „Diese märchenhafte Stunde verführt zum Hinsehen, zum Hören jener Worte, die das Märchen in uns nacherzählen wird. Wir alle kennen doch so eine toughe Mutter, so ein mitunter aufbrausendes Rosenrot, im Gegenteil dazu ein sanfteres Schneeweißchen, Prinzen mit nicht so ganz sauberen Westen, die schon mal zu Bären oder Adlern werden können, oder Zwerge, denen man alles anhängen kann, sie werden ja nicht wahrgenommen, sind einfach zu klein. (…)“
Axel Rothe, Lars Scheiber, Oliver Hohlfeld und Nicola Clarissa Gehring (von links) bei der Werkseinführung im Haus der Tanzkompanie.
Die Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz hat Großes vor. In einem Zyklus über mehrere Spielzeiten mit wiederkehrendem Prolog will sie sich den vier Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft widmen. Begonnen wird mit dem Feuer in seiner ganzen mythologischen, philosophischen und psychologischen Bedeutung in einem lebendigen und bildgewaltigen Dialog mit dem Tanz. Heute war zu dem Tanzdrama Werkseinführung im Haus am Riefstahlplatz in der Residenzstadt. Das Stück hat am 21. April im Landestheater Neustrelitz Premiere, wird aber so konzipiert, dass es auch unter freiem Himmel aufgeführt werden kann.
Die Einführung bot Gelegenheit für den Geschäftsführenden Vorstand Marco Zabel, eine gute Nachricht los zu werden. Dank einer Bundesförderung bis zum Spielzeitende aus dem Topf „Neustart Kultur“ kann die Truppe einen Tänzer und eine Tänzerin zusätzlich aufbieten. Die jungen Leute haben eine hervorragende Ausbildung erhalten und sammeln nun erste Erfahrungen im festen Engagement. Eine willkommene Verstärkung angesichts des anspruchsvollen Vorhabens der Kompanie.