Am heutigen Montag gegen 16 Uhr ereignete sich auf der L32 in Höhe Strasburg in Fahrtrichtung Rothemühl ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person ums Leben kam. Ein 81-jähriger deutscher Fahrer eines VW T-Roc kam aus bisher ungeklärter Ursache auf einer geraden Strecke nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Der Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Das Unfallfahrzeug war stark beschädigt und musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 28.200 Euro geschätzt. Die L32 war für die Dauer von etwa zwei Stunden voll gesperrt. Da die genaue Unfallursache vor Ort nicht ermittelt werden konnte, wurde ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen. Die Freiwillige Feuerwehr Strasburg war mit vier Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften vor Ort.
Am gestrigen Sonnabend gegen 23 Uhr informierte die Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg darüber, dass in Kargow in der Federower Straße Strohballen brennen und die Freiwillige Feuerwehr dort bereits im Einsatz ist. Umgehend wurde eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeihauptrevieres Waren zum Einsatz gebracht. Bei deren Eintreffen am Einsatzort konnten sie folgenden Sachverhalt in Erfahrung bringen: Ca. 30 Meter entfernt von den Strohballen wurde eine Hochzeit gefeiert. Im Rahmen dessen wurde ein genehmigtes Feuerwerk gezündet, das die Strohballen in Brand gesetzt. Die Gäste der Hochzeitsfeier rollten diese noch weg, um ein Übergreifen des Feuers auf anderen Gebäude zu verhindern.
Die Freiwilligen Feuerwehren Kargow, Dratow-Schloen, Waren und Klink kamen mit 37 Kameraden zum Einsatz und konnten das Feuer zügig löschen. Insgesamt wurden bei dem Brand sieben Strohballen zerstört. Es entstand ein geschätzter Schaden von 1750 Euro.
Daria Eva Stanco liest am kommenden Donnerstag, den 22. August, um 19 Uhr, in Rheinsberg in der „Ausstellung für Auge und Ohr – klangkunst gegenwärts“, Königsstraße 14, aus ihrem kürzlich veröffentlichten Buch „Die Wüstenfegerin“. Hans-Karsten und Rasmus Raecke spielen dazu auf diversen Instrumenten.
„Die Wüstenfegerin“ so wurde Maria Reiche genannt, weil sie unermüdlich die „Zeichnungen“ in der Felswüste von Nazca (Peru) vom verwehenden Sand frei fegte. Die Entstehung und Bedeutung der nur aus der Luft heraus zu erkennenden Linien und Tierfiguren in der Einöde von Nazca sind noch immer nicht erforscht, aber Maria Reiche hat einen unschätzbaren Beitrag dazu geleistet, dass ihre Existenz gesichert und ihre Erforschung möglich gemacht wurde. Der Roman ist eine Reise in die vorzeitliche Geschichte und die innere Gegenwart seiner Hauptfigur, die eine Enthüllungsstory über Maria Reiche schreiben soll, aber an der Ernsthaftigkeit von deren Forschung und Lebensinhalt selbst innerlich reift und wächst.
Dazu erklingt das neu gebaute Instrument „Bambuslanze“ und der Bild-Klang-Generator von Hans-Karsten Raecke mit der Uraufführung der Multimedia-Musik „Der Traum des Kolibris von Nazca“.
Eintritt 20 €, Reservierung über 033931 / 80 89 01 oder jane@janezahn.de
Am heutigen Sonntagmorgen gegen 7 Uhr kam es auf der A 20 zwischen den Abfahrten Friedland und Neubrandenburg-Ost zu einem Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 47-jährige Fahrer eines PKW Audi die Autobahn in Richtung Lübeck. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er auf regennasser Strasse nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr eine Böschung hoch. In der weiteren Folge überschlug sich der Audi mehrfach und kam anschließend wieder auf der Fahrbahn zum Stillstand. Bei dem Unfall wurde der 47-Jährige schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt. Er wurde zur weiteren Behandlung ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht.
Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme musste die Richtungsfahrbahn Lübeck für ca. zwei Stunden voll gesperrt werden.
Die Röbeler Band GROWING ECHO (Strelitzius berichtete) hat ihre neuen Single „Flight Of The Monarchs“ veröffentlicht. Sie ist ab heute auf allen gängigen Streaming-Plattformen verfügbar.
„The Flight Of The Monarchs“ bzw. „Der Flug der Monarch-Falter“ handelt vom atemberaubenden Naturwunder der Schmetterlings-Wanderung, die sich über Tausende Kilometer und mehrere Generationen erstreckt. Diese Reise der Monarch-Falter ist ein Sinnbild für die unerschütterliche Kraft und Schönheit der Natur. Die Schmetterlinge verkörpern, nach dem Glauben vieler Menschen, die Seelen der Vorfahren und Verstorbenen. Sie tragen die Erinnerungen und den Geist derer, die vor uns gingen, durch die Lüfte und über weite Strecken.
Es ist ein tiefes Mysterium, ob eine Seele hell oder dunkel ist. Doch La Catrinas Kuss, sanft und doch bestimmend, wird den wahren Charakter jeder Seele enthüllen. La Catrina, die Todesgöttin, steht als majestätisches Symbol für den Tod und die Vergänglichkeit, erinnert uns aber auch daran, dass in jedem Ende ein neuer Anfang steckt.
Hans Ebeling (links), Andree Lawrenz und ihre Mitstreiter haben bis zum Sonnabend noch jede Menge an Vorbereitungsarbeit zu leisten.
Dem WSV Einheit Neustrelitz steht eine große Jubiläumsfeier ins Haus. Am kommenden Sonnabend, 15. Juni, begeht der Verein sein 75-jähriges Bestehen mit einer großen Sportschau am Glambecker See (Einlass ab 10 Uhr) und einer Festveranstaltung am Abend im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz. Bei Letzterer gehe es vor allem darum, das Ehrenamt mit einem großen Dankeschön zu würdigen, wie mir WSV-Geschäftsstellenleiter Andree Lawrenz sagte. Er freue sich, dass sich zu dem Festakt auch die Präsidenten des Landessportbundes, Andreas Bluhm, und des Kreissportbundes, Dr. Wolfgang Heidel, angesagt haben. Auch Bürgermeister Andreas Grund hat sein Kommen zugesichert. Die Festrede im Kulturquartier mit historischem Abriss wird WSV-Legende Hans Ebeling halten, 1. Vorsitzender des Vereins.
Noch Aufnahmekapazität
Der Wassersportverein Einheit Neustrelitz hat 750 Mitglieder, darunter 250 Kinder und Jugendliche, die in 13 Abteilungen trainieren. Er gehört damit zu den größten Sportvereinen in der Residenzstadt. Die gute Nachricht ist, dass es beim WSV trotzdem noch Aufnahmekapazität gibt. „Bei den Wassersportarten ist die Situation ohnehin entspannt“, so Andree Lawrenz. Bei den Kursen sehe es etwas anders aus, aber auch da sei zumindest Licht am Ende des Tunnels. „Momentan lastet das Carolinum alle räumlichen und zeitlichen Reserven aus, aber wir hoffen auf die Wiedereröffnung der Strelitzhalle noch in diesem Jahr.“ Der Rehasport boome beim WSV, das Drachenboot-Team sei nach dem coronabedingten Einbruch wieder im Aufbau und auch die Basketball-Abteilung, einst Aushängeschild, entwickle sich erneut gut.
Zwischen zwei Typen war zu wählen: Hier das favorisierte Tanklöschfahrzeug.
Auf Grund einer Terminfrist zur Beschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges war eine außerplanmäßige Sitzung der Stadtvertretung Wesenberg am gestrigen Donnerstagabend notwendig geworden. Das vorhandene Tanklöschfahrzeug 16/24 ist aus dem Baujahr 1994 und somit 30 Jahre alt. „In Zukunft ist aufgrund des hohen Alters mit einem Totalausfall zu rechnen. Es zeigten sich in der Vergangenheit schon einige Ausfallerscheinungen, die bereits hohe Kosten für die Instandsetzung mit sich gebracht haben. Bei weiteren anfallenden Reparaturen können Ersatzteillieferungen nicht mehr garantiert werden“, so Bürgermeister Steffen Rißmann gegenüber Strelitzius.
Das neue Tanklöschfahrzeug soll über eine Landes-Zentralbeschaffung gekauft werden. Gemäß der Brandschutzbedarfsplanung der Stadt Wesenberg ist die Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges mit mindestens 4.000 Liter Tankkapazität vorgesehen. Auf Grund des hohen Waldanteils mit Kampfmittelbelastung im Amtsbereich und der Geländegängigkeit bei der Vegetationsbrandbekämpfung wurde sich für ein TLF-W Typ Brandenburg entschieden. Die Anschaffungskosten liegen bei ca. 550.000,00 Euro. Allein im Rahmen der Zentralbeschaffung wäre ein Preisvorteil von mehr als 20 Prozent wahrscheinlich. Zuzüglich sollen aber auch noch Fördermittel eingeworben werden. Die Frist zur Abgabe einer verbindlichen Abnahmeerklärung läuft in der kommenden Woche ab, dies hat eine kurzfristige Terminierung einer Sitzung der Stadtvertretung erforderlich gemacht.
Am heutigen Sonntag gegen 6 Uhr meldete sich über Notruf ein Hinweisgeber in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und teilte mit, dass unbekannte Täter versucht haben seinen Holzstapel unter seinem Carport in Neuenkirchen, Am Anger, anzuzünden. Der Eigentümer wurde durch das Bellen seines Hundes geweckt und sah nach dem Rechten. Dabei stellte er fest, dass die Täter Kohlenanzünder unter sein Holz gelegt hatten und diesen entzündet hatten. Auf Grund dessen, dass er das Feuer so rechtzeitig entdeckte, gelang es dem Hinweisgeber, das Feuer selbstständig zu löschen. Dadurch konnte auch ein Übergreifen des Feuers auf den unter dem Carport abgestellten PKW verhindert werden.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen, welche in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich telefonisch im Polizeirevier Friedland unter der Telefonnummer 039601-300224, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.
Das „Gasthaus Canow“ war die erste gastronomische Station im Besuchsprogramm.
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Wustrower Carnevals Vereins (WCV) war eine Delegation der Partnergemeinde Hagen von Freitag bis Sonntag zu Besuch in der Kleinseenplatte. Wustrow und Hagen pflegen eine sehr enge und herzliche partnerschaftliche Beziehung. Mehrmals im Jahr finden Treffen statt, unter anderem gibt es jedes Jahr ein gemeinsames Camp der Kinder- und Jugendfeuerwehren. Im kommenden Jahr besteht die Partnerschaft 35 Jahre.
Mit einem Dorfrundgang durch Canow hatte der Besuch der Partner am Freitag begonnen. Im „Gasthaus Canow“ gab es vor dem Abendessen einen Vortrag zur Geschichte der Gemeinde von Andreas Grothe. Am Sonnabend stand Wandern auf dem „Bürgermeisterrundweg“ (Strelitzius berichtete) mit Abstecher in Seewalde an, dort wurden die Teilnehmer herzlich empfangen von Thomas Gädeke, Geschäftsführer der Dorf Seewalde gGmbH, der viel Historisches und Wissenswertes zu Seewalde parat hatte.
Zur Vorbereitung und Durchführung der verbundenen Wahlen (Europa-, Kreistags- und Stadtvertreterwahl) am 09.06.2024 in der Residenzstadt Neustrelitz können wahlberechtigte Bürger eine ehrenamtliche Mitarbeit in den Wahlvorständen übernehmen. Im Bedarfsfalle beginnt der Einsatz ca. 7.15 Uhr und endet nach der Stimmenauszählung. Die Mitglieder der Wahlvorstände haben Anspruch auf eine Aufwandsentschädigung. Darüber hinaus stellt die Gemeindewahlbehörde allen ehrenamtlichen Wahlhelfern am Wahltag eine Grundverpflegung sowie Getränke bereit. Es wird auf die Bestimmungen des § 12 des Landes- und Kommunalwahlgesetzes M-V (LKWG M-V) hingewiesen. Bewerber oder Vertrauenspersonen für Wahlvorschläge sowie deren Vertreter bei den Wahlen dürfen diese ehrenamtliche Tätigkeit gem. § 7 Abs. 3 LKWG M-V nicht ausüben.
Wer Interesse hat und weitere Informationen zur Arbeit in den Wahlvorständen wünscht, kann sich bis zum 16.02.2024 an die Gemeindewahlbehörde, Stadtverwaltung, Markt 1, telefonisch unter: 03981 4534-227 (Frau Anders), 03981 4534-220 (Frau Maciejewski) oder per E-Mail an organisation@neustrelitz.de enden.
Zur Bildung der Wahlvorstände werden die im Wahlgebiet vertretenen Parteien und Wählergruppen unter Hinweis auf § 12 Abs. 2 des LKWG M-V aufgefordert, Wahlberechtigte des Wahlgebietes zur Bildung der Wahlvorstände bis zum 16.02.2024 bei der Wahlbehörde vorzuschlagen.