Im Rahmen der Nordischen Wochen der Raumfahrt und Weltraumforschung hält Dr. Felix Lühning von der Stiftung Planetarium Berlin am Donnerstag, den 30. November, um 19 Uhr, im Kulturquartier einen Vortrag über den „Weihnachtsstern und seine (Be-)deutung“. Nach dem Vortrag stehen Dr. Lühning sowie der Kosmonaut Aidyn Akanowitsch Ajymbetow (Raumflug 2015 zur ISS) für Gespräch und Diskussion bereit. Der Abend wird moderiert von Eugen Reichl und Uwe Schmaling von „Raumfahrt Concret“.
Der Eintritt ist frei. Für eine bessere Planung der Bestuhlung wird um Anmeldung gebeten unter 03981-2390999 oder info@kulturquartier-neustrelitz.de
Horst Conradt, Dr. Friederike Fiß und Dr. Frank Havemann (von links) nach dem Gespräch mit Strelitzius in der Alten Kachelofenfabrik.
Namens des Neustrelitzer Kulturrates hat dessen Vorsitzender Horst Conradt seine Kritik an der Stadtverwaltung erneuert, im Veranstaltungskalender für 2023 das Jubiläum 175 Jahre Revolution von 1848 vergessen zu haben. Dafür habe er kein Verständnis, hatte er bereits Ende vergangenen Jahres in einem Schreiben ans Rathaus zum Ausdruck gebracht. Bei einem Gespräch mit Strelitzius am gestrigen Mittwoch, an dem auch Ratsmitglied Dr. Frank Havemann und Dr. Friederike Viß vom Verein für Kultur, Umwelt und Kommunikation (VfKK) – Sozio-Kulturelles Zentrum Alte Kachelofenfabrik teilnahmen, verwies Conradt darauf, dass in Neustrelitz ganz hervorragende 48er Demokraten wie Daniel Sanders, Adolf Glaßbrenner und Karl Petermann gelebt und gewirkt haben.
Einzig den Aktivisten rund um den Kulturrat und den VfKK, komplett ehrenamtlich, und dem Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz ist es zu danken, dass in diesem Jahr in Neustrelitz, offiziell anerkannter „Ort der Demokratiegeschichte“, der Revolution von 1848 mit einem würdigen Programm (Strelitzius berichtete) gedacht wird. Dazu konnten auch Fördermittel vom Bund eingeworben werden. Der Ausschuss für Kultur und Tourismus der Stadtvertretung habe laut Conradt die Planungen der Ehrenamtlichen lediglich „billigend in Kauf genommen“.
Die Puppenspielwochen in der Kleinseenplatte (siehe Außenspalte hier im Blog unter „Kleinseenplatte aktuell“) machen am kommenden Mittwoch, den 26. Juli, um 17 Uhr, in Klein Quassow im Feriendorf Großer Labussee Station. Christian Bahrmann führt auf der Wiese im Feriendorf „Das tapfere Schneiderlein“ auf.
Am kommenden Freitag, 28. Juli, gibt es dann an selber Stelle um 17 Uhr ein Sommerkonzert mit handgemachter Folkmusik von der Band „The Fairy Dance“. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei, für das leibliche Wohl wird gesorgt. Natürlich hoffen die Gastgeber, dass ihnen der Wettergott wohlgesonnen ist und die Veranstaltungen bei strahlendem Sonnenschein stattfinden werden.
Die Band „The Fairy Dance“ spielte bereits im vergangenen Jahr in Klein Quassow auf.
Manuela Schwesig und Silvio Witt (rechts) im Gespräch mit Sabine Lauffer, Chefin der Wirtschaftsförderung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Fotos: WMSE
Wir in M-V“ – unter diesem Motto feierte M-V am vergangenen Wochenende erstmals seit 2018 wieder den Mecklenburg-Vorpommern-Tag – in diesem Jahr anlässlich des 775. Stadtgeburtstages der Vier-Tore-Stadt im Landkreis MSE in Neubrandenburg. Rund 40.000 BesucherInnen aus ganz M-V nutzten die Möglichkeit, nach fünf Jahren Pause zu sehen, auszutesten, zu erleben, wie das Leben in den rund 6.000 Dörfern sowie 729 Dörfern und Gemeinden des Landes ist. Denn das zeigten auf dem Marktplatz der Vier-Tore-Stadt und an acht weiteren Orten in der Innenstadt Vereine, Verbände, Organisationen, Unternehmen, Behörden und die Ministerien M-Vs. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die am Samstagmittag gemeinsam mit Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt den MV-Tag eröffnete, stellte dann auch die Heimatverbundenheit in den Mittelpunkt ihrer Rede. Die sie selbst lebte mit zahlreichen BürgerInnen vor der Bühne und an den Ständen, im intensiven Gespräch inklusive Selfie oder Autogramm auf mitgebrachten Bildern.
Heimatverbundenheit wurde auch deutlich durch den Chef des Landeskommandos, Brigadegeneral Uwe Nerger, der als Zeichen der Verbundenheit der Soldaten mit der Garnisonsstadt Neubrandenburg eine große gelbe Schleife an Silvio Witt übergab. Und natürlich weckte auch die 1,75 Meter lange Geburtstagstorte Heimatgefühle, die Ministerpräsidentin Schwesig anlässlich des 775. Stadtgeburtstags den Neubrandenburgern schenkte, gemeinsam mit diesen anschnitt. Gebacken und auf den Marktplatz gerollt wurde das Ungetüm in den Landesfarben übrigens von Christoph Hatscher von der Bäckerei und Konditorei Hatscher GmbH & Co.KG aus Stavenhagen.
In der Nacht vom 13. zum 14. Juni ist es in Rechlin und Mirow zum Diebstahl von Baumaschinen und Baumaterial gekommen, bei welchem ein Schaden von rund 73.000 Euro entstanden ist. Bislang unbekannte Täter haben sich zum einen auf das Baustellengelände in der Wesenberger Chaussee in Mirow begeben und von dem frei zugänglichen Gelände direkt an der B198 eine mobile Estrichmaschine entwendet. Dazu haben sie die Sicherung gewaltsam entfernt. Die mobile Estrichmaschine ist schwarz, mobil auf einer Achse und hat einen Wert wird ca. 50.000 Euro.
Bei dem zweiten Diebstahl wurden von einem Firmengelände in Rechlin diverse Werkzeuge und Geräte entwendet. Bislang unbekannte Täter haben sich gewaltsam Zutritt auf das umfriedete Gelände in der Ahornstraße begeben und von diesem einen Kompressor samt Anhänger entwendet. Zudem haben sie einen Container aufgebrochen und von einem dort abgestellten Fahrzeug mit Ladefläche weitere Arbeitsmaterialien gestohlen. Bei den entwendeten Gegenständen handelt es sich um einen gelben Kompressor der Marke Faeser im Wert von ca. 17.500 Euro, eine silberfarbene „Rakete“ mit Schlauch und verschiedene Kleinstwerkzeuge. Der entstandene Gesamtschaden beträgt ca. 23.000 Euro.
Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Zeugen, die auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen in Rechlin oder Mirow wahrgenommen haben, melden sich bitte bei der nächsten Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de
Die Neustrelitzer Starter Thomas Reinke, Sven Truderung und Thomas Rademacher (oben von rechts) sind beim Nonstop-Radrennen „Rund um Sachsen“ (Strelitzius berichtete) abwechselnd fahrend nach 39:05 Stunden ins Ziel gekommen. Damit wurden sie in der Gesamtwertung Dritte. Von 14 gestarteten Teilnehmern/Teams kamen überhaupt nur neun ins Ziel. Sieger wurde der Badener Extremsportler Robert Müller, der die Tour über 900 Kilometer und ca. 9500 Höhenmeter im Alleingang nach 32:47 Stunden beendete.
Schon wieder ist es in der Innenstadt in Neubrandenburg zu einem Trickdiebstahl zum Nachteil einer älteren Dame gekommen, wodurch der Täter in Besitz eines Goldrings kam. Am gestrigen Mittwoch gegen 10.15 Uhr befand sich die 81-jährige Geschädigte in der Treptower Straße beim C&A in Neubrandenburg und beobachtete einen ca. 50- bis 55-jährigen Mann, wie er einen goldglänzenden Gegenstand von der Straße aufhob. Sie ging mit dem Mann zusammen in die seitliche Drehtür des Marktplatz-Centers (bei C&A) und sprach ihn darauf an.
Der Tatverdächtige überreichte der älteren Dame den goldglänzenden Ring und gestikulierte, dass er ihn gefunden hätte. Dann legte die 81-Jährige ihren goldenen Ehering auf ihre Handfläche um dem Tatverdächtigen die darin befindliche Gravur zu zeigen. Der Unbekannte nahm den Ehering an sich und legte ihr statt des Eheringes einen weiteren goldglänzenden, wertlosen Ring auf die Handfläche. Plötzlich verschwand der Tatverdächtige mit dem Ehering der Dame, die aufgrund ihres Alters und ihrer körperlichen Einschränkungen nicht schnell genug reagieren konnte. Der entwendete Ehering der Dame hat einen Wert von ca. 500 Euro.
Im Wesenberger Fischersteig ist am gestrigen Montag ein Schlüsselbund gefunden worden. Wer seines vermisst, es kann bei Thomas Zander abgeholt werden. Der Woblitzstädter ist unter der Telefonnummer 0170 5019778 zu erreichen.
Henry Tesch (links) und Amtskämmerer Andreas Franz vor dem Schweriner Wirtschaftsministerium.
Mirows Bürgermeister Henry Tesch hat in einem weiteren Schreiben an Wirtschaftsminister Reinhard Meyer die Mitwirkung der Stadt in Arbeitsgruppen angeboten, die sich mit der vom Land geplanten Tourismusakademie befassen. So könnte eine Arbeitstagung in Mirow stattfinden, schlägt das Stadtoberhaupt vor. Zugleich lädt Tesch den Minister erneut nach Mirow ein.
Im aktuellen Herbstsemester bietet die Volkshochschule der Mecklenburgischen Seenplatte wieder ein sehr breites Angebot an Kursen, sowohl an ihren vier Standorten, als auch in der Fläche an. Im Bereich Kultur – Gestalten gibt es Schreibwerkstätten und das Literarische Frühstück, unterschiedliche Malkurse aber auch die Beschäftigung mit Tango, Line Dance, Discofox oder Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen.