Der Frauenchor „Freundschaft“ Neustrelitz e.V. unter der bewährten Leitung von Herrn Hans-Joachim Fiedler lädt am 12. Oktober um 16 Uhr zum Herbstkonzert in der Schlosskirche ein. Der Chor besingt unter anderem den Wald und seine tierischen Bewohner, nimmt musikalischen Bezug zum Thema Frieden und beschreibt die Schönheit der Rose. Neben Chorsätzen erklingen auch solistische Lieder, Duette und bekannte Volkslieder, bei denen das Publikum gerne zum Mitsingen eingeladen wird.
Rico Gatzke begleitet den Frauenchor am Piano. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Bitte warm anziehen, die Kirche ist nicht beheizt.
Die Vortragsreihe zur Feuchtsenke Wrodow mit dem Referenten Volker Dienemann geht weiter! Der Termin für die Auftaktveranstaltung der vierteiligen Reihe ist am 8. Oktober um 16.30 Uhr und findet im Untergeschoss der Regionalbibliothek Neubrandenburgs statt. Dort werden die Monate Januar bis März aus dem Jahr 2023 mit viel Bildmaterial und Fokus auf die Tierwelt näher beleuchtet.
Die nächsten Termine, in denen jeweils die anderen Quartale zwei bis vier ins Auge gefasst werden, sind der 29. Oktober, 13. November und zum Abschluss der 27. November, ebenfalls jeweils um 16:30 Uhr im Untergeschoss der Regionalbibliothek. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden sich auf der Website des BUND Neubrandenburgs. Der Besuch ist für alle kostenlos, die BUNDjugend bittet aber um telefonische Anmeldung (0395 5666512) oder per Mail (info@bund-neubrandenburg.de).
Der Akademiekreis Neustrelitz lädt am 11. Oktober um 19.30 Uhr in den Saal im Kath. Pfarramt, Am Tiergarten 2, in Neustrelitz ein. Zum Thema „Wo der ‚Eiserne Vorhang‘ Europa trennte – Eine Spurensuche per Rad von Sopron/Ungarn bis zur Ostsee“ spricht Peter Sense, Schwerin. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Der „Eiserne Vorhang“, das waren Mauern, Zäune, Stacheldraht, Minen, Wachtürme und Grenzposten. Es war eine tödliche Demarkationslinie, die Ost und West trennte. Dort starben tausende Menschen für ihren Wunsch, ein Leben in Freiheit zu führen. Glücklicherweise ist das Geschichte. Am einstigen Todesstreifen verläuft heute ein Radweg, der fast 10.000 km vom Schwarzen Meer bis zur Barentssee im Norden Europas führt. In Deutschland ist er auch als „Grünes Band“ bekannt.
Peter Sense, der Referent des Abends, war auf einem Teilstück von Ungarn bis zur Ostsee unterwegs. Was er bei dieser 40-tägigen Spurensuche am „Eisernen Vorhang“ entdeckte, welche Einsichten er gewann, welche Erinnerungsorte ihn berührten, zeigt und erzählt er an diesem Abend.
Am kommenden Sonnabend, den 12. Oktober, öffnen die evangelische Schule Neustrelitz und der Hort in der Carlstraße 9 in Neustrelitz von 10 bis 14 Uhr ihre Türen für interessierte Besucher – eine gute Gelegenheit, sich über den Schulalltag mit reformpädagogischem Ansatz, das evangelische Profil oder auch den jahrgangsübergreifenden Unterricht zu informieren und die Hortangebote zu erkunden.
Eltern, Geschwister, Großeltern oder einfach Neugierige sind herzlich eingeladen, durch die Klassenräume zu gehen, dort mit dem Pädagogen-Team ins Gespräch zu kommen, in einer „Eltern-Schule“ Material und Methoden auszuprobieren und aktuelle im Unterricht entstandene Projektpräsentationen zu bestaunen.
Der Tag startet um 10 Uhr mit einer Andacht zum aktuellen Schuljahres-Thema „Alle Farben – unsere Welt ist bunt“, im Anschluss öffnen ein Kuchenbuffet im Besucher-Café/Aula, der Bratwurstgrill und es beginnen die Rundgänge durch das Schul- und Hortgebäude. Das gesamte Schul- und Hortteam freut sich auf angeregte Gespräche und gut gelaunte Besucher.
Mit einem besonderen Konzert würdigt der Förderverein Liepener Kirche und Orgel den 100. Geburtstag Bulat Okudschawas. Dazu wird der Liedersänger, Publizist und Übersetzer Ekkehard Maaß am 12. Oktober um 16 Uhr Lieder des russischen Dichters und Chansonniers singen und über ihn erzählen.
Ekkehard Maaß gab zum 100. Geburtstag das Buch Bulat Okudschawa „Mein Jahrhundert. Lieder und Gedichte“ auf Deutsch und Russisch heraus. Mit den frühen Erzählungen Maxim Gorkis begeisterte sich Ekkehard Maaß für die russische Literatur. 1976 lernte er Bulat Okudschawa kennen und begann sofort, seine Lieder zu übersetzen und nachzusingen. Die Übertragungen von Ekkehard Maaß sind sehr genau, viele sind auch auf Deutsch gut singbar, im Konzert sind sie in beiden Sprachen zu hören.
Ekkehard Maaß studierte Theologie und Philosophie. Seit 45 Jahren organisiert er in seiner Künstlerwohnung im Berliner Prenzlauer Berg einen Literarischen Salon. Als Kaukasusspezialist leitet er seit vielen Jahren die von ihm gegründete Deutsch-Kaukasische Gesellschaft.
Am kommenden Sonnabend, 12. Oktober, um 19.30 Uhr, startet in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz wieder eine Reihe mit fünf Stummfilmen, die live begleitet werden von dem Berliner Pianisten und Komponisten Alexander Kraut. Er begleitet die Stummfilme in der Alten Kachelofenfabrik schon seit Mitte der 90er Jahre, hat eine über 30jährige Bühnenerfahrung und war u.a. musikalischer Leiter bei Marianne Rosenberg. Vor ein paar Wochen hat Alexander Kraut noch beim „Burning Man Festival“ in Nevada gespielt – und fehlt auch nie bei der Fusion in Lärz. Diesen Monat geht es weiter mit „Die Ehe im Kreise“ von Ernst Lubitsch aus dem Jahre 1924. Als Darsteller mit dabei Florence Vido, Monte Blue, Marie Prevost und anderen.
Es ist die Geschichte zweier denkbar ungleicher Ehepaare, von denen sich das eine auseinander gelebt hat, während das andere noch immer in heftiger Liebe zueinander entflammt ist. Als die frustrierte Ehefrau die Seiten zu wechseln versucht und der (Geschäfts-)Partner ihres Manns ins (Liebes-)Spiel eingreift, scheinen das Chaos und das schlechte Ende vorhersehbar.
Ein Stummfilm von Ernst Lubitsch, der am Sandberg in einer restaurierten und viragierten Fassung gezeigt wird, eine Ehe-Posse mit überzeugenden Darstellern, die bereits alle Zutaten aufgreift, die später einmal den berühmten „Lubitsch-Touch“ ausmachen. Die Reihe wird noch bis Februar nächsten Jahres fortgesetzt, und es folgen in den nächsten Monaten z. T. völlig unbekannte Titel: „Das alte Gesetz“ von von Ewald André Dupont, Deutschland 1923; „Projekt des Ingenieurs Pright“, Russland 1918; „Nanuk der Eskimo“, USA 1921 und „True Heart Susie“, USA 1919. „Die Kompositionen von Alexander Kraut und seine musikalische Begleitung und Interpretation der Leinwandbilder sind immer wieder beeindruckende Kinoerlebnisse. Wir freuen uns auf Ihren Besuch“, so Kinoleiter Horst Conradt in der Ankündigung.
Eine Hommage an Claire Waldoff mit ihren Liedern, gesungen von Jane Zahn, begleitet von der Pianistin Irina Waldow, ist am kommenden Sonnabend, den 12. Oktober, um 19.30 Uhr in der Musikbrennerei Rheinsberg, Königstraße 14 ( Toreinfahrt) zu erleben. Sie sind hundert Jahre alt, aber nicht von gestern, die Lieder, wie sie Claire Waldoff sang. „Wer schmeißt denn da mit Lehm?“, “Ach Jott, wat sind die Männer dumm“ oder „Hermann heeßt er!“ greifen voll ins Menschenleben, lassen uns auch heute noch schmunzeln über uns selbst und sind lebendig, besonders wenn sie von Jane Zahn gesungen werden, voll Inbrunst und ohne Zurückhaltung.
Ein Abend mit Berliner Schnauze und Herz. Eintritt 20 €, Reservierung über 033931 / 80 89 01 oder jane@janezahn.de
Ein gestresster Anwohner vom Neustrelitzer Erdbeeracker hat sich in der zurückliegenden Woche mit der Frage an mich gewandt, warum die Baustelle am Kreisverkehr Penny/Erdbeeracker immer noch nicht beräumt wurde. Die Situation sei nicht mehr zu verstehen, so mein Leser unter Verweis auf aus seiner Sicht unnötige und belastende Umwege vom Kind bis zum Erwachsenen. Ich habe die Anfrage ans Rathaus weitergegeben und von der Pressestelle erfahren, dass die Sperrung nach Rücksprache mit der Bauleitung voraussichtlich bis zum 11. Oktober voll bestehen bleibt.
Es fehlen noch die Fahrbahnmarkierungen, deren Fertigstellung im Laufe dieser Woche geplant ist. Laut Plan benötigen diese einen Tag zum Trocknen. „Sollte die Freigabe früher erteilt werden können, kommunizieren wir das entprechend“, verspricht Pressereferentin Marleen Pauline Kron.
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