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Die Renovierungsarbeiten in der Johanniterkirche Mirow sind beendet. Ab kommenden Sonnabend sind Besichtigungen der Kirche mit der Gruft des Großherzoglichen Hauses Mecklenburg-Strelitz und dem Erlebniskirchturm wieder möglich. Öffnungszeiten sind Ostern bis Mai sowie im Oktober von 11 bis 17 Uhr und von Juni bis September von 10 bis 18 Uhr. Gottesdienste finden – Ostern beginnend – sonntags um 10.30 Uhr statt.

Den Besuchern zeigt sich das Kirchenschiff in neuer heller Farbe. Neu angeboten wird ein Audioguide, der zur Geschichte und Gestaltung der Kirche, der Herzoglichen Gruft sowie dem Johannitermuseum im Kirchturm den Besuchern Erklärungen gibt, wie mir Hartwig Grählert, Vorsitzender des Kirchturmvereins, mitteilt.

In der oberen Gruft, die öffentlich zugänglich ist, kann unter anderem nach Restaurierungsarbeiten ein Prunksarg mit einer rötlichen Seidenbespannung und Beschlagverzierungen besichtigt werden. Weitere Informationen zur Herzoglichen Gruft werden in Kürze in Form einer Broschüre zur Verfügung stehen, die vom Kirchturmverein Mirow in Auftrag gegeben wurde. Im Vorraum der Gruft werden die Schautafeln aktualisiert.

Übrigens, ein Nistkasten von zwei in der Glockenetage des Kirchturmes ist schon mit einem Turmfalken besetzt. Auf der Website www.johanniterkirche-mirow.de kann über Kameras die Belegung und das Brutgeschehen der Turmfalken verfolgt werden. Jedes Jahr brüten hier die Turmfalken 10 bis 12 Junge aus.