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Endlich hat es geklappt: Das 25. Benefizkonzert des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und der Gewerkschaft der Polizei, Kreisgruppe Neubrandenburg, ist am heutigen Freitagabend in der Konzertkirche mit vielen glücklichen Gesichtern zu Ende gegangen: Nicht nur bei den Vertretern des Landesverbands des Vereins „Weißer Ring“, die durch Sponsoren und Spender des Konzerts 5.000 Euro erhalten haben. Auch die rund 400 Gäste konnten mit Abstand einen wohlklingenden Abend genießen. Gespielt wurde Klassisches von der Neubrandenburger Philharmonie gemeinsam mit Absolventen des Dirigierkurses der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M.

Der Polizeipräsident des Präsidiums Neubrandenburg, Nils Hoffmann-Ritterbusch, betonte, wie dringend Vereine gerade nach den Lockdowns auf finanzielle Hilfe angewiesen seien. Er lobte vor allem die Ehrenamtlichen des Weißen Rings, die sich um Opfer von Kriminalität kümmern. „Mit ihrer Opferarbeit entlasten sie auch uns als Polizei.“ Die Landesvorsitzende Uta-Maria Kuder zeigte sich gerührt von der Spendensumme.

Insgesamt sind durch das Konzert über Sponsoren, Ticketverkauf und Spenden am Abend selbst mehr als 10.000 Euro zusammengekommen. Neben dem Hauptbegünstigten wird das Geld unter anderem auf die Neubrandenburger Tafel, den Verein Birkenzweig und hiesige Sportvereine aufgeteilt.

Im vergangenen Jahr war ebenfalls ein Konzert geplant gewesen. Das konnte zwar am Ende doch nicht über die Bühne gehen. Allerdings gab es für das angestrebte Konzert auch in 2020 Spenden. Diese kamen unter anderem der Europaschule in Neubrandenburg zugute.

Neben dem Polizeipräsidenten dankte auch der Organisator Torsten Dowe erneut den vielen Kartenbesitzern, die freiwillig auf das Konzert verzichtet haben, da nur etwa zwei Drittel aller Plätze belegt werden konnten. Viele von ihnen freuen sich jetzt schon auf den 30. April 2022. Dann soll das nächste Benefizkonzert sein. Karten können ab Januar unter der Telefonnummer 0395 / 55825134 vorbestellt werden.

Scheckübergabe für den Weißen Ring: Andreas Wegner, Vorsitzender Kreisgruppe GdP, Uta-Maria Kuder, Nils Hoffmann-Ritterbusch (von links). Fotos: C. Tupeit