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Christian Egelhaaf, Squares II, Digitaldruck auf Kunststoffplatte

Der Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK veranstaltet seit 30 Jahren die Landesweite Kunstschau als große Jahresausstellung für zeitgenössische Bildende Kunst in Mecklenburg-Vorpommern an wechselnden Orten und in Zusammenarbeit mit vielen Ausstellungspartnern. Dabei ist es der Anspruch, in der thematischen Ausrichtung der Ausstellung immer neue Schwerpunkte zu setzen, gesellschaftlich wie auch künstlerisch relevante Blickwinkel einzunehmen und sich an lokalen Gegebenheiten und regionaler Historie zu orientieren. Für die 31. Landesweite Kunstschau 2021 freut sich der Künstlerbund über die Zusammenarbeit mit der Residenzstadt Neustrelitz.

Rando Geschewski, Paar I, Bleistift, Rasierklinge, PVC-Film

Neustrelitz verfügt über vielfältige kulturelle Institutionen, moderne wie auch historische Architekturen und bietet spannende Möglichkeiten der künstlerischen Inszenierung. Die 31. Landesweite Kunstschau trägt den Titel SCHWARZWEISS – Grauzone Kunst und wird vom 29. Mai bis 31. Juli an sieben verschiedenen Ausstellungsorten und im urbanen Raum in Neustrelitz gezeigt.

50 Künstler*innen aus Mecklenburg-Vorpommern untersuchen mit aktuellen Arbeiten verschiedene Facetten des breit gefächerten Themas. So widmen sich die Werke im Rathaus der Natur bzw. dem Zusammenspiel von Mensch und Natur. Im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz sind Kunstwerke zu sehen, die sich vor allem formal mit dem Ausstellungsthema auseinandersetzen. Skulpturen werden in der Plastikgalerie Schlosskirche ausgestellt. Unter anderem wird hier der Gegensatz zwischen Leben und Tod beleuchtet. Im Tageswerk wird die Corona-Pandemie fokussiert. In der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz wird u.a. in Form von Selbstportraits das menschliche Sein in den Mittelpunkt gestellt. In der Stadtkirche sind Werke zu sehen, die sich u.a. mit Rollenbildern und der Genderdiversität auseinandersetzen. Themen wie die Differenz zwischen der sogenannten Ersten und Dritten Welt und die Diskriminierung von Bevölkerungsgruppen werden in der Kachelofenfabrik untersucht.

Präsentiert werden Malereien, Grafiken, Skulpturen, Fotografien, Videos, Installationen und Projektionen im Außenraum. So wird eine große Bandbreite an Bildsprachen, Inhalten und künstlerischen Ausdrucksformen zu sehen sein.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit zahlreichen Abbildungen und Statements der Künstler:innen. Die Ausstellung wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V und steht unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Jutta Albert, Dialog III, Objekt, Hartporzellan und Edelstahl