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Die Wasserschutzpolizei hat am Mittag Entwarnung für die Feldberger Seenlandschaft gegeben. Die im Bereich des Breiten und Schmalen Luzins entdeckten öligen Substanzen (Strelitzius berichtete) dürften natürlichen Ursprungs sein. Eine erhebliche Gefahr für die Umwelt bestehe wohl nicht, auch wenn die genauen Ursachen für die Anomalien noch zu klären seien. Die Auswertung der entnommenen Wasserproben durch das Umweltamt des Landkreises steht aus.

Der Wehrführer der zuständigen Feuerwehr hat vorbeugend eine Umweltwarnung für beide Seen ausgesprochen, das heißt Baden und Angeln sind bis auf Widerruf nicht gestattet. Ursprünglich war von einer Kontamination und Fremdverschulden ausgegangen worden. Feuerwehr und Wasserwacht hatten seit gestern Mittag vorsorglich Ölsperren ausgebracht, nachdem eine Bürgerin die Rettungsleitstelle angerufen hatte. Die Polizei war erst am Abend informiert worden. Alle Schnelltests mit Ölnachweismitteln verliefen negativ.