Schlagwörter

, , , , , , ,

Die Ankündigung des Sonderprogramms „Stadt und Land“ des Bundes für einen verbesserten Radverkehr hat die CDU-Fraktion im Kreistag zum Anlass genommen, um mittels einer Anfrage an die Kreisverwaltung die Möglichkeiten zur Akquise finanzieller Mittel zur Verbesserung des Radwegenetztes im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte auszuloten. Die Maßnahmen der Länder und Gemeinden werden in diesem Corona-Jahr mit bis zu 80 Prozent, bei finanzschwachen Gemeinden und bei Gemeinden in strukturschwachen Regionen sogar mit bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt.

„Ziel bei der Inanspruchnahme des Förderprogramms sollte es aus unserer Sicht sein, selbstverständlich so viel finanzielle Mittel wie möglich für unseren Landkreis zu akquirieren, um die Radverkehrsinfrastruktur sinnvoll, nachhaltig und leistungsfähig weiterzuentwickeln“, heißt es in einer Mitteilung der Fraktion. Darüber hinaus müsse es aber auch darum gehen, eine abgestimmte Herangehensweise aller Baulastträger zu erreichen, also sowohl des Landes als auch des Kreises und der Gemeinden. „Denn nichts ist ärgerlicher, als auf einem makellos ausgebauten Radweg unterwegs zu sein, der im Nirgendwo endet, nur weil sich die Baulastträgerschaft ändert.“