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Kai Seiferth

Angesichts einer aktuellen 7-Tage-Indidenz von 241,8 in der Seenplatte hat sich der 1. Stellvertretende Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Kai Seiferth, an die Bürgerinnen und Bürger gewandt. „Nachdem unser Landkreis eine wöchentliche Inzidenz von über 200 Erkrankten je 100.000 Einwohner erreicht hat, mussten wir schmerzliche Festlegungen für alle Bürger in unserem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte treffen. Diese beruhen auf Empfehlungen aus der so genannten Corona-Ampel und dringlichen Hinweisen aus anderen Bundesländern. Die Kinder in der Seenplatte müssen nun wieder zu Hause lernen und dürfen nicht in die Schule gehen. Eine Ausnahme gilt nur für die Abschlussklassen. Außerdem wurden Ausgangsbeschränkungen festgelegt, die uns alle in unserer Bewegungsfreiheit einschränken“, so Seiferth (Strelitzius berichtete)

Es gebe im Landkreis keine Hotspots, die explizit benannt werden könnten, sondern das Virus sei tatsächlich diffus über den gesamten Kreis verteilt. „Es ist so zusagen mitten unter uns.“ Deshalb nützen alle Allgemeinverfügungen und Erlasse nur dann etwas, wenn jeder Einzelne verantwortungsbewusst handelt.

„Meine dringliche Bitte an alle Menschen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte lautet: Bitte vermeiden Sie weiterhin alle persönlichen Kontakte, die über ihren täglichen familiären Kreis hinausgehen. Was sich nicht vermeiden lässt, tun Sie bitte mit äußerster Vorsicht und unter Schutzvorkehrungen“, betonte der Vizelandrat. „Unser Gesundheitsamt stellt bei der Nachverfolgung von Infektionsketten immer wieder fest, dass Infektionen insbesondere im Familien- und Freundeskreis erfolgen. Also gilt auch hier: schützen Sie sich und andere und vermeiden Sie direkte persönliche Kontakte.“

Auch die jungen Menschen bitte er, ergänze Seiferth, das Geschehen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Jugend schütze vor Infektionen nicht; auch Jugendliche könnten Überträger des Virus sein; womöglich sogar dann, wenn sie selbst keine oder nur geringe Symptome haben.

Der 1. Vizelandrat abschließend: „Der Landkreis, alle Kommunen, unsere Ärzte, Krankenschwestern, die Pflegekräfte, die Ordnungskräfte und viele helfende Hände arbeiten täglich sehr konzentriert und angespannt daran, diese Krisensituation zu bewältigen. Aber erfolgreich können wir dabei nur sein, wenn alle verantwortungsbewusst handeln und mitziehen.“