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Ein 19-Jähriger, den die Polizei am Montagabend gegen 22 Uhr in der Hohenzieritzer Straße in Neustrelitz kurz vor Auffahrt auf die B 96 gestoppt hat, muss sich wegen Fahrens ohne Führerscheins, des Kennzeichenmissbrauchs, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Verdacht des Führens eines Kraftfahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sowie wegen des Verdachts des Besitzes von Betäubungsmitteln verantworten. Außerdem wird die zuständige Führerscheinstelle verständigt.

Der junge Deutsche hatte zunächst versucht mit dem Pkw zu fliehen und war später auf die Rückbank geklettert, gab sich aber dann den Polizisten als Fahrzeugführer zu erkennen. Zudem im Fahrzeug ein 24-jähriger deutscher Beifahrer sowie eine 24-jährige Deutsche und ein 24-jähriger Pole.

Die kontrollierenden Beamten stellten fest, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Zusätzlich ergaben sich körperliche Anzeichen, die auf den Konsum von Betäubungsmitteln hindeuteten. Nach erfolgter Belehrung räumte der Fahrer den Konsum ein und stimmte außerdem einem Urintest zu, der ebenfalls positiv auf Betäubungsmittel reagierte. Somit schloss sich für den Fahrzeugführer eine Blutprobenentnahme im Klinikum Neustrelitz an.

Während der weiteren Kontrolle des Fahrzeugs stellten die Beamten fest, dass das am Fahrzeug geführte Kennzeichen zu einem anderen Fahrzeug gehörte. Außerdem fanden die Beamten vier weitere amtliche Kennzeichen, wovon eines zur Fahndung ausgeschrieben war. Die aufgefundenen Kennzeichen wurden sichergestellt.

Bei dem 25-jährigen polnischen Mitfahrer fanden die kontrollierenden Beamten ein Utensil zum Konsum von Betäubungsmitteln, an dem Rückstände von Betäubungsmitteln zu verzeichnen waren. Gegen den Mitfahrer wurde gesondert Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.

Die Tatsache, dass die vier Personen gemeinsam in einem Fahrzeug unterwegs waren, stellt einen Verstoß gegen das Kontaktverbot der Corona-Landesverordnung M-V dar. Das Quartett handelte sich in diesem Fall Ordnungswidrigkeitenanzeigen ein, die zur weiteren Bearbeitung an das zuständige Ordnungsamt weitergeleitet wurden.