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Seit 2018 ist der Klein Vielen e. V. Kooperationspartner der Hochschule Neubrandenburg im Forschungsprojekt „Reallabor Landschaft„, in dem der Landschaftswandel erforscht wird, der sich in den vergangenen drei Jahrhunderten  zwischen der Lieps und der Müritz vollzog.

Es lohnt sich, ab und an die  Internetseite www.iugr.net des Instituts für Umweltgeschichte und Regionalentwicklung e. V. (IUGR) zu besuchen. Darauf hat mich Uta Matecki, Vorsitzende des Klein Vielen e.V., mit Verweis auf den Kooperationspartner des Vereins aufmerksam gemacht. Das IUGR ist ein Institut an der Hochschule Neubrandenburg. Auf der Unterseite „Landschaft im Wandel“  präsentiert das IUGR laufend die Ergebnisse des Forschungsprojektes „Reallabor Landschaft“, das ein Teilvorhaben im Hochschul-Verbundvorhaben „HiRegion“ ist. Über den Link kann sich der Interessierte darüber informieren, welche Ziele mit dem Verbundvorhaben verfolgt werden, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bis Ende 2022 unterstützt wird.

Dank der Förderung konnte die Hochschule für das „Reallabor Landschaft“ zwei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen befristet einstellen, die auch die Internetseite gestalten und füllen. Unterstützt werden sie u.a. von Studierenden im Studiengang Naturschutz und Landnutzungsplanung, die sich in verschiedenen Studienprojekten mit der Landschaftsgeschichte im Projektraum befassen.

Aus der Arbeit sind bereits zwei Ausstellungen hervorgegangen (zur Siedlungsgeschichte und zur ehemaligen Grenze zwischen den Großherzogtümern Mecklenburg-Schwerin und -Strelitz). Die Internetseite des IUGR ist auch aus anderen Gründen interessant. Das Institut hat u.a. seit 1991 ein Archiv und eine Bibliothek zur Naturschutz- und Umweltgeschichte Ostdeutschlands unter dem Namen „Studienarchiv Umweltgeschichte“ aufgebaut und präsentiert die darin vorhandenen Bestände ebenfalls auf seiner Internetseite. Ebenso gibt es eine Unterseite zur Naturschutzgeschichte Ostdeutschlands, auf der die Entwicklung des Naturschutzes seit 1945 detailliert beschrieben wird. Auch Zeitzeuginnen und Zeitzeugen kommen zu Wort.