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Unter den vielen Werbetafeln, die im Neustrelitzer Parkstadion zu sehen sind, zieht eine die Blicke besonders auf sich. Er sagt „Schatz, lass uns ein Haus bauen“, sie sagt „aber nur mit Splett“. Der Wesenberger Bauunternehmer Thomas Splett hat allen Grund zum selbstbewussten Marketing. Die Nachfrage nach seinen Eigenheimen ist groß, und die Wohnungen in seinen Mehrfamilienhäusern gehen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln.

Splett hat inzwischen auch erheblich zur Stadtentwicklung in Neustrelitz beigetragen. Nach zehn Häusern 2006 in der Daniel-Sanders-Straße und 13 Häusern 2010 am Töpferberg auf dem Gelände der alten Gärtnerei schließt er im kommenden Jahr das Baugeschehen auf dem früheren Krankenhausgelände am Wartburggang hinter dem Carolinenstift ab. Hier hat er fast alle Häuser errichtet. Zur Abrundung des Wohngebietes hat die Stadt eine B-Planänderung vorgenommen. Ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohneinheiten, von der bekannten Neustrelitzer Architektin Kerstin Heller geplant, wird im kommenden Mai/Juni bezogen werden können und den Schlusspunkt setzen. Und wen wundert es in dieser exponierten Lage zwischen Hafen und Marktplatz: Sämtliche Wohnungen sind verkauft.

„Die gelben Klinker für das Gebäude haben wir lange und mit Sorgfalt gesucht“, verrät mir Thomas Splett. „Schließlich sollten die Steine auch ins Wohngebiet passen, sich wiederfinden. Eine Bestellung haben wir deshalb sogar rückgängig gemacht.“ Mit seinen Terrassen und Dachterrassen werde das Gebäude das Areal wunderbar ergänzen, freut sich der Bauherr selbst auf die Fertigstellung.

Thomas Splett hat schon wieder ein neues Baugelände in Neustrelitz ins Auge gefasst, hält sich aber noch bedeckt. Wie steht es um die Nachfolge in der Firma, frage ich den 50-Jährigen. „Die ist noch nicht geklärt, da bleibt ja noch Zeit. Ich freue mich erstmal, dass mein Sohn Wito mich im Büro von Christian Peters bereits mit Architektenleistungen bei Vorhaben in Neustrelitz unterstützt. Alles andere findet sich.“