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Das Neustrelitzer Gymnasium Carolinum bleibt in der Corona-Krise kreativ. Die Schule plant nach den beiden Ferientagen am 2. und 3. November am 4. November einen Tag der Rückkehr zum Distanzunterricht. „Wie bei der Feuerwehr, müssen auch wir den Ernstfall trainieren“, sagte mir Schulleiter Henry Tesch zur Begründung. An dem Tag gehe es darum, dass beim Lockdown im Frühjahr erprobte Unterrichtssystem zu vervollkommnen und neue Erkenntnisse zu gewinnen, die dann an den folgenden beiden Wochentagen bei wieder regulärem Schulbetrieb zusammengetragen und bewertet werden. So seien die neuen siebenten Klassen seinerzeit ja beispielsweise noch gar nicht dabei gewesen.

Auch Schüler, die am Distanzunterricht-Lerntag in die geöffnete Schule kommen, werden dort im Klassenraum nicht auf ihre Lehrer treffen, erläuterte Tesch. „Wir arbeiten mit dem Stundenplan, aber auf Distanz.“ Es könne ja angesichts der steigenden Corona-Zahlen jeden Tag passieren, dass Klassen, Kurse oder ganze Schulen wieder geschlossen würden. „Deshalb wollen wir die Zeit nutzen und bereiten den Distanzunterricht-Lerntag jetzt sorgfältig vor“, unterstrich der Schulleiter. Bleibe zu hoffen, dass der 4. November auch erreicht werde und die Schule situationsbedingt nicht gezwungen werde, schon vorher den Präsenzunterricht in Teilen oder im schlimmsten Fall wieder ganz, wie zuletzt die Integrierte Gesmtschule „Vier Tore“ in Neubrandenburg (Strelitzius berichtete), einstellen muss.