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Foto: Klein Vielen e.V.

Ein neues Hinweisschild führt seit kurzem zur Jahn-Kapelle in Klein Vielen. Der Klein Vielener Jörg Botta hat es auf seine Kosten anfertigen lassen und an der Ecke Dorfstraße/Einfahrt zum Gutspark aufgestellt.
„Klingenberg mit Jahn-Kapelle 600 m“ heißt es nun – ein Tribut an die Geschichte Klein Vielens, wie mich Prof. Hermann Behrens vom Klein Vielen e.V. informiert. Denn „Klingenberg“ lautete der Flurname des Hügels einst beispielsweise auf der Directorialvermessungskarte, die im Jahr 1757 angefertigt worden war.

Die Niederung nordöstlich des Klingenbergs hieß „Klingenbergs-Breite“, die Weide südlich vom Hügel „Klingenbergs-Coppel“. Gute Gründe dafür, den historischen Name „Klingenberg“ wieder ins Gedächtnis zu rufen und – als Bezeichnung zu verwenden, so Behrens.

Angesichts der laufenden und fortgeschrittenen Sanierungsarbeiten an der Kapelle gingen die Zeiten, in denen die Kapelle mit der Bezeichnung „Ruine“ im Ort und auch in Karten verzeichnet war und bisweilen noch ist, langsam zu Ende. In überschaubarer Zukunft werde der Name „Jahn-Kapelle“ und hoffentlich auch „auf dem Klingenberg“ Wegweiser und Karten schmücken.

Auf dem neuen Hinweisschild findet sich auch die Zeichnung von der Kapelle, die Katharina Kröll 2019 im Rahmen des 14. Studierenden-Workshops des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz anfertigte, der im September vergangenen Jahres in Klein Vielen stattfand (Strelitzius berichtete). Die Zeichnung hat sie dem Klein Vielen e. V., dem Förderverein Jahn-Kapelle e. V. und der Gemeinde Klein Vielen damals zur Verfügung gestellt. In Kürze ist auch die Broschüre über den 14. Studierenden-Workshop zu erwarten.