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Fotos: Florian Nessler

Das  Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK) hat wie in jedem Jahr einen Workshop für Studierende der Kunstgeschichte, Architektur, Landschaftsarchitektur und anderer Fachrichtungen angeboten, um sie mit Aufgaben und Methoden von Denkmalschutz und Denkmalpflege vertraut zu machen. In diesem Jahr fand der Workshop in Klein Vielen statt und das Anschauungsobjekt war die Jahn-Kapelle (Strelitzius berichtete).

20 Studierende aus ganz Deutschland und aus europäischen Ländern hatten sich erfolgreich für einen der begehrten 20 Plätze beworben und befassten sich nun eine Woche lang unter Leitung von Prof. Dr. Caroline Rolka von der Hochschule Neubrandenburg mit der Kapelle. Mehrere Fachleute aus kommunalen Vereinen, Denkmalpflege, Landschaftsarchitektur, Regionalplanung und Naturschutz begleiteten das Seminar.

Am 7. September 2019 präsentierten die Workshop-Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse in einer öffentlichen Veranstaltung an der Hochschule Neubrandenburg in Gegenwart von Tobias Hauck als Vertreter des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz und der Landeskonservatorin von Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Ramona Dornbusch, sowie anderer Denkmalschutzexpertinnen und -experten.
Die Gäste zeigten sich überrascht davon, welch umfangreiches Material die Arbeitsgruppen in der Seminarwoche zusammengetragen hatten und mit welcher Begeisterung sie von ihren Eindrücken sprachen.

Einige Ideen für die weitere Nutzung der Kapelle und ihrer Umgebung, etwa die Idee eines Kapellen-Wanderweges oder Ideen für die Bewerbung des einzigartigen Gebäudes fanden großen Anklang. So zeichnete die Studentin Katharina Kröll ein sehr schönes Signet für die Kapelle (siehe oben) auf der Grundlage eines Ölgemäldes von Ludwig Streitenfeld aus dem Jahr 1921. Sie erlaubte die Nutzung des Signets durch den Klein Vielen e.V., wofür auch an dieser Stelle herzlich gedankt wird!