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Die Fraktion Grüne/SPD in der Mirower Stadtvertretung hat eine Vorlage zur Berücksichtigung von ökologischen Belangen und zum Schutz natürlicher Ressourcen bei der Verpachtung landwirtschaftlicher kommunaler Flächen nicht im ersten Anlauf durch das Stadtparlament gebracht. Die Abgeordneten verwiesen das Thema am Dienstagabend mehrheitlich zur Weiterbehandlung in den Ausschuss für Bau, Planung, Wirtschaft und Landwirtschaft.

Grüne/SPD wollen erreichen, dass bei der Verpachtung auf eine ökologisch verträgliche und nachhaltige Bewirtschaftung geachtet wird. Bei der Vergabe nach öffentlicher Ausschreibung seien neben dem Pachtzins auf den Verzicht bzw. den minimalen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sowie den Verzicht auf Gentechnik zu achten. Weiter geht es den Antragstellern um Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt und zum Klimaschutz. Das komplette Papier findet sich im Anhang. Bürgermeister Henry Tesch (CDU) sprach sich dafür aus, zunächst alle Betroffenen an einen Tisch zu bringen und gegenseitiges Vertrauen aufzubauen.

Ein weiterer Antrag der Fraktion Grüne/SPD fand hingegen die Zustimmung des Stadtparlamentes. Danach soll in der Ortsdurchfahrt von Diemitz Tempo 30 eingeführt werden (Strelitzius berichtete). Wie der Bürgermeister parallel dazu ankündigte, wird sich auch um den Ersatz des verschwundenen Tempo-30-Schildes in Fleeth gekümmert. Hier hatte sich eine Fleether Bürgerin hilfesuchend an Strelitzius gewandt, da das Problem bereits seit geraumer Zeit bestehe, ohne dass Abhilfe geschaffen werde. Ich habe den Hinweis an den Bürgermeister weitergeleitet.

Die Stadtvertretung hat außerdem den Haushalt 2020 und die „1. Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung einer Kurabgabe in der Stadt Mirow“ beschlossen. Zu beiden Tagesordnungpunkten morgen mehr an dieser Stelle.