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Da habe ich ja was angestoßen: Wer glaubte, Hund und Katze stehen hierzulande hoch im Kurs, hat die Rechnung ohne die Gartenfrösche gemacht. Kaum hatte ich von meinem neuen Hausgenossen am Wasserlauf berichtet, schon kamen mir Beiträge aus der Strelitzius-Gemeinde ins Wesenberger Haus, die beweisen: Wir stehen vielleicht erst am Anfang eines ganz wunderbaren Familienzuwachses.

Besonders viel Mühe hat sich Gerhard Möhl aus Mirow gegeben, der mir eine ganze bebilderte Geschichte zu seinen amphibischen Mitbewohnern im Vorgarten und im Hof zukommen ließ. Klar, dass ich die Aufzeichnungen mit meinen Lesern teile.

„Ich habe vor dem Haus drei kleine Gartenteiche, die über noch kleinere Wasserfälle miteinander verbunden sind. Seit fünf Jahren leben dort zwei Teichfrösche.

Einer von ihnen hat in diesem Frühling zum ersten Mal sehr schöne lautstarke Konzerte gegeben. Von unseren Nachbarn in der Straße gab es wohlwollende Zustimmung. Seitdem nennen wir ihn ‚Caruso‘.

Es gab durch ihn auch viele starke Annäherungen an unseren zweiten Frosch ‚Kermit‘. Der empfand es manchmal als lästig und wich zeitweilig an einen anderen Teich aus.

Anfang August eine Überraschung. In unserem kleinen Gartenteich im Hof tauchte ein weiterer Frosch auf. Weil er noch so klein und mickrig war, nannten wir ihn „Micki“. Der Teich ist gut mit Dekofiguren bestückt, sodass der Neuankömmling schnell Freunde gefunden hat, viele Freunde.

Nächste Überraschung Mitte August. In unseren Gartenteichen vor dem Haus ist ein zweiter kleiner Frosch zu entdecken. Er heißt „Mobbi“ und verträgt sich mit den beiden Großen.

Da unser Gartenteich im Hof sehr klein und flach (40 cm) ist, bin ich mir noch nicht sicher, ob ich Mickie vor dem Winter in die etwa größeren und tieferen Teiche umsiedeln sollte. Ich habe in der Zwischenzeit etwa 100 Bilder von unseren Fröschen. Sie bereiten uns viel Freude.“