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Viel ist nicht übrig von dem gerissenen Schaf. Foto: M. Giesenberg

Viel ist nicht übrig von dem gerissenen Schaf. Foto: M. Giesenberg

Angebliche Wolfssichtungen rund um Priepert in den letzten Wochen haben jetzt neue Nahrung bekommen. Im Dorf ist der säuberlich abgenagte Kadaver eines Schafes gefunden worden, das auf einer umzäunten Koppel gestanden hatte. Der Kopf des Tieres fehlt. Wie mir Bürgermeister Manfred Giesenberg sagte, tippt ein ortsansässiger Jäger allerdings eher auf einen oder mehrere Hunde.

Ein Wolf hätte den etwa 120 Zentimeter hohen Zaun übersprungen, so der Waidmann. Die Spurenlage zeige aber, dass sich der oder die Angreifer unter der Einfriedung durchgewühlt haben. An dem Kadaver könnte sich noch ein in der Nähe lebender Fuchs gütlich getan haben, was auch das Fehlen einzelner Teile erklären würde. Der Jäger hat Reste des Schafes mitgenommen und will sie untersuchen lassen. Außerdem wurden Wildkameras auf dem Grundstück aufgestellt.

Der bislang einzige Wolfsnachweis in der Kleinseenplatte war mittels Fotofalle im Februar vergangenen Jahres gelungen. Der Exklusivbericht im Strelitzius Blog hatte seinerzeit auch überregional für großes Interesse gesorgt.

Wolf bei Roggentin...

Im Februar vergangenen Jahres war ein Wolf zwischen Roggentin und Leussow fotografiert worden.