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Die Polizei sucht nach einem Sextäter. Foto: Pixabay

Mit einem Massengentest will die Kriminalpolizei einem Täter auf die Spur kommen, der am 16. Oktober vergangenen Jahres gegen 5.20 Uhr in Neubrandenburg versucht hat, eine 35-jährige Frau zu vergewaltigen (Strelitzius berichtete). Die Ermittlungen haben bisher nicht zur Identifizierung eines Beschuldigten geführt. Durch das Amtsgericht Neubrandenburg wurde jetzt eine freiwillige molekulargenetische Reihenuntersuchung angeordnet.

Diese Bitte um die Abgabe einer Speichelprobe richtet sich in Neubrandenburg an 469 männliche Personen aus zehn verschiedenen Herkunftsländern, welche zwischen 1. Januar 1976 und 31. Dezember 1996 geboren wurden. Diese Männer wurden aufgrund der konkreten Personenbeschreibung der Geschädigten in den Beschluss aufgenommen und entsprechen einem bestimmten Typus.

Jeder Mann aus dem entsprechenden Personenkreis, der hieran mitwirkt, leiste einen wesentlichen, aktiven Beitrag zur möglichen Aufklärung der versuchten Vergewaltigung, so die Polizei. Diese Männer würden nicht verdächtigt. Je mehr Personen sich an der Abgabe der Speichelprobe beteiligten, desto kleiner werde die verbleibende Zahl der möglichen Tatverdächtigen.

Die Abnahme der freiwilligen Speichelprobe durch die Beamten der Kripo Neubrandenburg wird am 1. Februar beginnen. Die ersten Einladungen wurden bereits verschickt – die betroffenen Personen wurden in ihrer jeweiligen Landessprache über die Vorgehensweise informiert.