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Rund 250 Menschen haben am Freitagabend auf dem Neustrelitzer Marktplatz mit Lichtern ein unübersehbares Zeichen für eine menschliche Asylpolitik gesetzt. Weitere 60 Bürger beteiligten sich an einer Mahnwache in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße. Anlass der Aktionen gegen Fremdenfeindlichkeit, zu denen das Aktionsbündnis „Vielfalt statt Einfalt“ aufgerufen hatte, war ein angemeldeter sogenannter „Abendspaziergang“ von Mvgida durch Kiefernheide.

Nach Polizeiangaben waren 66 Beamte im Einsatz. Die rund 210 rechtsgerichteten Mvgida-Anhänger, die sich am Südbahnhof versammelt hatten und zum Teil angereist waren, beanspruchten „Neustrelitz wehrt sich gegen die Asylflut“ für sich. Ein polizeibekannter Neonazi wurde wegen des Zeigens verfassungswidriger Symbole in zwei Fällen von der Polizei belangt, die Ermittlungen laufen noch. Ansonsten verlief der Abend störungsfrei.