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Will die Kleinseenbahn eine Zukunft haben, müssen auch ihre Bahnhöfe attraktiver werden.

Will die Kleinseenbahn eine Zukunft haben, müssen auch ihre Bahnhöfe attraktiver werden.

Die Zukunft der Kleinseenbahn zwischen Neustrelitz und Mirow steht und fällt auch mit ihren Bahnhöfen und deren Umfeld. Darauf hat Christiane Bongartz, Sprecherin der Bürgerinitiative Pro Schiene, in einem Gespräch mit Strelitzius verwiesen. Die Initiative arbeitet in Auswertung des jüngsten Gutachtens im Auftrag des Landes an einem Maßnahmekatalog, den sie im Januar in den Stadtvertretungen sowie beim Landkreis vorstellen will. „Höchste Eile ist geboten, bereits 2016 müssen wichtige Dinge umgesetzt werden, denn 2017 erfolgt bereits die endgültige Bewertung der Bahnlinie im Auftrag Schwerins und damit die Entscheidung, ob sie über das Pilotprojekt hinaus Bestand haben wird“, so die Aktivistin. Da habe man keine Chance, wenn nichts getan worden ist.

Parallel bemüht sich die Bürgerinitiative im Kontakt mit Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) um die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine mögliche Überführung der Bahn in den „Normalbetrieb“ über 2017 hinaus. Der Landesvater hatte bei einer Sprechstunde mit BI-Vertretern Vermittlungshilfe angeboten.