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Burg 216

Wesenberg soll sein bei Einheimischen wie Gästen gleichermaßen beliebtes Burgfest behalten. Darin sind sich die Stadtvertreter einig.

Der Hilferuf des Wesenberger Burgvereins ist bei den Stadtvertretern nicht auf taube Ohren gestoßen. Das Gros der Abgeordneten war sich auf der Sitzung am Donnerstagabend nach Einschätzung von Bürgermeister Helmut Hamp einig, dass das alljährliche Burgfest „ein Fest in der Stadt für die Stadt, für die Bürger und ihre Gäste und damit Bestandteil des Wesenberger Marketings ist“. Die Stadtvertreter wollen jetzt den Haushalt abklopfen, um das Fest noch stärker fördern zu können, erfuhr Strelitzius.

„Das muss ja nicht nur finanzielle Hilfe sein, denkbar sind auch logistische oder bauliche Unterstützung“, so der Bürgermeister, eines der führenden Mitglieder im Burgverein. So könne er sich vorstellen, dass die Stadt eine feste Bühne installiert. Jahr für Jahr werde dafür viel Geld ausgegeben. Der Burgverein hatte sich angesichts eines Defizits nach dem Burgfest 2015 in einem offenen Brief an das Stadtparlament gewandt und darin signalisiert, dass die Traditionsveranstaltung in Gefahr sei. Das Fest hatte in diesem Sommer seine 21. Auflage erlebt.