Der Geflügelpestausbruch in einem Betrieb in Blankensee (Strelitzius berichtete) gilt als erloschen. Der Sperrbezirk um den Ausbruchsort kann somit aufgehoben werden. Für das Gebiet des ehemaligen Sperrbezirks gelten ab sofort die Maßregeln des Beobachtungsgebietes, welche die Aufstallung sowie weitere strikte Hygienemaßnahmen umfassen.
Die entsprechende Allgemeinverfügung ist auf der Internetseite des Landkreises bekannt gemacht worden. Im Geodatenportal sind auf einer interaktiven Landkarte die aktuellen Sperrgebiete und weitere Informationen zu Seuchen abrufbar. Zum Geoportal gelangen die Nutzer über den Link https://geoport-lk-mse.de/mp/portale/tierseuchen_mse.
Am 8. April wird in Granzin der Insekten-Kirchhof eröffnet.
Derzeit bereitet das Kulturbüro des Rates der EKD (Berlin) in zwanzig Orten in sieben Bundesländern das Projekt »Land:Gut2021« vor – ein Projekt, das von Klaus-Martin Bresgott im Kulturbüro des Rates der EKD initiiert wurde und wesentlich durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert wird.
Als einer der insgesamt zwanzig Orte bundesweit konnte das Projekt zur Erhaltung der Artenvielfalt Insekten-Kirchhof Granzin, den Eckhard Geier und Pfarrerin Katharina Rosenow mit vielen Aktivistinnen und Aktivisten der Kirche und Gemeinde Granzin mit Beetpatenschaften etc. initiieren, überzeugen. Deswegen wurde es ausgewählt.
Am 8. April werden um 13 Uhr zur Eröffnung der Anlage als Zeichen des Werdens und Wachsens gemeinsam von allen Projektpartnerinnen und -partnern ein Projektbaum gepflanzt und die Projektplakette an der Dorfkirche Granzin angebracht.
GemeindevertreterinEllen und Bürgermeister André Wenghöfer freuen sich über die Wildcards. Foto: Petra Konermann/BÄRENWALD
In seinem 15. Jubiläumsjahr verteilt der BÄRENWALD Müritz ein ganz besonderes Geschenk: Jede Einwohnerin und jeder Einwohner der Gemeinde Stuer erhält rund zehn Monate lang freien Eintritt und kann die Bären in dieser Zeit so oft besuchen, wie er oder sie es möchte. BÄRENWALD-Betriebsleiterin Winnie Rösner hat jetzt an Stuers Bürgermeister André Wenghöfer die „Wildcards“ übergeben.
Genau 244 mal wurde diese besondere BÄRENWALD-Karte ausgegeben, denn so viele Einwohner ab dem 5. Lebensjahr leben in der Gemeinde Stuer. Die ganz jungen Einwohner von Stuer wurden natürlich nicht vergessen, schließlich haben Kinder bis 4 Jahre ohnehin immer freien Eintritt in den BÄRENWALD.
Yvonne Bendrich, Andrea Apmann und Heike Wasmund (von links) vor dem Hospiz.
Die CDU-Kandidatin für das Direktmandat im Landkreis 21 bei den Landtagswahlen Andrea Apmann (Strelitzius berichtete) hat am heutigen Frauentag stellvertretend für die vielen Frauen, die in Familie, im Beruf und im Ehrenamt täglich ihren „Mann stehen“, Grüße und Glückwünsche in der Residenzstadt überbracht. Sie überraschte Mitarbeiterinnen des Hospiz und die fleißigen Kümmerinnen vom Verein Katzenparadies Neustrelitz mit Kuchen vom Café FreiRaum 41.
„Ich wollte den Betreuerinnen im Hospiz an ihrem Ehrentag selbst einmal etwas Gutes gönnen, ihnen einen Moment des Innehaltens schenken“, sagte Andrea Apmann mir, „danke schön sagen für die tägliche, unermüdliche Fürsorge gegenüber Menschen, die eine individuelle Begleitung und Unterstützung brauchen. Mit einer Spende könne man die Arbeit des Vereins unterstützen. „Ich werde mich auf jeden Fall mit einem monatlichen Betrag beteiligen.“
Rocco ist verspielt wie eh und je.Foto: BÄRENWALD Müritz/Maria Andresen
Der BÄRENWALD Müritz in Stuer darf seine Pforten öffnen und ab Montag, 8. März, wieder Gäste empfangen. Die Vorbereitungen für diesen Tag laufen seit einigen Wochen bereits auf Hochtouren – inzwischen ist alles bereit für die Besucher. Die können sich im herannahenden Frühling auf besondere Begegnungen mit den Braunbären freuen: Sieben Bären konnten der Winterruhe nichts abgewinnen und haben auch während Eis und Schnee ihren BÄRENWALD genossen, während acht von ihnen in ihren Höhlen auf der faulen Haut liegen. Doch nicht mehr lange, und auch für sie beginnt eine neue Jahreszeit – die beste Zeit übrigens für Besucher, das Frühlingserwachen von Tier und Natur im BÄRENWALD Müritz mitzuerleben und hautnah zu beobachten.
„Der Lockdown und die damit einhergehende Schließung des BÄRENWALDES waren für uns keine einfache Zeit, vielleicht die schwierigste in unserer 15-jährigen Geschichte. Es fielen Besucher-Einnahmen weg, Kollegen mussten in Kurzarbeit gehen. Aber wir haben die Schließzeit auch genutzt, um einige neue Projekte umzusetzen“, erklärte BÄRENWALD-Betriebsleiterin Winnie Rösner. So wurden Wege durch den Park aufwendig erneuert, es wurde ein neues Bärenhaus als Rückzugsmöglichkeit für Bärin Luna errichtet, eine Ladestation für Besucher-E-Bikes befindet sich derzeit im Bau. „Es gibt also einiges Neues zu entdecken, wir freuen uns sehr auf unsere Gäste. Kleiner Tipp: Bis zum 14. März gelten noch unsere niedrigeren Winter-Eintrittspreise“, erklärte Winnie Rösner. Sie betonte, dass zudem die Geltungsdauer der bereits gekauften BÄRENWALD-Jahreskarten verlängert wurde, so dass Jahreskartenbesitzer durch die fast dreimonatige Schließzeit während des Lockdowns keine Nachteile haben.
Winnie Rösner hofft, dass auch das Jubiläumsjahr 2021, in dem der BÄRENWALD Müritz seinen 15. Geburtstag feiert, so erfolgreich wird wie das vergangene. Denn das Jahr 2020 konnte die Tierschutzeinrichtung mit einem Besucherrekord abschließen: Rund 112.000 Gäste kamen, um die 15 Braunbären zu besuchen, über eine Million Gäste konnten seit Eröffnung im Jahr 2006 im BÄRENWALD begrüßt werden.
Öffnungszeiten BÄRENWALD Müritz: • bis 14. März täglich von 10 bis 16 Uhr • ab 15. März täglich von 9 bis 18 Uhr
Bei Baumpflegearbeiten auf einem Privatgrundstück sind in Warnemünde verdächtige Ausbohrlöcher in einer Birke bemerkt worden. Entsprechende Fotos wurden an die zuständige Behörde, den Pflanzenschutzdienst des LALLF in Rostock, weitergeleitet. Die Symptome ließen sich keinem heimischen Insekt zuordnen. Die Experten des Amtes stuften das Gesehene als verdächtig für einen Befall durch Anoplophora glabripennis, den Asiatischen Laubholzbockkäfer (ALB), ein.
Der Käfer ist als ein sogenannter „primärerer Unionsquarantäneschädling“ eingestuft. Er besiedelt völlig gesunde Bäume und bringt sie rasch zum Absterben. Zu seinen Wirtspflanzen zählen alle Laubbaumarten, einschließlich Obstgehölze. Er hat das Potential, bei massenhaftem Auftreten Parks und Wälder zu vernichten.
Nach wie vor gibt es insbesondere bei den Zugvögeln Nachweise des hochpathogenen Geflügelpestvirus. Darum gilt weiterhin das Aufstallungsgebot in den Risikogebieten und im gesamten Landkreis Mecklenburgische Seenplatte für Geflügelhaltungen mit 1000 und mehr gehaltenen Vögeln (Strelitzius berichtete). Auch die Restriktionsgebiete im Süden des Landkreises um den Ausbruchbetrieb in Lärz müssen aufrechterhalten werden, teilt die Kreisverwaltung mit.
Alle Geflügelhalter werden weiterhin aufgefordert Vorsicht walten zu lassen, die Hygienemaßnahmen strikt umzusetzen und die Wildvogelkontakte so gut es geht zu verhindern. Auf der Internetseite des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte ist die entsprechende Allgemeinverfügung bekannt gemacht worden. Im Geodatenportal sind auf einer interaktiven Landkarte die aktuellen Sperrgebiete und weitere Informationen zu Seuchen abrufbar.
644.000 Tiere müssen im Beobachtungsgebiet aufgestallt werden. Foto: Landkreis MSE
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist in einem Geflügelbestand die Vogelgrippe (H5N8) amtlich festgestellt worden. Betroffen sind in dem Betrieb im Amtsbereich Röbel-Müritz etwa 29.000 Legehennen, die nun tierschutzgerecht getötet werden müssen. Auf Grundlage der amtlichen Ergebnisse wurden alle notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Tierseuche nach den europa- und bundesrechtlichen Vorschriften durch den Landkreis festgesetzt. Die Maßnahmen bestehen unter anderem in der Einrichtung eines Sperrbezirkes von drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet von zehn Kilometern um den Ausbruchsbetrieb.
Der Sperrbezirk erstreckt sich über die Gemeinde Lärz mit den Ortschaften Krümmel, Lärz Ausbau und die Gemeinde Mirow mit der Ortschaft Birkenhof ausgenommen der Straße L25.
Das Beobachtungsgebiet erstreckt sich über die Gemeinde Rechlin mit den Ortschaften Rechlin, Retzow, Kotzow, Vietzen; die Gemeinde Mirow mit den Ortschaften Mirow, Granzow, Peetsch, Fleeth, Fleether Mühle, Starsow, Diemitz; die Gemeinde Schwarz mit den Ortschaften Schwarz und Buschhof; die Gemeinde Lärz mit den Ortschaften Troja, Neu Gaarz, Lärz, Ichlim, Gaarzer Mühle; die Gemeinde Buchholz mit der Ortschaft Buchholz; die Gemeinde Priborn mit den Ortschaften Kolkhof und Priborn; die Gemeinde Südmüritz mit den Ortschaften Vipperow, Vipperow Ausbau, Solzow; die Gemeinde Melz mit den Ortschaften Melz, Friedrichshof, Heide; die Gemeinde Kieve mit der Ortschaft Kieve.
Im Amt Stavenhagen habe ich (noch) nicht so viele Leser. Die nachfolgende Meldung ist aber gerade vor Weihnachten einfach zu nett für den Papierkorb, auch wenn die Hauptdarsteller demnächst in der Röhre landen. Im Bereich Jürgenstorf ist nämlich heute zu zwei ungewöhnlichen Polizeieinsätzen gekommen, bei denen Truthähne die Hauptrolle spielten.
Exemplare des Federviehs waren nach einem Hinweis zunächst am Morgen mitten auf der Landesstraße in Jürgenstorf sitzend von den Beamten angetroffen worden. Die Tiere waren von einem umliegenden Betrieb ausgebüxt und konnten ohne Schaden zurückgebracht werden.
Im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Geflügelpest in Mecklenburg-Vorpommern hat der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte jetzt drei Allgemeinverfügungen für Geflügelhalter erlassen. Sie treten am 18. November in Kraft und betreffen bestimmte Risikogebiete im Landkreis. Für alle drei darin festgelegten Gebiete gilt ab sofort die Aufstallpflicht.
So wurden in einer Allgemeinverfügung einige Gebiete rund um den Ausbruchsbestand der Geflügelpest bei Eschenhörn zum Beobachtungsgebiet erklärt. Dieses Gebiet erstreckt sich über die Ortschaften Altbauhof, Barlin, Brudersdorf, Darbein, Neu Darbein, Dargun, Dörgelin, Glasow, Groß Methling, Klein Methling, Lehnenhof, Neubauhof, Stubbendorf der Gemeinde Dargun und die Ortschaft Annenhof der Gemeinde Nossendorf. Vom Amt Dargun und vom Amt Demmin Land werden deshalb an den Hauptzufahrtswegen zu dem Beobachtungsgebiet Schilder mit der Aufschrift „Geflügelpest – Beobachtungsgebiet“ gut sichtbar angebracht.
In diesem Gebiet gelten neben der Pflicht zum Aufstallen weitere Maßnahmen zum Schutz der Tiere vor der Geflügelpest. So dürfen das Geflügel oder andere gehaltene Vögel nicht in oder aus den Beständen gebracht werden. Frisches Fleisch von Geflügel und Federwild, Eier sowie von Geflügel und Federwild stammende sonstige Erzeugnisse und tierische Nebenprodukte dürfen weder in einen Bestand hinein noch aus einem Bestand heraus gebracht werden. Die Tierhalter müssen außerdem dafür sorgen, dass an den Ein- und Ausgängen der Ställe oder sonstigen Standorten, in denen Geflügel gehalten wird, Matten oder andere saugfähige Bodenauflagen ausgelegt werde. Diese müssen mit einem wirksamen Desinfektionsmittel getränkt und stets damit feucht gehalten werden.